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20.09.2013, 15:10

Stuttgart: Heftige Kritik am Ex-Coach

Kvist teilt gegen Labbadia aus

Der VfB Stuttgart feiert dieser Tage seinen 120. Geburtstag. Zu diesem Anlass wird die Mannschaft am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt in Traditionstrikots auflaufen. Passend zum Jubiläum ist im Verein nach nach dem Trainerwechsel und zwei Siegen in Serie auch die Stimmung wieder ins Positive gekippt. William Kvist, der unter Thomas Schneider plötzlich wieder Stammkraft ist, lobt den neuen Coach und lässt kein gutes Haar an Vorgänger Bruno Labbadia.

William Kvist
Klare Worte Richtung Labbadia: William Kvist.
© imagoZoomansicht

Das ist harter Tobak, den der Däne da auspackt. In der "Stuttgarter Nachrichten" wird der defensive Mittelfeldspieler der Schwaben mit deutlichen Worten zitiert, Labbadia kommt dabei alles andere als gut weg. "Wir haben aus meiner Sicht keine Fortschritte gemacht, der klare taktische Plan hat gefehlt." Rums. Das sitzt. Doch Kvist führt aus, sagt, man habe zu viel trainiert. Dabei wurde zudem "zu viel Wert auf Zweikämpfe gelegt - das Spielerische kam zu kurz".

Kvist stand in der letzten Saison am 26. Spieltag beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt letztmals in der Startformation des VfB. "Ich konnte unter diesem Trainer nicht mehr meine beste Leistung bringen", begründet der Däne. Im Sommer galt er als sicherer Wechselkandidat, seit Schneider das Sagen hat, ist der 28-Jährige aber wieder mittendrin.

Wir können unter dem neuen Trainer bessere Leistungen bringen.William Kvist

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Sauer aufstoßen dürften Labbadia nicht nur die klaren Worte, die in seine Richtung gehen, sondern auch die lobenden Ausführungen über seinen Nachfolger. Man arbeite konzentrierter unter Schneider, "es gibt klare Ansagen, was zu tun ist". Man stehe besser und kompakter. Zu viele Vorgaben und Anweisungen von Labbadia hätten sein Spiel erdrückt. Mit der nötigen Freiheit, die ihm Schneider zugesteht, hat er den Spaß am Fußball wieder gefunden. "Wir können unter dem neuen Trainer bessere Leistungen bringen", stellt Kvist nüchtern fest.

Nach dem schmeichelhaften Erfolg bei Hertha (1:0) gab Kapitän Christian Gentner bereits zu Protokoll, dass Schneider Blockaden gelöst habe. Tatsächlich wirkte Stuttgart in den letzten Monaten gehemmt. Spielfreude suchte man vergebens. Und Schneider hat sich genau das auf die Fahne geschrieben. "Mehr Fußball spielen" möchte er wieder mit der Mannschaft, das wiederholte er auch auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Frankfurt.

Die Hessen sieht der Coach übrigens auf Augenhöhe mit Stuttgart. Das Team von Armin Veh, mit dem der VfB 2007 seinen letzten Meistertitel feierte, habe "hohe fußballerische Qualität". Gentner freut sich auf den ehemaligen Coach, das sei immer amüsant. "Allerdings wird er am Sonntag einsehen müssen, dass es nicht reicht", schob er nach und stellt damit gleich das neue Selbstbewusstsein am Neckar unter Beweis.

Ein Einsatz von Moritz Leitner wird sich indes erst kurzfristig entscheiden. "Wir werden von Tag zu Tag schauen", sagte Schneider am Freitag. Leitner leidet an einer Knieprellung. Die Blessur hatte sich der 20-Jährige am Mittwoch im Vormittagstraining zugezogen.

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20.09.13
 

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Vorname:William
Nachname:Kvist
Nation: Dänemark
Verein:FC Fulham
Geboren am:24.02.1985

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Vorname:Christian
Nachname:Gentner
Nation: Deutschland
Verein:VfB Stuttgart
Geboren am:14.08.1985

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Vorname:Thomas
Nachname:Schneider
Nation: Deutschland
Verein:VfB Stuttgart

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