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31.03.2013, 19:20

Überblick: Bayern feiert Fußballparty auch ohne Schale

Frankfurt rückt S04 auf die Pelle - FCN holt auf

Am Sonntag trennten sich Wolfsburg und Nürnberg 2:2 - eine 2:0-Führung reichte dem VfL nicht zum Sieg. Anschließend feierte Frankfurt in Fürth nach sieben Spieltagen ohne Erfolgserlebnis einen Dreier - mit dem 3:2 rücken die Hessen den Schalkern wieder auf die Pelle. Der FC Bayern feierte am Samstag gegen den HSV eine Fußballparty mit Seltenheitswert. Da störte es dann auch nicht mehr, dass man wegen des Dortmunder Erfolgs in Stuttgart die Meisterschaft noch nicht eintüten durfte. Im Abstiegskampf blieben Hoffenheim und Augsburg ohne Punkte.

Frankfurts Meier erzielte für die Eintracht das dritte Tor in Fürth.
Frankfurts Meier erzielte für die Eintracht das dritte Tor in Fürth.
© imagoZoomansicht

Zum Abschluss des 27. Spieltags gewannen die Frankfurter das Duell der Aufsteiger beim Tabellenschlusslicht aus Fürth mit 3:2. Zwar gingen die zuhause weiterhin sieglosen Franken schon früh durch Djurdjic in Führung, doch Inui, Aigner und Meier drehten den Spieß zugunsten der Hessen um. Der zukünftige Stuttgarter Sarerer markierte für die SpVgg in der Schlussphase nochmals den Anschlusstreffer, doch zu einem Punkt reichte dies der Kramer-Elf nicht mehr. Im Spiel eins nach der Vertrags-Verlängerung von Eintracht-Coach Armin Veh gelang Frankfurt der erste Dreier seit sieben Spieltagen. Damit überspringt die SGE auch die ominöse 40-Punkte-Marke und ist nun mit dem FC Schalke punkt- und torgleich, doch die Königsblauen stehen aufgrund der mehr erzielten Treffer auf Platz vier.

Nach 0:2: Mit Pekhart holt der Club noch ein 2:2

Diego trifft früh zum 1:0 für Wolfsburg.
Diego trifft früh zum 1:0 für Wolfsburg.
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Der VfL Wolfsburg führte im ersten Spiel des Ostersonntags gegen den 1. FC Nürnberg schon mit 2:0, doch zum Sieg reichte es für die Niedersachsen nicht. Im zweiten Durchgang holten die Franken auf und egalisierten die beiden sehenswerten Tore der Wolfsburger durch Diego und Olic noch zum 2:2-Endstand. Simons per Distanzschuss und Nilsson nach einem Standard sorgten für die Punkteteilung. Unter dem Strich war das Remis gerecht, denn vor der Pause lieferte der VfL eine geschlossene Mannschaftsleistung ab. Hätte Startelf-Debütant Helmes unmittelbar vor der Halbzeitpause nicht nur den Pfosten getroffen, wäre die Messe für die Franken wohl gelesen gewesen. So aber kämpften sich die Nürnberger nach Wiesingers Einwechslung von Pekhart, der in der Schlussphase an die Latte köpfte, gekonnt zurück ins Spiel und bleiben unter dem Hecking-Nachfolger im achten Spiel in Serie ohne Niederlage.

Keine Feier, aber neun Eier: FCB fulminant

Claudio Pizarro
Erzielte vier Tore gegen den HSV: Claudio Pizarro.
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Die letzten beiden Ergebnisse in München gaben für den Hamburger SV nicht gerade zu Optimismus Anlass: 5:0 und 6:0 lederte der Rekordmeister die Nordlichter ab - am Karsamstag wurde es denkwürdig. Am Ende hieß es 9:2. Über das Spiel, das nicht mehr als eine öffentliche Trainingseinheit war, muss man eigentlich nichts sagen, zu deutlich war die Überlegenheit. Der HSV war zu keinem Zeitpunkt ein richtiger Gegner, dabei sollte er doch für die Bayern als Vorbereitung auf die Champions League in der kommenden Woche gegen Juventus Turin dienen.

