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27.04.2013, 18:25

Nach dem Augsburger Dreier

Fürth: Abstieg besiegelt - ohne Heimsieg?

Seit Samstag, 17.22 Uhr ist es amtlich: Die SpVgg Greuther Fürth, vor einem Jahr noch als 52. Verein neu in das deutsche Oberhaus gekommen, steigt wieder ab. Nach dem Erfolg des FC Augsburg gegen den VfB Stuttgart können die Franken, die am Freitagabend 2:3 gegen Hannover verloren haben, auch rechnerisch den Abstiegsrelagtionsplatz nicht mehr erreichen. Neben dem Abstieg droht Fürth aber auch noch ein unrühmlicher Negativrekord.

Johannes Geis
Am Boden: Johannes Geis steigt mit Greuther Fürth ab.
© picture alliance

Nach der Niederlage gegen Hannover war klar, dass die Mission Klassenerhalt für Fürth praktisch nicht mehr machbar war. Den "Dolchstoß" erwartete Kapitän Mergim Mavraj für Samstagnachmittag. Der erfolgte in Form des 3:0-Erfolgs der Augsburger gegen den VfB. Die Rechenschieber können bei der SpVgg schon am 31. Spieltag weggelegt werden - sofern dies nicht schon längst passiert war. Der FCA, derzeit 16., ist nicht mehr einzuholen.

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Jetzt gilt es für Fürth, sich auf zwei Dinge zu konzentrieren. Zum einen müssen die Weichen für die neue Spielzeit in der 2. Bundesliga gestellt werden, zum anderen gibt es nur noch eine Chance, einen Bundesliga-Heimsieg zu landen und damit nicht auch noch negative Bundesliga-Geschichte zu schreiben. Mit Tasmania Berlin und dem VfB Leipzig, die jeweils zwei Heimsiege feierten, kann in der Historie nicht mehr gleichgezogen werden. Einzig Hertha BSC verabschiedete sich 2009/10 mit nur einem Erfolg auf heimischen Boden sang- und klanglos aus der deutschen Eliteliga.

Am Ende stehst du wie der Depp da.Bernd Nehrig nach dem 16. Anlauf ohne Heimsieg

Am 11. Mai bleibt noch eine Chance gegen den SC Freiburg, den Heimfluch zu beenden. Man müsse die Sache "anständig zu Ende bringen und den Fans den Dreier schenken, der ihnen so viel bedeutet. Ehrensache!", zeigt sich Mavraj entschlossen. Schon gegen 96 hätte es klappen müssen, doch Fürth ließ seinen Möglichkeiten liegen, Hannover zeigte sich eiskalt. "Am Ende stehst du wie der Depp da", sagte Bernd Nehrig.

Djurdjic: "Ich habe mich noch nicht entschieden"

Der wird nicht mit in die Zweite Liga gehen. Auch Sercan Sararer, Heinrich Schmidtgal und Christopher Nöthe stehen da nicht mehr zur Verfügung. Gerne weitermachen würde Manager Rouven Schröder mit Mavraj, Edgar Prib, Abdul Rahman Baba und vor allem Nikola Djurdjic, der gegen die Niedersachsen seine Saisontore vier und fünf markierte. Djurdjic, im Winter von Helsingborgs IF gekommen und mit einem auch für die 2. Liga gültigen Vertrag bis 2016 ausgestattet, hat sich "noch nicht entschieden. Natürlich kann ich mir vorstellen zu bleiben", meinte der 27-Jährige.

Wie es genau weitergeht in Fürth, ist auch nach dem besiegelten Abstieg offen. "Der Verein wird sich ja auch Gedanken machen und was Neues auf die Beine stellen wollen", meinte Mavraj.

27.04.13
 

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