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11.05.2013, 21:33

Schalke gibt sich vor dem "Endspiel" trotzig

"Wir haben alles selbst in der Hand"

Die drei Plätze zur direkten Champions-League-Qualifikation sind an Bayern, Dortmund und Leverkusen vergeben. Wer darauf vor der Saison sein Geld gesetzt hatte, dürfte nun kaum reich geworden sein. Etwas anders sieht es aus mit Platz vier, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigt. Denn es ist gut möglich, dass am letzten Spieltag mit dem SC Freiburg ein echter Außenseiter Schalke 04 noch aus der Königsklasse verdrängt.

Horst Heldt
"Das lässt einen älter werden": Schalke-Manager Horst Heldt bangt um die Qualifikation zur Champions League.
© getty imagesZoomansicht

Die Formkurve der beiden Teams spricht zumindest für die Breisgauer: Fünf der letzten sechs Partien konnten gewonnen werden, in München hielt sich die Niederlage mit 0:1 immerhin in Grenzen. Im gleichen Zeitraum setzte es für die Königsblauen zwei Niederlagen (bei drei Siegen und einem Unentschieden). Für Jermaine Jones kein Grund zur Panik: "Wir sind noch vorne und das wollen wir auch bleiben. Jetzt zählt das Spiel, und da brauchen wir jetzt Eier", bemüht der US-Nationalspieler Torwart-Legende Oliver Kahn.

Dabei hatten die Schalker gerade erst positive Nachrichten verkündet und die Vertragsverlängerungen mit Julian Draxler und - wenige Stunden vor Anpfiff - mit Trainer Jens Keller verkündet. Ein Sieg gegen Stuttgart sollte alles klar und die Feierlichkeiten perfekt machen. Doch nun? Katerstimmung. Mit 1:2 ließen sich die Königsblauen den Schneid abkaufen. "Wir haben es verspielt. Das war ein Elfmeter, den wir drübergehauen haben", sagte Sportdirektor Horst Heldt, der ergänzte: "Das lässt einen älter werden. Ich habe ein paar Jahre verloren."

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Auch Trainer Keller zeigte sich ähnlich wie Jones trotzig: "Ich hätte gerne den Deckel draufgemacht, dann wäre es ein perfektes Wochenende gewesen. Jetzt ist es halt auf die nächste Woche verschoben." Dass seine Position bei einem Verpassen der Königsklasse noch einmal zur Disposition stünde, verwies Heldt in den Bereich der Fabel: Gute Platzierungen seien "wichtig, aber nicht alles im Leben".

Jungstar Draxler musste die Niederlage wegen einer Gelbsperre von der Tribüne aus ansehen. So wurde offenbar, wie wichtig der 19-Jährige und neunfache Saisontorschütze inzwischen für sein Team geworden ist. Spielerisch weit unter Wert präsentierte sich die Heimelf, zwei Treffer von Ibisevic besiegelten die Niederlage gegen den Pokalfinalisten.

"Jetzt haben wir das Endspiel, das wir vermeiden wollten. Wir sind unheimlich enttäuscht, aber positiv ist, dass wir weiter alles selbst in der Hand haben", bringt es Kapitän Benedikt Höwedes auf den Punkt. Immerhin reicht den Schalkern im Breisgau ein Unentschieden.

Mit einer Einschränkung: Möglicherweise gibt es am Ende dieses Duelles ja sogar noch einen lachenden Dritten. Denn wenn die Partie im Breisgau unentschieden endet und Aufsteiger Eintracht Frankfurt sein Spiel gegen den VfL Wolfsburg mit mindestens fünf Toren Unterschied gewinnt, würden die Hessen den vierten Platz erobern. Und wer darauf erst vor dieser Saison Geld gesetzt hätte, ...

11.05.13
 

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weitere Infos zu Höwedes

Vorname:Benedikt
Nachname:Höwedes
Nation: Deutschland
Verein:FC Schalke 04
Geboren am:29.02.1988

weitere Infos zu J. Jones

Vorname:Jermaine
Nachname:Jones
Nation: Deutschland
  USA
Verein:New England Revolution
Geboren am:03.11.1981

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