Es wurde dann zum Scheibenschießen. Allein Claudio Pizarro durfte vier Treffer bejubeln. Shaqiri hatte den Abend eröffnet, aber auch Schweinsteiger, Robben (2) und der eingewechselte Ribery durften mal ran. Dass der HSV am Ende noch zwei Treffer erzielte, fiel dabei fast unter den Tisch. Für Pizarro, der vor der Partie noch kein einziges Saisontor erzielt hatte, war es der erste Viererpack.

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Noch nie zuvor hatte der HSV in der ersten Halbzeit fünf Gegentreffer kassiert. Am Ende hätten es auch fünf Tore in der zweiten Hälfte sein müssen, aber die Konzentration der Gastgeber ließ dann doch nach. Und so wurde ein zweistelliges Ergebnis verpasst. Zuletzt hatte es beim 10:0 am 11. Oktober 1984 zwischen Gladbach und Braunschweig, übrigens mit Trainer Jupp Heynckes, ein zweistelliges Ergebnis gegeben. "Ich schäme mich", sagte ein völlig frustrierter Westermann und entschuldigte sich bei den Fans.

Lewandowski verhindert die Meisterschaft

Robert Lewandowski
Sicherte den Dortmunder Sieg beim VfB: Robert Lewandowski.
© Getty ImagesZoomansicht

Der VfB legte vor ausverkauftem Haus gegen Borussia Dortmund richtig gut los. Ibisevic köpfte sogar in die Maschen, wurde wegen Abseitsposition aber zurückgepfiffen. Zweimal war Traoré durch (einmal stand er im Abseits), scheiterte aber jeweils an Keeper Weidenfeller. Das Team von Jürgen Klopp hatte zunächst Probleme, kam kaum ins Spiel, lediglich Reus hatte eine dicke Chance. Die Aggressivität der Schwaben bekam dann Schmelzer zu spüren. Bei einem Klärungsversuch geriet Harniks Fuß zu hoch und erwischte Schmelzer im Gesicht. Für den blutenden Linksaußen, der einen Nasenbeinbruch erlitt, kam Piszczek. Und der Pole verlängerte wenig später eine Freistoßhereingabe von Reus zur Führung. Nach dem Rückstand war bei den Schwaben die Luft erstmal raus. Aber nach dem Wechsel versuchten es die Schwaben wieder und wurden belohnt. Neuzugang Maxim erzielte seinen ersten Treffer zum 1:1. Die Partie hatte ordentlich Dampf im Kessel. Niedermeier flog mit der Ampelkarte noch vom Platz. Der dezimierte VfB fing sich dann durch Lewandowski auch noch das 1:2 ein. Damit war klar, dass in München am Abend keine Meisterfeier über die Bühne geht.

Höger lässt den Knoten platzen

Auf Schalke sahen die Zuschauer lange Zeit ein Spiel mit wenig Höhenpunkten. Hoffenheim konzentrierte sich auf eine geordnete Defensive. Das Team von Jens Keller tat sich entsprechend schwer, vor allem vor dem gegnerischen Tor fiel der Offensive der Knappen nicht viel ein, um den Riegel zu knacken. Aber ein Konter ließ den Knoten platzen. Höger erzielte die Führung, Raffael und Pukki erhöhten auf 3:0 und Schalke sicherte sich drei wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze.

