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22.09.2013, 19:22

Bayern rasiert Schalke - HSV-Albtraum hält an

VfB nur remis zum Jubiläum - Freiburg wartet weiter

Freiburg wartet nach dem 1:1 am Sonntag gegen Hertha BSC weiter auf den ersten Saisonsieg. Mit demselben Ergebnis trennten sich der VfB Stuttgart und die Eintracht aus Frankfurt, weil Ibisevic beim letzten Schuss Nerven zeigte. Am Samstagnachmittag verlor Dortmund in Nürnberg seine weiße Weste - 1:1. Die Leverkusener zeigten in Mainz ihre Extraklasse. Das brisante Nordderby gewann Werder Bremen in Hamburg. Hannover jubelte dank eines späten Handelfmeters gegen den FCA. Am Abend zerlegte der FC Bayern die Schalker in deren Stadion.

Der Fehlschuss: Ibisevic vergibt den Siegtreffer in der Nachspielzeit.
Der Fehlschuss: Ibisevic vergibt den Siegtreffer in der Nachspielzeit.
© picture alliance

Der VfB Stuttgart und die Frankfurter Eintracht trennten sich beim 120-jährigen Vereinsjubiläum der Schwaben 1:1. Nach einer zehnminütigen Abtastphase überraschten die Hessen den VfB mit viel Zug zum Tor und konnten nach einer Standardsituation durch Russ auch verdient in Führung gehen. Sofort nach dem Rückstand wagten die Stuttgarter mehr Offensive und auch die Schneider-Elf wurde für ihre veränderte Marschroute prompt belohnt: Werner köpfte nach einer verlängerten Ecke per Kopf ein, womit der 17-jährige Nachwuchsmann seinen ersten Bundesliga-Treffer erzielte. Im zweiten Abschnitt war zunächst die Eintracht am Drücker - Aigner hatte zwei sehr gute Gelegenheiten, Kadlec vergab eine Riesenchance. Auf der Gegenseite verlebte Torwart Trapp zunächst ruhigere Minuten. Als Maxim zum 2:1 einschoss, stand Ibisevic direkt vor dem Eintracht-Keeper im Abseits. Da die Frankfurter wegen ihres Europapokal-Einsatzes am Donnerstag (3:0 gegen Bordeaux) ab der 80. Minute kräftemäßig nachließen, konnte der VfB in der Offensive noch Akzente setzen, doch Ibisevic knallte erst den Ball drüber und verschoss in der Nachspielzeit einen Elfmeter. Das gerechte Remis hilft beiden Teams tabellarisch nicht groß weiter, Stuttgart lässt unter Coach Schneider nach zwei Liga-Siegen erstmals Punkte liegen.

Freiburg wartet weiter auf den ersten Dreier

Herthas Skjelbred drückt das Leder zum 1:1 über die Linie.
Herthas Skjelbred drückt das Leder zum 1:1 über die Linie.
© Getty ImagesZoomansicht

Der SC Freiburg muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Die Breisgauer kamen am Sonntagnachmittag gegen Hertha BSC nicht über ein 1:1 hinaus und konnten sich mit dem Remis nicht vom vorletzten Tabellenplatz lösen. Zwar ging die Streich-Elf zunächst durch Mehmedi in Führung und schien auf dem besten Weg, den kleinen Liberec-Schock (2:2) vergessen zu machen, doch die Berliner ergriffen schon Mitte des ersten Abschnitts die Initiative und glichen verdientermaßen durch Skjelbred noch vor dem Seitenwechsel aus. Im zweiten Abschnitt war die Luhukay-Elf zunächst aktiver, bei den Freiburgern wuchs die Verunsicherung, die erst nach einer Stunde wieder verflog. Nun blieb das Spiel bis zum Abpfiff ausgeglichen, auch wenn Freiburg zielstrebiger auf den zweiten Treffer ging und durch Fernandes und Ginter in der Schlussminute Großchancen vergab. Die Hauptstädter können mit der Punkteteilung leben und ergattern ihren zweiten Auswärtszähler.

