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30.11.2013, 21:13

Hoffenheim: Nach dem 4:4-Spektakel gegen Werder

Gisdol: "Das geht mir total auf den Sack"

Nach dem furiosen 4:4 gegen Bremen brachte es Markus Gisdol auf den Punkt: "Wenn wir die ganze Saison normale Spiele machen würden, könnte man ja sagen, dass so ein Spiel mal geil wäre, aber wir haben fast kein normales Spiel. Es ist absolut verrückt", sagte der Coach, der die Nase vom Dauerspektakel gestrichen voll hat: "Das geht mir total auf den Sack. Ich glaube nicht mehr daran, dass wir in diesem Jahr noch ein normales Spiel abliefern werden."

Salihovic, Beck und Polanski (v.li.)
Schon wieder Frust: Salihovic, Beck und Polanski (v.li.).
© Getty ImagesZoomansicht

Spiele mit Hoffenheimer Beteiligung hatten bisher hohen Unterhaltungswert, nicht nur wegen Kießlings Phantom-Tor bei der 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen am 9. Spieltag. Die TSG weist nach 14 Spieltagen eine Tordifferenz von 32:34 auf. Vor allem zu Hause gab es Tore satt: 4:4 gegen Bremen, 2:3 gegen Hertha, 3:3 gegen Schalke, 3:3 gegen Freiburg und ein 2:2 gegen Nürnberg - diese Ergebnisse sprechen für sich. Und es scheint immer so weiter zu gehen, jedenfalls glaubt Gisdol nicht an eine Trendwende: "Wenn wir irgendwann mal sieben Tore schießen, bekommen wir sicher auch sieben", meinte der emotional aufgewühlte Trainer.

Gisdol hatte viel Wut im Bauch, beklagte sich zudem über das eigene Schicksal: "Wir haben die Scheiße an den Beinen. Das sind Szenen, in denen keine andere Mannschaft ein Gegentor bekommt. Nur bei uns liegen die Bälle dann im Netz." Gisdols Brandrede kommt nicht von ungefähr, immerhin holte 1899 nur einen Sieg aus den letzten neun Spielen - eine handfeste Krise bahnt sich im Kraichgau an. "Wir sind nämlich langsam am Ende der Fahnenstange angekommen", meinte Gisdol, der sich aber auch in Selbstkritik übt: "Es gibt nichts schönzureden, wir müssen uns an die eigene Nase packen. Ich hoffe, wir bleiben dennoch stabil bis zur Winterpause." Kevin Volland bemängelte die fehlende Cleverness: "Wenn wir ein Tor bekommen, fangen wir an zu zittern. Das muss schleunigst raus aus den Köpfen."

Die Probleme in Sinsheim werden nicht kleiner, vielmehr größer. Denn auch zwischen den Pfosten herrscht offenbar Handlungsbedarf. Gegen Bremen patzte Schlussmann Koen Casteels böse beim 2:2 und büßte damit weiter an Kredit ein. Auch bei Gisdol ist der Belgier nicht unumstritten. "Koen ist ein großes Talent, aber noch kein richtig guter Bundesliga-Torwart", so der Coach, der am Dienstag auf Schalke im Achtelfinale des DFB-Pokals (LIVE! ab 20.30 Uhr) einen Torwarttausch in Erwägung zieht. "Das kann ich mir gut vorstellen", sagte Gisdol zu den möglichen Einsatzchancen von Jens Grahl.

 

kicker

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