Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

15.09.2013, 19:21

5. Spieltag: VfB-Dusel-Sieg - FCA feiert

Volland führt TSG zum Dreier - Remis im Kellerduell

Die Partie zwischen Hoffenheim und Gladbach brachte kein Torspektakel, aber am Ende Spannung und einen knappen Heimsieg der TSG. Zum Abschluss gab es im Kellerduell in Braunschweig keinen Sieger. Dortmund nahm gegenüber dem HSV Revanche und thront weiter ganz oben. Der FC Bayern siegte nach Anlaufschwierigkeiten gegen Hannover. Der Mainzer Höhenflug ist nach der Niederlage gegen Schalke beendet, Bremen musste gegen Frankfurt eine herbe Heimpleite quittieren. Augsburg gelang gegen Freiburg ein Klubrekord, das Duell der Werksklubs ging an Leverkusen. Am Freitag zitterte sich Stuttgart bei Hertha zum zweiten Sieg in Folge.

Reaktionen auf das 1:0: Anthony Modeste jubelt, Christoph Kramer mag nicht hinschauen.
Reaktionen auf das 1:0: Anthony Modeste jubelt, Christoph Kramer mag nicht hinschauen.
© Getty ImagesZoomansicht

Hoffenheim gegen Gladbach - da lagen Tore in der Luft. In den Spielen mit Beteiligung der TSG fielen an den ersten vier Spieltagen 24 Tore, in den Partien mit der Borussia immerhin 18 Treffer - das sind die Spitzenwerte der Liga. Nach dem 2:6 beim VfB Stuttgart und ohne ihren Leistungsträger Firmino, der sich im Training am Sprunggelenk verletzte, setzten die Hoffenheimer aber vor allem auf eine stabile Defensive. Gladbach hatte viel Ballbesitz, aus dem die Gäste aber wenig machten. Anders die Kraichgauer, die durch Vollands Pfostenknaller schon früh für einen Warnschuss sorgten. Fast mit dem Pausenpfiff ging die TSG dann in Front, als Daems einen Modeste-Kopfball unglücklich abfälschte.

Für die spielerischen Glanzlichter in der Partie sorgte vor allem Volland, der bei einem Konter nach Wiederbeginn Daems am Fünfmeterraum glänzend aussteigen und ter Stegen anschließend keine Abwehrchance ließ. Hoffenheim führte 2:0, musste dann aber doch noch um den Sieg zittern, weil Hrgota die Gladbacher noch einmal heranbrachte. Doch zu mehr reichte es für die Westdeutschen trotz großer Bemühungen in der Schlussphase nicht mehr.

Hlousek feiert ein Comeback nach Maß

Comeback: Adam Hlousek trifft in Braunschweig zur FCN-Führung.
Comeback: Adam Hlousek trifft in Braunschweig zur FCN-Führung.
© getty imagesZoomansicht

Ein echtes Kellerduell beschloss den 5. Spieltag. Der Letzte Braunschweig empfing den Vorletzten aus Nürnberg - und erarbeitete sich beim 1:1 zumindest den ersten Punkt dieser Erstliga-Saison. Dabei brachte einer die Nürnberger in Front, der eine lange Leidenszeit hinter sich gebracht hat: Hlousek kam erstmals seit März 2012 wieder zum Einsatz und brachte die Franken nach einer Chandler-Hereingabe prompt mit 1:0 in Front.

Doch der FCN erlangte auch mit dem erstmals eingesetzten Ex-Wolfsburger Hasebe nicht die erhoffte Stabilität. Die Eintracht kämpfte sich mit viel Leidenschaft in die Partie, musste aber lange auf den verdienten Lohn warten. Kumbela, mit 19 Treffern in der Vorsaison noch bester Goalgetter der 2. Liga, traf einmal aus klarer Abseitsposition, später parierte Schäfer seinen Schuss. So war es Elabdellaoui, der Mitte der zweiten Hälfte mit einem satten Schuss zum verdienten Ausgleich traf und dem Aufsteiger zumindest den ersten Punkt bescherte.

Mandzukic bricht den Bann

Mario Mandzukic
Der Bann ist gebrochen, Bayerns Mandzukic (li.) erzielt gegen Hannover das Führungstor.
© Getty ImagesZoomansicht

Eigentlich gehört Hannover 96 zu den Lieblingsgegnern des FC Bayern. Dies blieb zwar auch nach dem Samstagnachmittag der Fall, doch zum Auftakt der von Uli Hoeneß ausgerufenen "Vollgas-Wochen" erwiesen sich die Niedersachsen lange Zeit als äußerst unangenehmer Gast. Der Triple-Sieger fand gegen taktisch klug eingestellte 96er im ersten Durchgang überhaupt nicht in die Partie und hatte bei einem Aluminiumtreffer von Ya Konan (41.) noch das Glück auf seiner Seite.

