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12.05.2013, 12:08

Bremen: Nach dem Klassenverbleib

Schaaf: "Eine schöne Nummer, aber nicht für mich"

Ende gut, alles gut? So ganz sicher ist man sich in Bremen da nicht. Fakt ist, nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt steht seit Samstagnachmittag der Klassenerhalt fest, der Worst Case 2. Bundesliga konnte ad acta gelegt werden. Entsprechend ließen die Spieler ihren Gefühlen freien Lauf und feierten die Rettung. Und Thomas Schaaf? Das Trainerurgestein von der Weser, seit vergangenem Freitag 14 Jahre im Amt, wollte nicht so richtig in die Jubelarien einstimmen.

Trainer Thomas Schaaf
Klassenverbleib mit Werder gesichert: Trainer Thomas Schaaf.
© picture allianceZoomansicht

Werder Bremen wird auch in der kommenden Spielzeit im deutschen Oberhaus vertreten sein. So weit, so gut. Eine Zittersaison endete für die eigentlich mit Blick auf die europäische Bühne ambitionierten Hanseaten mit dem Verbleib in der Liga, groß feiern wollte Schaaf dieses Minimalziel allerdings nicht. "Eine schöne Nummer, aber nicht für mich", meinte der 52-Jährige wenig euphorisch auf der Pressekonferenz, zu sehr hatte die Saison wohl an dem starken Mann in Bremen genagt.

Statt Europa nur der Klassenerhalt, statt Zauberfußball oft Magerkost, zudem eine Serie von nun zwölf sieglosen Spielen. Mit Kevin de Bruyne ("Ich habe viele Angebote, aber ich weiß noch nicht, wohin ich gehe") verliert Werder zudem seinen Starspieler und die Zukunft von Schaaf scheint trotz Vertrag bis 2014 offen. Oder? Sportchef Thomas Eichin fühlt sich zunächst "bestätigt, dass wir an ihm festgehalten haben", den Gerüchten um eine Neuorientierung auf dem Trainerposten trat er einmal mehr energisch entgegen: "Warum werde ich das seit zwölf Wochen gefragt? Es ist unerträglich. Er hat einen Vertrag bis 2014 und ich habe nie etwas anderes gesagt."

Gesagt hat Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer, nach der Saison jeden Stein umdrehen und auch über Personen sprechen zu wollen. "Da müssen Sie Herrn Fischer fragen, was er damit meint", entgegnete Schaaf, über entsprechende Rückendeckung des Vorstands äußerte er sich zurückhaltend: "Ich werde mich hüten, dazu etwas zu sagen." In der Mannschaft war das Thema Trainer wohl kein Thema, das haben wir "nicht an uns herangelassen", beteuert Torwart Sebastian Mielitz. Vielmehr hat "uns das zusammengeschweißt". Ende gut, alles gut?

 
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weitere Infos zu Schaaf

Vorname:Thomas
Nachname:Schaaf
Nation: Deutschland

weitere Infos zu De Bruyne

Vorname:Kevin
Nachname:De Bruyne
Nation: Belgien
Verein:Manchester City
Geboren am:28.06.1991


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