Schweinsteiger und Mandzukic entmutigen S04 im Sekundentakt

Alles im Griff in der Schalker Arena: Die Bayern besiegten S04 klar.
Alles im Griff in der Schalker Arena: Die Bayern besiegten S04 klar.
© Getty ImagesZoomansicht

Bayern München bewältigte die scheinbar hohe Hürde beim FC Schalke mit Bravour und siegte hochverdient 4:0. Der Triple-Sieger zeigte in den ersten 45 Minuten eine sehr abgezockte Leistung. Nachdem sich die Königsblauen zunächst für 15 Minuten auf Augenhöhe präsentierten, schlugen die Münchner dann binnen zwei Minuten eiskalt zu. Schweinsteiger erzielte nach einer Ecke per Kopfball das 1:0, gleich danach machte Mandzukic ebenfalls per Kopf den nächsten Treffer für die Guardiola-Elf. Dieser Doppel-Schock machte den Knappen merklich zu schaffen, die in der Defensive bis zur Pause nicht mehr ihre Ordnung fanden. Im zweiten Durchgang verwalteten die Bayern den Vorsprung mit immensem Ballbesitz (69 Prozent) und machten dann noch zweimal Ernst - 3:0 durch Ribery und der eingewechselte Pizarro zum 4:0-Endstand. Mit dem Auswärtssieg schließt der Rekordmeister nach Punkten zu Tabellenführer Borussia Dortmund auf, die zuletzt aufstrebenden Schalker bleiben im hinteren Mittelfeld stecken. Noch ein bitteres Zahlenspiel für die Schalker: Ihr Ex-Keeper blieb auch im fünften Duell mit den Königsblauen ohne Gegentreffer.

BVB verliert beim Club die weiße Weste

Ausgleich in Nürnberg: Nilsson (verdeckt) trifft zum 1:1.
Ausgleich in Nürnberg: Nilsson (verdeckt) trifft zum 1:1.
© Getty ImagesZoomansicht

Borussia Dortmund verlor am Samstagnachmittag seine blütenweiße Weste. Der deutsche Vizemeister spielte beim kriselnden 1. FC Nürnberg 1:1. Das Führungstor erzielte Linksverteidiger Schmelzer mit einem sehr platzierten Freistoß. Pech für die Nürnberger, dass Frantz per Kopf nur die Latte traf. Die Borussen traten nach ihrer bewegten Champions-League-Woche in Neapel (1:2) ohne den angeschlagenen Hummels, Lewandowski, Sahin und Mkhitaryan an, die Klopp angesichts des anstehenden Programms schonen wollte. Das merkte man dem Spielfluss des BVB an, zudem trauten sich die Nürnberger einiges zu und kamen verdientermaßen durch Nilsson zum Ausgleich. Der BVB reagierte wütend und hatte Chancen. Klopp wechselte Lewandowski ein, doch die Franken erkämpften sich diesen einen Punkt und hätten in der Schlussphase durch Esswein fast noch den Siegtreffer erzielt, doch auch mit dem Remis schöpft die Wiesinger-Elf im Keller Hoffnung.

Petersens Doppelpack entscheidet das Krisenderby

Matchwinner I: Bremens Petersen hebelt Hamburgs Djourou aus.
Matchwinner I: Bremens Petersen hebelt Hamburgs Djourou aus.
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Das mit Spannung erwartete Nordderby zwischen den beiden Krisenklubs Hamburger SV und Werder Bremen entschied die Dutt-Elf dank zweier Treffer von Stürmer Petersen mit 2:0. Der Sieg für die Bremer war nicht unverdient, die sie die aktivere Mannschaft stellten. Die von Übergangstrainer Rodolfo Cardoso trainierten Hamburger agierten im ersten Durchgang sehr nervös und kamen kaum zum Abschluss. In Hälfte zwei wurde dies deutlich besser. Nun wagten sich die Hamburger energischer nach vorne und hatten auch Chancen, doch die Bremer verteidigten den knappen Vorsprung und kamen erneut durch Petersen in der Nachspielzeit zum zweiten Treffer. Nach drei Niederlagen am Stück bremst Werder den freien Fall, die Hamburger dagegen blicken in eine sorgenvolle Zukunft.

