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11.05.2013, 17:26

33. Spieltag: 3:0 und Meisterfeier in München

Bremen rettet sich, Endspiel zwischen Freiburg und S04

Das hätte kaum einer erwartet: Am letzten Spieltag gibt es in Freiburg ein Endspiel um Platz vier zwischen dem SC und Schalke. Die Breisgauer siegten in Fürth, die Knappen verloren gegen Stuttgart. Weitere Aspiranten für die Königsklasse sind die Frankfurter, die 1:1 in Bremen spielten. Werder dagegen hat sich gerettet, da Augsburg in München, Düsseldorf gegen den Club und Hoffenheim gegen den HSV verloren. Im Keller hat sich die Reihenfolge nicht verändert: Die Fortuna vor dem FCA und der TSG: Diese Trio spielt nun den Abstieg aus.

Bayern bekommt die Schale - FCA belohnt sich nicht

3:0 gegen den FCA und die Meisterschale: Der FC Bayern feiert.
3:0 gegen den FCA und die Meisterschale: Der FC Bayern feiert.
© Getty Images

Seit dem 7. April ist der FC Bayern Deutscher Meister (1:0 in Frankfurt), nach etwas mehr als einem Monat gab es in München die Schale. Zum Heimspiel gegen den bayerischen Liga-Kollegen FC Augsburg durften die Meister-Feierlichkeiten beginnen. Am Ergebnis waren die Bayern, die in Bestbesetzung antraten, lange Zeit nur sekundär interesssiert, doch dann trafen Müller, Shaqiri und Luiz Gustavo zum 3:0-Heimsieg und verhinderten für die engagierten Fuggerstädter deren Sprung auf Platz 15. mehr noch: Mit den drei Gegentoren müssen sie auch in sachen Tordifferenz eine bittere Pille schlucken. Zum Ausklang kommt Schlusslicht Fürth nach Augsburg.

Abstieg: Bremen rettet sich trotz Remis

Bremens de Bruyne jubelt über den Führungstreffer gegen Frankfurt.
Bremens de Bruyne jubelt über den Führungstreffer gegen Frankfurt.
© Getty ImagesZoomansicht

Werder Bremen muss nicht mehr zittern. Die Hanseaten spielten in der Heimpartie gegen Eintracht Frankfurt zwar nur 1:1, doch das reichte. De Bruyne schloss für die Schaaf-Elf überlegt zur Führung ab, doch in der zweiten Halbzeit wurden die Hessen aktiver und belohnten sich durch den Ausgleichstreffer von Lakic. Mit dem einen Punkt kann der SV Werder einen Spieltag vor Rundenende die Analyse einer nervenaufreibenden Spielzeit angehen - 34 Zähler reichen der Schaaf-Elf zum Klassenerhalt. Die Eintracht ist mit dem Zähler an der Weser in einer brisanten Lage: Platz vier und Platz sieben ist beides noch denkbar. Die Veh-Elf empfängt nun den VfL Wolfsburg.

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Hoffenheim verliert und hofft weiter

Die Hoffenheimer können nach der 1:4-Niederlage gegen den Hamburger SV noch immer hoffen. Zwei Punkte Rückstand auf den FC Augsburg und Düsseldorf - so geht die TSG in den letzten Spieltag. In Sinsheim bogen die Hamburger schon in Hälfte eins auf die Siegerstraße ein, Son und Aogo schossen den HSV entscheidend in Front. Im zweiten Durchgang wurde die Partie offener, doch die TSG konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Der letzte Strohhalm für die Kraichgauer wartet nun in Dortmund. Mit dem Auswärtssieg kann die Fink-Elf weiterhin das Ticket für die Europa League lösen - zu Platz sechs fehlen zwei Zähler.

1:2 - Düsseldorf muss weiter zittern

Die Düsseldorfer konnten auch gegen den 1. FC Nürnberg ihre Talfahrt nicht stoppen. Dank eines Eigentores des erfahrenen Balitsch gingen die Fortunen 1:0 gegen die kriselnden Franken in Führung, doch im zweiten Durchgang drehte der Club den Spieß um und feierte dank Mak und Plattenhardt den ersten Sieg nach vier Niederlagen am Stück. Der FCN hatte den Ligaerhalt schon am vergangenen Spieltag beim 0:2 gegen Leverkusen klargemacht. Nun springen die Nürnberger über die 40-Punkte-Marke, für Manager Martin Bader war dies zuletzt die Bedingung für weitere Gespräche mit Coach Michael Wiesinger über dessen weiterbeschäftigung. Die Meier-Elf steht noch knapp über dem Strich, die Westdeutschen müssen nun nach Hannover und haben einen Rucksack von elf sieglosen Spielen in Folge zu tragen.

