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15.09.2013, 19:57

Stimmen zum Spieltag

Favre: "Schwer zu akzeptieren"

So sahen die Trainer die Spiele ...

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Lucien Favre
Konnte die Niederlage bei Hoffenheim nicht gut ertragen: Lucien Favre.
© imago

Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig): "Heute hätte ich gern drei Punkte gehabt. Auch in den letzten Spielen hatten wir schon Phasen, in denen wir gezeigt haben, dass wir die Berechtigung haben, in dieser Liga zu spielen. Wenn man gesehen hat, wie die Jungs alles gegeben haben - das war schon stark."

Michael Wiesinger (Trainer 1. FC Nürnberg): "Hätten wir das 2:0 gemacht, wäre Ruhe gewesen. So haben wir Braunschweig mit seinen Fans im Rücken zu Torschüssen eingeladen. Zum Glück hat Raphael Schäfer hervorragend gehalten."


Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Gegen Gladbach wollten wir nicht ins offene Messer laufen, das war der Plan. Und wir wollten uns mit schnellem Umschaltspiel Torchancen erarbeiten, das ist gelungen. Zum Schluss haben wir uns den Sieg hart erarbeitet."

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Diese Niederlage ist schwer zu akzeptieren. Wir haben viel Ballbesitz gehabt, aber dem Gegner immer wieder Konter ermöglicht. Das 0:2 zum Beispiel darf nicht passieren. Wir hatten viele Torchancen, in denen wir jedoch zumeist die falsche Entscheidung getroffen und auch den letzten Pass nicht gut gespielt haben."


Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Es war einfach geil, es hat Spaß gemacht, zuzuschauen. Hintenraus und immer mal wieder im Spiel ist mir schon das Herz aufgegangen. Und alles außer den Gegentoren und den Standards haben wir auch gut verteidigt."

Spielbericht

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV): "Wir haben heute ganz schlecht gespielt. Es gab zwölf Minuten, von denen ich sage, die waren in Ordnung. Ansonsten waren wir nicht mutig genug, nicht überzeugend genug, nicht clever genug. Der Dortmunder Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Natürlich bin ich enttäuscht, dass wir gefühlte 90 Prozent der Zweikämpfe verloren haben. Wir müssen das jetzt erst mal sacken lassen."


Markus Weinzierl
Durfte sich mit seinen Spielern über den dritten Sieg in Serie freuen: FCA-Coach Markus Weinzierl.
© Getty Images

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Ich denke, wir haben toll gefightet. Wir haben uns schwer getan in der ersten Halbzeit, wir haben Schwierigkeiten gehabt, unser Spiel zu entwickeln, waren wenig präsent. Dann haben wir die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verschlafen, das war ärgerlich, aber wie die Mannschaft das weggesteckt hat, war sensationell. Der Ausgleich hat uns Aufwind gegeben, die Mannschaft wollte dann auf Sieg spielen. Dass es geklappt hat, darüber sind wir sehr, sehr froh."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Augsburg hat Druck gemacht, wir haben viel zu selten spielerische Lösungen gefunden. Das 1:0 war glücklich, dann war es zehn Minuten besser, dann haben wir die Räume nicht zu gekriegt, haben es nicht geschafft, taktisch dagegen zu agieren. Der Sieg von Augsburg war verdient, auch wenn es nicht schön ist, wenn man das 1:2 so kurz vor Schluss bekommt."


Pep Guardiola (Trainer FC Bayern München): "Hannover hat sehr gut gespielt. Für uns ist ein Spiel nach einer Länderspielpause immer schwierig. Wir waren nicht müde, aber nach acht, neun Tagen Pause fehlt der Rhythmus etwas. In der zweiten Halbzeit haben wir nach dem Tor aber besser gespielt. Jetzt sind wir bereit für die Champions League am Dienstag."

Mirko Slomka (Trainer Hannover 96): "Wir waren couragiert und haben es insgesamt ordentlich gemacht. Um hier mehr zu holen, muss man aber ein Tor erzielen. Es war in der ersten Halbzeit ein sehr guter Auftritt, wir hatten die Chancen, in Führung zu gehen. Wir haben da vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, und das Bayern-Spiel eingedämmt. Dann hat sich aber die große Klasse der Bayern gezeigt. Das 1:0 war zum Zunge schnalzen, und dann läuft man hinterher."


Thomas Tuchel (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Für uns ist das eine sehr bittere Niederlage. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben insgesamt eine sehr ordentliche erste Hälfte gespielt. Leider mussten wir nach einem individuellen Fehler ab der 34. Minute dem Rückstand hinterherlaufen. Das hat es nicht einfacher gemacht. Über 90 Minuten haben uns die Präzision, die Konsequenz und die Giftigkeit im gegnerischen Strafraum gefehlt, um ein Tor zu erzwingen."

Jens Keller (Trainer FC Schalke 04): "In der ersten Halbzeit haben sich die beiden Mannschaften gegenseitig neutralisiert. Dennoch machen wir glücklich das Tor. In der zweiten Hälfte war es klar, dass Mainz Druck machen wird. Trotzdem sind wir in der Defensive gut gestanden. Unter dem Strich sind wir sehr froh über die drei Punkte."


Sami Hyypiä (Teamchef Bayer Leverkusen): "Ich bin sehr froh über die zweite Hälfte, in der ersten sind wir fast nur hinterhergelaufen. Das war dann in den zweiten 45 Minuten viel besser, wir hätten auch noch mehr Tore erzielen können."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "In der ersten Halbzeit war es ein sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften. In der zweiten Hälfte hat sich Leverkusen deutlich gesteigert, hat viel Druck gemacht. Am Ende war es eine verdiente Niederlage. Für uns war es die vierte Rote Karte im fünften Spiel. Dabei haben wir in allen Spielen nur fünf Foulspiele gemacht. Ich muss klarstellen, dass wir keine unfaire Mannschaft haben."


Robin Dutt (Trainer Werder Bremen): "Besonders in den ersten 20 Minuten sind wir nicht wie eine Heimmannschaft aufgetreten. Ich werde darüber in den kommenden Tagen mit jedem einzelnen Spieler sprechen müssen. Diese direkte Ansprache halte ich für wichtig. Insgesamt bin ich über das heutige Auftreten schon verärgert."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir waren sofort im Spiel und auch lange danach unheimlich präsent. Allerdings haben wir aus unseren Chancen zu wenig gemacht. Vor den kommenden schwierigen Wochen hat uns dieser Sieg bestimmt gut getan."

15.09.13
 
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