In der Pause musste Bayern-Coach Pep Guardiola aber die richtigen Worte gewählt haben, denn seine Mannschaft präsentierte sich im zweiten Durchgang deutlich verbessert. Einen blitzsauberen Angriff veredelte Mandzukic zur Führung (54.). Anschließend nahm die Partie den gewohnten Lauf, die Kombinationsmaschinerie der Bayern sprang auch ohne Schweinsteiger, der nur auf der Bank saß, an. Ribery (61.) zeichnete sich dann für den Endstand verantwortlich.

Olic trifft - Gustavo fliegt

Ivica Olic
Geburtstagskind Ivica Olic traf für Wolfsburg, doch am Ende jubelte Leverkusen.
© Getty ImagesZoomansicht

Wie im falschen Film dürfte sich der VfL Wolfsburg im ersten Durchgang bei Bayer Leverkusen vorgekommen sein. Denn die Niedersachsen waren das aktivere Team, besonders Geburtstagskind Olic - der Kroate wurde am Samstag 34 Jahre alt - stellte die Bayer-Defensive vor große Probleme. Der Jubilar verpasste zunächst zweimal, glich dann aber im dritten Versuch in der 39. Minute zum 1:1 aus. Zuvor veredelte Sam einen der wenigen gelungenen Leverkusener Angriffe in der 24. Minute zum Führungstor. Fast wie ausgewechselt kam Bayer aus der Kabine. Die Rheinländer ließen nun Ball und Gegner laufen, Wolfsburg konnte den roten Faden aus Durchgang eins nicht mehr aufnehmen. Torjäger Kießling belohnte dann sein Team für die Leistungssteigerung durch seine beiden Tore (65., 90. +2). Mit dem vierten Sieg setzt sich Bayer oben fest, Wolfsburg bleibt im Mittelfeld stecken. Am Ende kam in das Duell der beiden Werksklubs auch noch Farbe, Wolfsburgs Gustavo flog mit der Ampelkarte vom Platz! Bereits der zweite Platzverweis des Brasilianers im dritten Spiel, seitdem er bei den Wölfen anheuerte.

- Anzeige -

Frankfurt watscht Bremen ab

"Das Heimspiel zu Null zu gewinnen", lautete die Anweisung von Bremens Trainer Robin Dutt an seine Mannschaft für die Partie gegen Eintracht Frankfurt. Die Umsetzung misslang seiner Elf aber gründlich. Die Hanseaten unterlagen verdientermaßen mit 0:3 und verloren nicht nur die Partie, sondern auch noch Angreifer di Santo, dessen Startelf-Debüt in der 26. Minute mit der Roten Karte wieder beendet war. Zum Matchwinner bei den Frankfurtern avancierte Neuzugang Kadlec, der seine Farben mit zwei Toren (14., 34.) auf die Siegerstraße brachte. Frankfurt stellte damit seinen Ruf als Angstgegner Bremens einmal mehr unter Beweis: Zum insgesamt 32. Mal siegte die Eintracht gegen Werder und damit so häufig wie gegen kein anderes aktuelles Bundesligateam. In Hälfte zwei bewies Bremen gegen ein lange Zeit passives Frankfurt immerhin Moral. Die große Chance zum Anschluss vergab Hunt, Eintracht-Keeper Trapp parierte den Strafstoß des Angreifers. Anschließend bekam die Eintracht wieder mehr Zugriff auf die Partie, Prödls Eigentor in der 77. Minute machte den gebrauchten Nachmittag für Bremen perfekt. Während Frankfurt klettert, geht Werder nach der dritten Niederlage in Folge schweren Zeiten entgegen.

Boateng zielt ganz genau

Ein großes Wiedersehen gab es in Mainz, die Schalker Szalai, Fuchs, Neustädter und Hoogland kennen sich im Rheinhessischen gut aus. Auf der anderen Seite trugen auch schon Wetklo und Bungert das königsblaue Trikot. Als es dann losging, musste Okazaki die Gastfreundschaft falsch verstanden haben, ein Fehlpass des Japaners leitete das Schalker Führungstor durch den neuen Leader Kevin-Prince Boateng ein (34.). Abwechslungsreich ging es auch nach dem Kabinengang weiter. Mainz drängte auf den Ausgleich, den Soto gleich mehrfach liegenließ. Schalke setzte auf Konter, fand aber nicht die Lücke. Allerdings ließ das Keller-Team in der Defensive ebenfalls wenig zu, so dass es beim knappen 1:0 für die Knappen blieb. Mainz musste die zweite Niederlage in Folge quittieren, Schalke arbeitet sich in der Tabelle weiter nach oben.