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Bayer zeigt seine Klasse - Kießlings Nummer 5

Bayer Leverkusen verlor zwar beim internationalen Topklub Manchester United (2:4) unter der Woche, doch in der Liga stellte die Hyypiä-Elf ihre Extraklasse unter Beweis. Bei den Mainzern gewann der Werksklub klar mit 4:1 und festigt seinen Platz im Kreis der Spitzenmannschaften. Kruse mit einem Doppelpack und Bender schossen die Westdeutschen schon in den ersten 45 Minuten entscheidend in Front. Im zweiten Abschnitt blieben die Leverkusener jederzeit Herr der Lage. Kießling erhöhte per Flugkopfball mit seinem fünften Saisontreffer, Malli sorgte für Ergebniskosmetik. Die Bayer-Elf fuhr einen souveränen fünften Sieg im sechsten Spiel ein.

Manninger greift daneben - Huszti beweist Nerven

Hannover 96 besiegte den FC Augsburg mit 2:1 und feiert den vierten Heimsieg in dieser Runde. Die zuletzt dreimal siegreichen Schwaben gingen zunächst durch Verhaeghs umstrittenen Handelfmeter in Führung. Als kurz darauf den Niedersachsen ein Handelfmeter verweigert wurde, kochten kurzfristig die Emotionen hoch. Den verdienten Ausgleichstreffer markierte dann Sobiech für die Slomka-Elf, nachdem sich FCA-Keeper Manninger bei einem langen Flankenball kolossal verschätzte. Ironie des Schicksals: In der Schlussphase verwandelte Huszti einen Handelfmeter zum 2:1-Heimsieg für die Slomka-Elf.

Olic dreht den Spieß um

Matchwinner II: Olic dreht den spie´für Wolfsburg um.
Matchwinner II: Olic dreht den Spieß für Wolfsburg um.
© Getty Images

Die Wolfsburger feierten trotz wackeliger Anfangsphase einen verdienten 2:1-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer gingen durch Modeste in Führung, nachdem der Wolfsburger Koo den TSG-Stürmer mustergültig bedient hatte. Nach dem Rückstand besannen sich die Niedersachsen und konnten sich bei Routinier Olic bedanken, der kurz vor der Pause und sofort nach Wiederbeginn das Spiel drehte.

Gladbachs dritter Heimsieg, aber Fohlen wackeln kurz

Doppelpack für Gladbach gegen Braunschweig: Raffael.
Doppelpack für Gladbach gegen Braunschweig: Raffael.
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Im Auftaktspiel zum 6. Bundesliga-Spieltag gewann Borussia Mönchengladbach am Freitagabend verdient mit 4:1 gegen den Aufsteiger Eintracht Braunschweig. Der 2:0-Vorsprung für den VfL durch Wendt und Raffael zur Pause ging zunächst absolut in Ordnung, denn die Fohlen waren spielfreudiger und zielstrebiger. Mit dem überraschenden Anschlusstor durch Boland nach knapp einer Stunde wurde es kurzfristig nochmal spannend, zumal sich die Borussen in dieser Phase einige Aussetzer leisteten. Kruse machte dann vom Elfmeterpunkt alles klar für den VfL, Raffael schraubte mit seinem zweiten Tor das Ergebnis in die Höhe. Die Favre-Elf feiert den dritten Heimsieg im dritten Heimspiel, die Niedersachsen bleiben mit einem Zähler am Tabellenende.

Der 6. Bundesliga-Spieltag in Bildern
Bayerns Triumph auf Schalke - Freiburg muss weiter warten
Russ trifft für die SGE
Volltreffer

Gedankenschnell hat Frankfurts Marco Russ (M.) nach einer Ecke zugeschlagen und den Ball vom Fünfer hoch in den linken Winkel geschossen.
© Getty Images

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22.09.13
 
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1. Bundesliga - Zuschauer am 6. Spieltag

FC Schalke 04
 - 
Bayern München
61.973

Hamburger SV
 - 
Werder Bremen
53.290

Bor. Mönchengladbach
 - 
Eintracht Braunschweig
50.064

1. FC Nürnberg
 - 
Borussia Dortmund
50.000

VfB Stuttgart
 - 
Eintracht Frankfurt
44.810

Hannover 96
 - 
FC Augsburg
39.200

1. FSV Mainz 05
 - 
Bayer 04 Leverkusen
28.617

VfL Wolfsburg
 - 
TSG Hoffenheim
24.837

SC Freiburg
 - 
Hertha BSC
23.200

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