Szalai braucht nur zwölf Sekunden

Blitzstart: Szalai verpasste Bremen die kalte Dusche.
Blitzstart: Szalai verpasste Bremen die kalte Dusche.
© Getty Images

Werder Bremen legte "furios" los und schaffte es, sich bei eigenem Anstoß ein Gegentor innerhalb von zwölf Sekunden einzufangen. Lukimya leitete den Gegentreffer durch Szalai mit einem bösen Schnitzer ein. Es war dennoch nur das drittschnellste Tor der Bundesliga-Historie, Elber und Kirsten waren bei ihren Blitztoren jeweils eine Sekunde schneller. Das krisengeschüttelte Werder bekam den frühen Rückstand nicht recht verdaut, spielte eine ganz schwache erste Halbzeit. Nach dem Wechsel klapperte dann das Aluminium. Erst scheiterte Zimling, dann kam ein Lebenszeichen von den Norddeutschen, aber Petersen scheiterte ebenfalls am Pfosten. Auf der anderen Seite verpasste Müller die Vorentscheidung. Dagegen nutzte Hunt seine Chance zum extrem wichtigen Ausgleich für Bremen. Denn die Konkurrenz im Abstiegskampf blieb ohne Punkte.

Rausch beschert Augsburg einen Kater

Bei den Augsburgern stand der lange verletzte Kapitän Verhaegh, der seinen Vertrag diese Woche verlängert hatte, erstmals seit dem achten Spieltag wieder in der Startformation. Ein gutes Omen? Letztlich nein. Die Schwaben zeigten gegen Hannover zwar eine ansprechende Leistung, verpassten es bis zur Pause aber auf dem nagelneuen Rasen auch die Führung zu erzielen. Und wie sooft, folgte die Strafe. Die Augsburger bekamen einen Ball einfach nicht verteidigt, Rausch bedankte sich und plötzlich lagen die Niedersachsen in Front. Der FCA stand trotz einer guten Vorstellung letzlich mit leeren Händen da. Rausch schloss einen Konter sogar noch zum 2:0 ab. Für Hannover war es erst der dritte Auswärtsieg der Saison.

Schürrle nimmt Maß und merzt Schwaabs Fehler aus

Der Start der Partie in Düsseldorf gegen Nachbar Leverkusen geriet noch recht zäh, aber spätestens nach dem Elfmetertor durch Kießling wurde die Schlagzahl erhöht. Der Stürmer ließ sich von der abermaligen Nichtbeachtung durch Bundestrainer Joachim Löw nicht beirren und traf per Foulelfmeter zur Gästeführung. Danach machten die Fortunen mehr Druck, kamen zu Chancen. Den Ausgleich besorgte dann aber Schwaab, dem der Ball unglücklich ins eigene Tor rutschte. Und auch der dritte Treffer des Spiels kam von der Werkself. Diesmal war er sehenswert und auch im richtigen Tor. Schürrle zimmerte den Ball unter die Latte. Schürrle und Kießling, mit seinem 18. Saisontreffer, erhöhten dann sogar noch auf 4:1.

Kruse weckt Vorfreude beim neuen Arbeitgeber

Max Kruse
Hat gezeigt, was er drauf hat: Freiburgs Max Kruse.
© picture alliance

Freiburg, durch zwei deftige Pleiten (1:5 in Dortmund und 2:5 gegen Wolfsburg) gebeutelt, zeigte gegen Gladbach kein schlechtes Spiel und fuhr mal wieder drei Punkte ein. Die Partie war sehr intensiv, aber auch durch Taktik geprägt. Beide Teams kamen kaum in die gegnerische Gefahrenzone, sodass die Abschlüsse lange Zeit komplett fehlten. In der zweiten Hälfte wurde es besser und zwar durch einen Mann: Kruse, der im Sommer wohl nach Gladbach wechselt, erzielte einen Doppelpack und sicherte den Freiburgern damit den 2:0-Erfolg.

Bilder am 27. Spieltag
Schmelzers Nase, Münchner Schützenfest und Nürnberger Aufholjagd
Meier vs. Sobiech
Meier trifft wieder

Frankfurts Goalgetter Alex Meier (li., im Duell mit Lasse Sobiech) hat seine Torflaute beendet und traf in Fürth beim 3:2-Sieg nach 799 Minuten Durststrecke.
© Getty Images

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31.03.13
 
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