Neuer Klubrekord für Augsburg

FC Augsburg feiert
Der FC Augsburg feiert den dritten Sieg am Stück und damit einen neuen Vereinsrekord.
© Getty ImagesZoomansicht

Lange Zeit bekamen die Zuschauer der Partie zwischen dem FC Augsburg und dem SC Freiburg nur Magerkost geboten. Die Breisgauer stellten im ersten Durchgang geschickt die Räume zu und ließen die Fuggerstädter nicht zur Entfaltung kommen. Da sich der SCF vorrangig auf die Verteidigung konzentrierte und nur selten den Weg Richtung FCA-Goalie Manninger suchte, verstrich Hälfte eins ohne nennenswerte Höhepunkte. Deutlich besser wurde es nach der Pause, die Freiburger Führung durch Mehmedi (46.) wirkte als Weckruf für Augsburg, das nun aufdrehte. Und die Augsburger drehten durch Altintop (62.) und Werner (90.) die Partie und feierten so einen neuen Klubrekord. Noch nie schafften die bayerischen Schwaben in der Bundesliga drei Siege am Stück! Der SCF wartet dagegen weiter auf den ersten Dreier und steckt tief im Keller fest.

Revanche gelungen: Startrekord für den BVB

Pierre-Emerick Aubameyang und Kevin Großkreutz
Lustvolle Revanche: Dortmunds Aubameyang (li.) freut sich mit Großkreutz über einen Treffer gegen den HSV.
© Getty ImagesZoomansicht

In der vergangenen Saison verlor Borussia Dortmund beide Duelle gegen den Hamburger SV. Am Samstagabend beglichen die Westfalen nun die Rechnung und schickten die Hanseaten gleich mit 6:2 nach Hause. Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel wahrte das Team von Trainer Jürgen Klopp seine blütenweiße Weste und thront weiterhin einsam an der Spitze. Der HSV rutscht nach der dritten Niederlage in der Tabelle ab.

Das Team von Trainer Jürgen Klopp machte es gegen den HSV lange Zeit unnötig spannend. Der BVB agierte überlegen, ließ vorne aber zu viele Chancen liegen und präsentierte sich hinten unaufmerksam. So konnte der HSV die zwischenzeitliche Führung der Borussen durch Aubameyang (19.) und Mkhitaryan (22.) durch Lam (26.) und Westermann (49.) ausgleichen. Dann aber drehte der BVB endgültig auf, erneut Aubameyang (65.) sowie Lewandowski mit einem Doppelpack (73., 82.) und Reus mit einem frechen Tor (74.) schossen den Sieg heraus. Der BVB feierte mit dem fünften Sieg im fünften Spiel einen klubinternen Startrekord und eine gelungene Generalprobe für das Champions-League-Duell in Neapel. Der HSV sieht nun dem "Krisengipfel" am kommenden Wochenende gegen den Nordrivalen Werder Bremen entgegen.

VfB duselt sich zum Sieg in Berlin

Mann des Tages: Kapitän Christian Gentner sicherte dem VfB den Auswärtssieg.
Mann des Tages: Kapitän Christian Gentner sicherte dem VfB den Auswärtssieg.
© Getty ImagesZoomansicht

Der VfB Stuttgart hat mit dem Trainerwechsel offenbar den Schalter umgelegt, zumindest wenn man nur auf das Ergebnis schaut. Mit Thomas Schneider auf der Bank gelang der zweite Sieg in Serie, der allerdings sehr glücklich zustande kam. Hertha BSC legte gegen den VfB am Freitagabend mit den Neuzugängen Skjelbred und Cigerci in der Startformation nämlich los wie die Feuerwehr. Vor allem der vom HSV gekommene Norweger machte mächtig Betrieb, während die Schwaben nur hinterherrannten und keinerlei Zugriff auf den Gegner bekamen. Berlin kontrollierte die Partie in jeglicher Hinsicht, Ronny und Ramos verfehlten mit ihren Schüssen das Tor allerdings deutlich. Und trotzdem wäre fast der VfB mit einer Führung in die Pause gegangen. Nach einer Freistoßflanke von Maxim köpfte Gentner aus kurzer Distanz vom kurzen Pfosten mit voller Wucht aufs Tor. Keeper Kraft reagierte blitzartig und parierte. Nach dem Wechsel gab es eine identische Situation, aber diesmal landete der Kopfball von Gentner zur glücklichen Führung in den Maschen. Hertha BSC reagierte mit wütenden Angriffen, aber Skjelbred, Hosogai oder Brooks vergaben, auch weil Ulreich mehrmals zur Stelle war. Aufsteiger Berlin kassierte nach exzellentem Start in die neue Saison nun schon die zweite Niederlage hintereinander und blieb zudem zum zweiten Mal in Serie ohne Torerfolg.

Bilder zum 5. Spieltag
Gladbach bleibt gern gesehen, erster Zähler für die Löwen
Der Nürnberger Hlousek stand am zweiten Pfosten goldrichtig und drückte nach Chandlers Flanke den Ball zum 1:0 für Nürnberg in die Maschen.
Comeback nach Maß

Der Nürnberger Hlousek stand am zweiten Pfosten goldrichtig und drückte nach Chandlers Flanke den Ball zum 1:0 für Nürnberg in die Maschen.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
15.09.13
 
- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -