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03.07.2013, 08:33

Vier Regeln werden neu ausgelegt

Auch Torhüter sehen für Notbremse künftig immer Rot

Welche Regeln werden in der neuen Saison neu ausgelegt? Das hat die FIFA dem DFB kurz vor dem Saisonvorbereitungslehrgang der Erst- und Zweitligaschiedsrichter in Grassau am Chiemsee mitgeteilt: Herbert Fandel, der Chef der Unparteiischen, hat sich auf vier Neuerungen eingestellt - von Abseits bis Notbremse.

Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund) gegen Sven Schipplock (Hoffenheim)
Zwingend Rot: BVB-Keeper Weidenfeller verhindert am 34. Spieltag gegen Hoffenheims Schipplock per Foul eine klare Torchance.
© imagoZoomansicht

1. Kommt der Ball durch eine "Abwehraktion" zu einem passiv im Abseits stehenden Angreifer, so wird dieser aktiv. Der Begriff Abwehraktion bedeutet, dass der Defensivspieler einen Torschuss abblockt. "Es ist damit vergleichbar, dass der Torhüter einen Schuss abklatscht und der Ball dem Stürmer vor die Füße fällt", verdeutlicht Fandel.

2. Der Terminus "eingreifen", der eine Abseitsstellung aktiv werden lässt, wird künftig enger und strenger gefasst. Fandel: "Der Angreifer muss klar den Zweikampf suchen und seinen Gegner attackieren."

3. Blockt ein Spieler einen Torschuss mit einem strafwürdigen Handspiel ab, so ist die Gelbe Karte zwingend vorgeschrieben.

4. Der Ausnahmestatus der Torhüter bei einer Notbremse, die in diesen Situationen unter gewissen Voraussetzungen mit Gelb davonkommen konnten, wird gestrichen. Sie werden künftig genau wie Feldspieler behandelt, sehen also bei der Vereitelung einer klaren Torchance durch ein Foul zwingend Rot.

"Es hat sich nicht viel geändert, das wird sich schnell einspielen", glaubt Fandel.

Thomas Roth

 
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