Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

22.04.2013, 11:55

Nürnberg: Club bleibt unter der 40-Punkte-Marke

Wiesinger hat ein "Scheiß-Gefühl" und muss weiter warten

Ein Sieg war im 256. Franken-Derby geplant. Doch der 1. FC Nürnberg unterlag mit 0:1. Eine Niederlage mit Folgen für Michael Wiesinger. Bei einem Erfolg und dem Sprung über die 40-Punkte-Marke hatten sich vorzeitige Gespräche zwischen Martin Bader und dem Coach angedeutet. Nach der Pleite war der Trainer entsprechend sauer: "Es regt verdammt auf, es tut weh, ganz bitter, ein Scheiß-Gefühl."

FCN-Coach Michael Wiesinger (li.), hier mit Kollege Armin Reutershahn, hatte nach dem Derby ein "Scheiß-Gefühl".
FCN-Coach Michael Wiesinger (li.), hier mit Kollege Armin Reutershahn, hatte nach dem Derby ein "Scheiß-Gefühl".
© imagoZoomansicht

Die sportliche Schärfe fehlte. Doch die Erwartungen in beiden Lagern, sowohl bei den Mannschaften als auch bei den Fans, waren deswegen nicht weniger groß. Schon die riesige Choreografie der FCN-Anhänger sollte den Rahmen für ein Fußballfest bilden - das es letztlich nicht wurde.

Ausgerechnet eine Niederlage gegen den Erzrivalen aus Fürth. Nichts war's mit dem ersten Derby-Sieg seit November 2008 (2:1). Der Club bleibt damit in zuletzt vier Duellen mit dem Nachbarn ohne Sieg (in 1. Liga, 2. Liga und im DFB-Pokal). Ein fader Beigeschmack einer bislang sehr guten Rückrunde.

Was sich allerdings auch schon ein wenig angedeutet hatte. Der Trend zeichnete sich in den Heimspielen gegen den FC Schalke (3:0) und den FSV Mainz (2:1) ab, als Nürnberg zwar schlechter war als der Gegner, aber das Glück des Tüchtigen auf seine Seite brachte - diesmal war es umgekehrt. Entsprechend angefressen war FCN-Trainer Michael Wiesinger: "Es regt verdammt auf, es tut weh, ganz bitter, ein Scheiß-Gefühl."

- Anzeige -

Im achten Sonntagsspiel der Saison setzte es die erste Niederlage (bei zwei Siegen und fünf Remis), die auch auf die Situation von Michael Wiesinger Auswirkungen hat. Der Trainer muss weiter warten, was seine Zukunft angeht. Bei einem Erfolg und dem Sprung über die 40-Punkte-Marke hatten sich vorzeitige Gespräche zwischen Martin Bader und dem Coach angedeutet.

Vor der Partie war vom Manager, der bisher die komplette Rückrunde in seine Bewertung einfließen lassen wollte, noch zu hören, er wolle "eigentlich den vereinbarten Zeitplan einhalten. Möglich, dass sich das aber nach vorne verschiebt". Ein Gedanke, den er nach dem Sonntag wohl erst mal hintanstellen wird.

Hängepartie bei Pinola - Knackpunkt Laufzeit

Eine ähnliche Situation wie bei Javier Pinola, bei dessen Vertragsverhandlungen Stillstand herrscht. Während Martin Bader sagt, "wir schauen uns nach Alternativen um, alles andere wäre fahrlässig", hofft der Argentinier, der am Sonntag gelbgesperrt fehlte, auf eine Verlängerung seines Kontrakts. "Ich würde gerne bleiben und bin optimistisch, dass wir uns einigen." Dabei gehe es "nicht ums Geld", sondern "um die Laufzeit des Vertrags".

Sein Vertreter Marvin Plattenhardt konnte die Chance, sich zu zeigen, nicht richtig nutzen. Ein anderer, Timm Klose, meldete sich fit, versuchte alles, musste aber wegen der Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung aus der Vorwoche frühzeitig ausgewechselt werden.

Frank Linkesch

22.04.13
 

- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -

weitere Infos zu Wiesinger

Vorname:Michael
Nachname:Wiesinger
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Nürnberg

- Anzeige -

weitere Infos zu Pinola

Vorname:Javier
Nachname:Pinola
Nation: Italien
  Argentinien
Verein:1. FC Nürnberg
Geboren am:24.02.1983

- Anzeige -

- Anzeige -