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01.04.2013, 12:50

Schalke: Nach dem Sprung auf Platz vier

Keller punktet - auch bei den Bossen

Es ist das Dauerthema auf Schalke: Wer wird in der neuen Saison auf dem Trainerstuhl sitzen? Mit Armin Veh ist ein Kandidat für diesen Posten ausgeschieden, der derzeitige Coach Jens Keller (42) sammelt mit jedem Sieg weitere Argumente für seine Weiterbeschäftigung. Dennoch wird wohl weiterhin fleißig spekuliert werden, ob Sportvorstand Horst Heldt nicht doch noch eine andere Idee bezüglich dieser brisanten Personalie hat.

Jens Keller (li.) und Horst Heldt
Jeder Sieg bringt Schalke näher ans Ziel, das da Champions-League-Qualifikation heißt. Und Jens Keller (l.), hier mit Horst Heldt, einer Weiterbeschäftigung näher?
© imagoZoomansicht

3:0 gegen Hoffenheim, Sprung auf Rang vier: S04-Trainer Jens Keller sammelte nicht nur wegen des Dreiers, sondern vor allem wie dieser zustande kam, Argumente für ein Engagement über das Saisonende hinaus.

Joker entscheiden Partie endgültig

Zum einen setzte die Mannschaft die taktische Vorgabe gegen einen defensiven Gegner genauso um, wie es Keller sehen wollte: "Wir haben 90 Minuten Geduld aufgebracht, weiter die Ordnung gehalten und sind nicht in Konter gelaufen", zeigte sich Keller nach dem lange Zeit sehr zähen Spiel gegen den Tabellenvorletzten zufrieden. Zum anderen wechselte der 42-Jährige nach dem späten Führungstor durch Marco Höger (71.) auch noch die Entscheidung ein. Der Brasilianer Raffael erzielte zunächst selbst sein erstes Ligator für die Königsblauen, ehe er auch noch für den zweiten Joker Teemu Pukki zum 3:0 auflegte. "Dass man Impulse von der Bank bringen kann, wünscht man sich als Trainer natürlich", sagte Keller.

Zumindest nach außen hin gibt sich Keller in der Trainerdiskussion weiterhin gelassen und bleibt gewohnt sachlich - aber auch Selbstbewusstsein schwingt mit bei seinem Statement: "Ich werde genauso meine Linie weiterführen." Um sich am Ende gegen den Ur-Schalker Mike Büskens oder den Champions-League-Gewinner Roberto Di Matteo durchzusetzen?

Wir glauben an Jens Keller.Clemens Tönnies

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Der Qualifikationsplatz zur Königsklasse, auf den die Schalker am Samstag kletterten, würde dabei enorm helfen. "Unser Ziel ist die Qualifikation zur Champions League. Daran richten wir uns aus", sagte Präsident Clemens Tönnies gegenüber dem Internetportal Sport Bild Plus. Und betonte: "Wir glauben an Jens Keller." Der Aufsichtsratsvorsitzende weiter: "Sind wir sportlich erfolgreich, ist dies doch das wichtigste Indiz, dass unser Trainer gute Arbeit verrichtet. Jens Keller hat gute Chancen, über das Saisonende hinaus Trainer bei uns zu bleiben."

Heldt schlägt zwar in dieselbe Kerbe, geht mit der heiklen Personalie aber vorsichtiger um: "Es werden so viele Namen gehandelt, nur Jens kommt in der Diskussion zu kurz. Es ist nicht so, dass er keine Rolle spielt. Das wollte ich zum Ausdruck bringen", sagte Heldt, der vor dem Anpfiff sogar von "sehr großen Chancen" gesprochen hatte.

In die Karten lässt sich der Sportvorstand weiterhin nicht schauen: "Es bleibt dabei, es ist noch keine Entscheidung getroffen", wiederholt Heldt gebetsmühlenartig. Dem ist zunächst nichts hinzuzufügen. Bis zur nächsten Nachfrage.

01.04.13
 

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weitere Infos zu Keller

Vorname:Jens
Nachname:Keller
Nation: Deutschland
Verein:FC Schalke 04

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Vereinsdaten

Vereinsname:FC Schalke 04
Gründungsdatum:04.05.1904
Mitglieder:130.000 (01.07.2014)
Vereinsfarben:Blau-Weiß
Anschrift:Ernst-Kuzorra-Weg 1
45891 Gelsenkirchen
Telefon: (02 09) 36 18 0
Telefax: (02 09) 36 18 109
E-Mail: post@schalke04.de
Internet:http://www.schalke04.de

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