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08.04.2013, 13:36

Wolfsburg: Fingerzeig für Madlung

Die zwei Gesichter des Simon Kjaer

Dieses Gefühl kannte er schon: Mit einem Schnitzer hatte Simon Kjaer den Leverkusenern den frühen Führungstreffer ermöglicht, bei der 1:2-Niederlage in Hannover zehn Wochen zuvor war ihm das Gleiche passiert. In der Pause nahm VfL-Coach Dieter Hecking den Dänen damals raus, der anschließend drei Spiele komplett außen vor war und nur durch einen Platzverweis für Alexander Madlung wieder ins Team rutschte. Diesmal entschied Hecking anders - und wurde dafür belohnt.

Simon Kjaer
Vertrauen gespürt und belohnt: Simon Kjaer nach seinem Tor in Leverkusen.
© imagoZoomansicht

"Glücklich" sei er, meinte Simon Kjaer nach der Partie seiner Wolfsburger in Leverkusen. Und das konnte er gleich aus doppeltem Grund sein: Anders als in Hannover schenkte ihm Hecking trotz seines Patzers ganz bewusst weiterhin das Vertrauen. "Wir haben Simon in der Halbzeit gesagt, dass er drauf bleibt und ihm die Möglichkeit gegeben, es selbst wieder rauszureißen", erklärte Hecking. Das tat der 2010 für zwölf Millionen aus Palermo gekommene Innenverteidiger dann auch. Dank seines Kopfballs zum 1:1-Ausgleich nahmen die Niedersachsen einen Punkt mit auf die Heimreise.

Für Kjaer selbst steckte indes mehr drin als nur ein Punktgewinn. "Ich habe versucht weiterzumachen, natürlich bleibt so eine Aktion ein bisschen im Kopf hängen", gestand der Däne ein und freute sich über das Vertrauen des Trainer: "Wenn man einen Fehler macht, will man immer versuchen, der Mannschaft danach zu helfen, diesen wieder auszubügeln. Das Tor war sehr wichtig für mich."

Mittlerweile fühle ich mich sehr wohl beim VfL.Simon Kjaer kürzlich im kicker-Interview

Hecking selbst formuliert ganz pragmatisch: "Simon soll von uns jetzt das Signal kriegen, dass wir Vertrauen in ihn haben." Und das gilt deutlich über die zweite Hälfte in Leverkusen hinaus. "Die Innenverteidiger-Frage ist für dieses Spiel geklärt", kündigte der Trainer bereits mit Blick auf die Partie gegen Hoffenheim an. Kjaer wird also erneut an der Seite von Naldo verteidigen. Ist dies auch das Modell für die Zukunft, sprich: für die neue Saison?

Kjaer hätte nichts dagegen. Nachdem der 34-malige dänische Nationalspieler unter Felix Magath einen sehr schweren Stand und eigentlich schon mit dem Kapitel Wolfsburg abgeschlossen hatte - im kicker-Interview erklärte er vor knapp einem Jahr: "Es ist klar, dass ich nicht nach Wolfsburg zurückkehren und nie mehr für Magath spielen werde" -, sieht das inzwischen ganz anders aus: "Mittlerweile fühle ich mich sehr wohl beim VfL", erklärt Kjaer und meint zu seinem bis 2014 laufenden Vertrag: "Den will ich erfüllen."

Endet Madlungs Zeit in Wolfsburg?

Der Aufschwung beim Dänen könnte das Ende von Madlungs Zeit in der Autostadt einläuten. Seit 2006 ist der 1,93-Meter-Hüne beim VfL, 163 Liga-Spiele absolvierte er in dieser Zeit (2012/13: 12 Einsätze, 2 Tore, kicker-Notenschnitt 3,14) und kämpfte sich immer wieder aus einer Außenseiterrolle ins Team zurück. Im Sommer nun läuft Madlungs Vertrag aus, die Zukunft ist ungewiss.

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zum Thema

weitere Infos zu Hecking

Vorname:Dieter
Nachname:Hecking
Nation: Deutschland
Verein:Bor. Mönchengladbach

weitere Infos zu Kjaer

Vorname:Simon
Nachname:Kjaer
Nation: Dänemark
Verein:FC Sevilla
Geboren am:26.03.1989

weitere Infos zu Madlung

Vorname:Alexander
Nachname:Madlung
Nation: Deutschland
Verein:Fortuna Düsseldorf
Geboren am:11.07.1982

Wechselbörse - VfL Wolfsburg

NameZ/APositionDatum
Bruma, JeffreyAbwehr31.01.2019
 
Seguin, PaulMittelfeld17.01.2019
 
Blaszczykowski, JakubMittelfeld03.01.2019
 
Hinds, KaylenSturm06.09.2018
 
Bazoer, RiechedlyMittelfeld31.08.2018

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