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09.04.2013, 12:56

Schalke: Draxler hat Probleme - Huntelaar läuft wieder

Hildebrand warnt nach Rambazamba

Schalke 04 bleibt auch nach dem Spiel bei Werder Bremen (2:0) auf Kurs, allerdings bedurfte es einer deutlichen Kabinenpredigt von Coach Jens Keller, um das Ruder herumzureißen. Mit einem weiteren Erfolg am kommenden Samstag (18.30 Uhr) im Topspiel gegen Bayer Leverkusen ist sogar wieder Platz drei drin. Doch das anstehende Programm weckt böse Erinnerungen. Zudem muss Julian Draxler wegen einer Kniereizung immer wieder pausieren. Die interne Gemütslage bleibt entsprechend zwiegespalten.

Timo Hilderband
Mahnt seine Kollegen: Schalkes Keeper Timo Hildebrand.
© imago

Am deutlichsten mahnt Keeper Timo Hildebrand: "Man kann bei solchen Spielen nicht eine solche Körpersprache zeigen. Wir dürfen nicht damit zufrieden sein." Manager Horst Heldt rang sich schließlich zu der Feststellung durch: "Am Ende zählt das Ergebnis." Die Bilanz von fünf Siegen aus den letzten sechs Partien lässt sich nun mal nicht von der Hand weisen. Schon bezeichnend, dass Schalke dennoch nicht wirklich stabil wirkt. Hildebrand: "Unsere Saison ist eine Wundertüte."

In der Halbzeit war Rambazamba. Ich hab's bis zur Tribüne gehört.Horst Heldt über Jens Kellers Kabinenpredigt in Bremen

In der Tat: 23 Punkte holten Höwedes und Co. in der Hinrunde aus den ersten elf Spielen, ehe aus heiterem Himmel der Einbruch folgte: nur noch zwei Pünktchen aus sechs Spielen. Nach der Winterpause steht das Team aktuell bei 20 Zählern aus elf Begegnungen - und nun endgültig am Scheideweg. Von der direkten Champions-League-Qualifikation bis hin zum Absturz aus den internationalen Plätzen: Bei Schalke muss man auf alles gefasst sein. Von Rang drei und Platz sieben trennen den Klub jeweils nur vier Punkte, es folgen noch Duelle mit fünf direkten Konkurrenten.

"Die Situation lässt sich mit der Hinrunde nicht vergleichen", behauptet Heldt. "Aber uns ist klar, dass wir eine Schippe drauflegen müssen, ein sehr intensives Programm wartet." Am Samstag gegen Leverkusen "dürfen wir uns eine Halbzeit wie in Bremen nicht erlauben. Das würde Bayer gnadenlos bestrafen." Dann wäre Platz drei schon wieder außer Reichweite.

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Sorgen um Draxler

Beim Erfolg in Bremen unterstrich Julian Draxler einmal mehr, dass er derzeit kaum zu ersetzen ist. Mit seinem achten Saisontreffer, dem fünften Tor im zehnten Rückrunden-Einsatz, avancierte der Youngster zum alleinigen Schalker Top-Goalgetter der laufenden Spielzeit. Doch es gibt auch Anlass zur Sorge beim 19-Jährigen, wegen einer Kniereizung musste er ausgewechselt werden.

Nach kicker-Informationen eine Überlastungsreaktion, die Draxler schon seit Längerem plagt. Der Teenager, so der aktuelle Plan, soll in den kommenden Wochen immer mal wieder aus dem Training genommen werden, um am Wochenende auf dem Platz stehen zu können. Diese Maßnahme hatte Jens Keller schon am Mittwoch vorm Bremen-Spiel ergriffen, jetzt sagt der Coach: "Ich hoffe, wir kriegen es bis Leverkusen hin."

Huntelaar nimmt Lauftraining auf

Positive Nachrichten gibt es derweil von Klaas-Jan Huntelaar. Der 29 Jahre alte Stürmer hat exakt einen Monat nach seinem im Derby gegen Borussia Dortmund erlittenen Innenbandanriss im Knie das Lauftraining wieder aufgenommen. Ob es bereits für Samstag reicht, war am Dienstag aber noch unklar.

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09.04.13
 

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