Letzte Chance nicht genutzt: Fürth siegt nie zuhause

Die Fürther sind bereits abgestiegen und konnten auch am vorletzten Spieltag ein wichtiges, symbolisches Saisonziel nicht erreichen. Als erstes Team in 50 Jahren Bundesliga gelang den Franken das Kunsstück, kein einziges Heimspiel zu gewinnen (vier Remis, 13 Niederlagen). Gegen den SC Freiburg setzte es eine 1:2-Niederlage. Der nach Gladbach zurückkehrende Leihspieler Zimmermann köpfte zwar das 1:0 gegen die Breisgauer, doch Schmid glich für die Streich-Elf aus und Kruse machte mit dem 2:1-Siegtreffer nicht nur Europa klar, sondern der SC kann sogar noch Platz 4 erreichen - im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Schalke 04.

Schalke im Schock-Zustand - Endspiel im Breisgau

Die Schalker können es nicht fassen: Der sicher geglaubte Platz 4 ist nach dem 1:2 gegen den VfB wieder in Gefahr.
Die Schalker können es nicht fassen: Der sicher geglaubte Platz 4 ist nach dem 1:2 gegen den VfB wieder in Gefahr.
© Getty ImagesZoomansicht

Einen Tag nach der Vertragsverlängerung von Schalkes Trainer Jens Keller taten sich die Königsblauen gegen den VfB Stuttgart sehr schwer. Ibisevic brachte den Pokalfinalisten früh in Führung. Danach bestimmten die Schalker das Spiel, doch ohne den gesperrten Draxler fehlten der Keller-Elf die Ideen. Als sich in der zweiten Hälfte ein Spiel auf ein Tor entwickelte, schlug der VfB bei einem Konter eiskalt zu. Ibisevic erhöhte nach schönem Zuspiel von Gentner auf 2:0. Nach der Niederlage müssen die Königsblauen vor dem finalen Gastspiel beim SC Freiburg noch um Rang vier zittern. Mit nur noch einem Zähler Vorsprung reist Schalke ins Breisgau.

Hrgota-Show in Mainz

Borussia Mönchengladbach gewann in Mainz nach einer beeindruckenden Vorstellung von Hrgota mit 4:2. Der 20-jährige Schwede erzielte bei seinem Startelf-Debüt drei Treffer. Nach Parkers Führungstreffer chipte Hrgota einen Strafstoß ganz frech in die Maschen. Beim 2:1 drückte er einen Abstauber über die Linie. Anschließend erhöhte Hanke, ehe Hrgota mit einem herrlichen Lupfer zum dritten Mal zuschlug. Ivanschitz' 2:4 in der Nachspielzeit kam zu spät.

BVB-Aufholjagd - Kießling hat die Nase vorn

Für den VfL Wolfsburg geht eine Saison zum Vergessen zu Ende. Nach Felix Magath und Lorenz-Günther Köstner steht mit Dieter Hecking schon der dritte Trainer in dieser Saison an der Linie. Doch mehr als der Klassenerhalt war auch für den aus Nürnberg geholten Coach nicht drin. Dortmund ging durch Bender früh in Führung, doch dann drehte ausgerechnet der ehemalige Borusse Perisic die Partie mit seinen ersten beiden Toren für den VfL. Naldo legte sogar noch den dritten Treffer vor der Pause nach. Als sich Wolfsburg schon über den zweiten Sieg gegen die Borussen freute, schlug Reus doppelt zu. Mit seinem Saisontoren Nummer 13 und 14 rettete er dem Champions-League-Finalisten einen Zähler.

Bayer Leverkusen hatte schon vor dem letzten Heimspiel gegen Hannover 96 Platz drei und damit die direkte Champions-League-Qualifikation gesichert. Erklärtes Ziel war, Stefan Kießling zum Torschützenkönig zu machen, der 29-Jährige soll sich die kicker-Torjägerkanone holen. Das erste Tor gelang zwar Hegeler, doch dann war Kießling mit seinem 24. Treffer zur Stelle. Nach der Pause entschied Hegeler mit seinem zweiten Tor die Partie. Kießling führt die Torjägerliste nun alleine vor Dortmunds Lewandowski (23) an.

Die Bilder des 33. Spieltags
Werder atmet auf, Freiburg hebt ab
Robert Tesche (li.) gegen Alexander Esswein
Stolperstein Nürnberg

Trotz Führung stand Fortuna Düsseldorf (Robert Tesche, li.) am Ende mit leeren Händen da. Gegen Nürnberg (Alexander Esswein) stolperten die Fortunen und müssen bis zum letzten Spieltag zittern.
© getty images

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11.05.13
 
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