Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

11.07.2013, 16:00

Bremen: Externe Lösung noch nicht geplant

Lücke auf links: Werder verzichtet auf Sofortmaßnahme

Als er sich verabschiedete nach dem Journalisten-Abend, zu dem Werder Bremen ins Mannschaftshotel Theresa eingeladen hatte, hielt Thomas Eichin sein Mobiltelefon in die Höhe. "Ich habe nun sicherlich schon 50 linke Außenverteidiger angeboten bekommen", meinte der Werder-Geschäftsführer, bevor er sich auf sein Zimmer zur Nachtruhe begab. Doch eine Sofortmaßnahme nach der Verletzung von Lukas Schmitz wird es bei den Norddeutschen nicht geben.


Aus Bremens Trainingslager in Zell am Ziller berichtet Hans-Günter Klemm

Eichin und Dutt
Abwarten heißt die Devise: Thomas Eichin und Robin Dutt halten in Sachen Linksverteidiger (noch) die Füße still.
© picture allianceZoomansicht

Die Nachricht hatte sich schnell herumgesprochen in der Branche. Kurz nach dem Abpfiff des Testspiels gegen 1860 München, einem 1:1-Remis, bei dem Aaron Hunt einen an Junuzovic verursachten Foulelfmeter verwandelt hatte, stand die Diagnose beim frühzeitig ausgewechselten Lukas Schmitz fest. Der Abwehrspieler hatte sich bei einem Pressschlag mit Moritz Volz, den keine Schuld traf, einen Fußwurzelbruch am linken Fuß zugezogen. Niederschmetterende Prognose der Mediziner: Sechs Wochen Pause für den Profi, nach Philipp Bargfrede (Knie-Operation) der zweite schwerer verletzte Bremer sowie der zweite Defensivspezialist.

- Anzeige -

"Der erste Schock ist vorbei", kommentierte der sofort nach Bremen abgereiste Pechvogel. "Zunächst habe ich gedacht, die Welt geht für mich unter. Doch nun schaue ich schon wieder optimistisch in die Zukunft. Der Fuß fühlt sich schon besser an." Am Morgen danach bestätigte Manager Eichin, dass die Berater bereits mehrere Offerten hinterlegt hätten. Doch eine Sofortmaßnahme wird es bei den Norddeutschen nicht geben. Eichin lehnt den schnellen Transfer eines Ersatzmannes ab und ist sich mit Trainer Robin Dutt einig, der ebenfalls noch abwarten will. "Ich werde beobachten, welche Lösungen sich bieten", sagte der Coach am Mittwoch nach dem Training am Vormittag. "Externe Lösungen", so betonte er, seien sowohl für die Offensive als auch für die Abwehr nicht ausgeschlossen, doch kurzfristig noch nicht geplant.

Die Position des linken Flügelmanns in der Viererabwehrkette bleibt somit die Schwachstelle im Kader. Obwohl es einige Kandidaten gibt, wie die sportliche Leitung erwähnt, die für die Rolle infrage kommen. Es sind in erster Linie die Jungen. An der Spitze Florian Hartherz, der sich in der Saison 2011/12 schon mal kurzfristig den Stammplatz erobert hatte. Zuletzt unter Thomas Schaaf war der zwischenzeitlich auch angeschlagene Ex-Wolfsburger in der Versenkung verschwunden. Nun vertrat er Schmitz nach dessen verletzungsbedingtem Ausfall.

Noch jünger ist Cimo Röcker, der am Mittwoch nach tagelanger Pause wegen muskulärer Probleme wieder am Training teilnehmen konnte. Ein Aspirant ist auch Aleksandar Ignjovski, gelernter defensiver Mittelfeldspieler, der in der letzten Spielzeit auf links schon ausgeholfen hat. Spielen kann diese Rolle auch Kapitän Clemens Fritz. Indes hat der Allrounder unlängst im Trainingslager im Zillertal seinen Wunsch geäußert, möglichst nicht mehr hin- und hergeschoben zu werden im Team, so eine feste Rolle für sich reklamiert. Und als Notlösung gilt auch Luca Caldirola. Der Neuzugang, als Sokratis-Vertreter in der Innenverteidigung vorgesehen, kann auch links verteidigen, kennt es aus Italien, wo er allerdings in einer Dreierreihe diesen Part schon übernom-men hat.

Glimpflicher als bei Schmitz ging es ab bei Mehmet Ekici, obwohl es gestern zunächst anders aussah. Dieser hatte beim Spiel einen Schlag aufs Knie bekommen. Er sollte eine individuelles Training absolvieren, brach seine Versuche aber nach wenigen Minuten ab. "Reine Vorsichtsmaßnahme", meinte der Türke. "Zum Glück ist es nichts ganz so schlimm." Am Mannschaftstraining teilnehmen kann weiterhin nicht Özkan Yildirim, den immer noch eine Reizung am Knie plagt.

Die Trikots der Bundesligisten 2013/14
Verrückte Ideen - abgefahrene Styles
Diego, Julian Schuster, Raffael, Arjen Robben & Adam Szalai

Die Designer haben sich für die kommende Saison ausgetobt und teilweise verrückte Ideen auf die neuen Bundesliga-Trikots gebracht. Freiburg und Mainz in Pink? Dortmund und Bremen in karierten Trikots? Tiefe Dekolletes in Nürnberg und auf Schalke? Wolfsburg in Weiß? Und rot-rote Trikots in Hannover? Alles scheint möglich. Die neue Arbeitskleidung der Bundesligisten zum Durchklicken...
© imago

vorheriges Bild nächstes Bild
11.07.13
 

- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Schmitz

Vorname:Lukas
Nachname:Schmitz
Nation: Deutschland
Verein:Fortuna Düsseldorf
Geboren am:13.10.1988

weitere Infos zu Hartherz

Vorname:Florian
Nachname:Hartherz
Nation: Deutschland
Verein:SC Paderborn 07
Geboren am:29.05.1993

weitere Infos zu C. Röcker

Vorname:Cimo
Nachname:Röcker
Nation: Deutschland
Verein:Hannover 96 II
Geboren am:21.01.1994

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -