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18.05.2013, 19:57

19-Jähriger muss am Sonntagmorgen operiert werden

Aufatmen auf Schalke: Draxler & Co. sichern Platz vier

Es war ein Herzschlagfinale für Schalke - und die Gelsenkirchener haben es für sich entschieden. Dank des mühevollen 2:1-Erfolgs in Freiburg sicherte sich S04 Rang vier, damit winkt den Königsblauen die Königsklasse. Vor allem Trainer Jens Keller kann nun aufatmen, er hat das Saisonziel erreicht und geht mit Rückenwind in die neue Saison.

Es darf gefeiert werden: Schalke winkt in der kommenden Saison die Königsklasse.
Es darf gefeiert werden: Schalke winkt in der kommenden Saison die Königsklasse.
© imago

Die Erleichterung war spürbar bei den Schalkern. Eine Niederlage in Freiburg, und die Königsblauen hätten sich mit der Europa League zufrieden geben müssen. Das wäre vor allem finanziell ein herber Rückschlag gewesen. Auch Keller gestand ein, dass ihm dieses Spiel alles abgefordert hatte. "So ein Endspiel, das war heute Dramatik und Spannung pur. Ich bin kaputt, aber sehr glücklich, dass wir unser Ziel erreicht haben", sagte Keller bei Sky. Für den Schalker Coach, der sich vielen Kritikern gegenüber sah, zweifelsohne eine Genugtuung, wie er auch durchklingen ließ. "Wenn man so viel Feuer kriegt als junger Trainer, ist es nicht immer ganz einfach. Aber ich glaube, ich habe es ganz ordentlich gemacht."

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Eine gute Portion Glück war dazu auch notwendig. Freiburg erwies sich als der erwartet hartnäckige Gegner, die Breisgauer attackierten früh und hatten zunächst auch die besseren Chancen. Dank der individuellen Klasse von Julian Draxler pochte Kellers Herz ab Mitte der ersten Hälfte nicht mehr ganz so laut. Schalkes "Lebensversicherung" traf mit einem satten Schuss aus 16 Metern zur Führung (20.). Doch die Freiburger gaben nicht auf, glichen nach der Pause durch Schmid aus - und besiegten sich dann selbst. Mit dem Slapstick-Eigentor von Schuster.

Heute arbeite ich mal gar nichts ab, heute arbeite ich mich ab. Und morgen und übermorgen auch.Horst Heldt zu den Personalplanungen der Schalker nach dem Einzug in die Champions-League-Qualifikation.

Schalke verteidigte anschließend mit Mann und Maus und letztlich mit Erfolg. "Wir haben gegen Schalke 04 gespielt, und Schalke 04 hat sich mit zehn Mann in die eigene Hälfte gestellt. Wir sind sehr stolz darauf, dass sie das gemacht haben", erklärte SC-Trainer Christian Streich mit einer hörbaren Portion Stolz. Das Ergebnis aber gab den Königsblauen recht, Freiburg darf sich mit der Europa League trösten. "Wir wussten, das ist ein K.o.-Spiel. Wir haben das angenommen wie ein Endspiel", sagte Schalkes Mittelfeldmotor Jermaine Jones, dessen Fehlschuss das 2:1-Eigentor eingeleitet hatte.

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So hieß der einzige Schalker Torschütze mal wieder Draxler. Der Nationalspieler hatte bereits die Partie am 32. Spieltag in Gladbach (1:0) mit seinem Treffer entschieden, sein Fehlen wegen einer Gelbsperre war den Königsblauen bei der 1:2-Pleite gegen Stuttgart deutlich anzumerken. "Wir waren angespannt, aber nicht verkrampft. Da hat uns der Trainer gut eingestellt", meinte der Torschütze.

Draxler muss sich am Sonntagmorgen einer kleinen Operation am Arm unterziehen, seine Teilnahme an der USA-Reise der Nationalmannschaft ist aber nicht gefährdet. "Mir wird meine Metallplatte entfernt, die ich nach meinem Unterarmbruch eingesetzt bekommen habe", erklärte der 19-Jährige. "Die Operation wird ambulant durchgeführt. Ich muss einige Tage mit dem Training aussetzen, aber dann stehe ich wieder zur Verfügung." Auf die Feierlichkeiten zum erreichten vierten Platz wird Draxler verzichten müssen, da die Operation schon um 7 Uhr morgens stattfindet: "Ab 2 Uhr darf ich nichts mehr zu mir nehmen." Die Schalker Lebensversicherung wird es verschmerzen können.

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