Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

17.03.2013, 19:25

26. Spieltag: Bayern besteht auch in Leverkusen - BVB furios

Gladbach siegt und blickt nach oben

Der FC Bayern München ließ sich auch von Bayer Leverkusen nicht beirren und setzte am 26. Spieltag seinen Weg Richtung Meisterschaft fort. Daran wird auch die Galavorstellung von Dortmund gegen Freiburg nichts mehr ändern. Doch im Kampf um Platz vier mag niemand so recht. Am Sonntag unterlag Frankfurt gegen Stuttgart. Gladbach hat nach dem Dreier gegen Hannover einen internationalen Startplatz im Blick. Im Keller überraschte Augsburg beim HSV.

Gladbach feiert de Jong, Hannovers Pander ist enttäuscht.
Gladbach feiert de Jong, Hannovers Pander ist enttäuscht.
© picture allianceZoomansicht

Borussia Mönchengladbach feierte einen hochverdienten 1:0-Erfolg über Hannover 96. Die Borussen agierten von Beginn an überlegen, ohne selbst zu glänzen. Von Hannovers hochgelobter Offensive kam über die gesamte Spieldauer herzlich wenig, so dass die 96er kaum Torgelegenheiten verzeichneten. Das Tor des Tages erzielte de Jong nach feinem Zuspiel von Herrmann. Fünf Minuten vor Schluss flog Hannovers da Silva Pinto wegen Meckerns mit Gelb-Rot vom Platz. Mönchengladbach nutzt mit dem Dreier die Patzer der Konkurrenz und verkürzt den Rückstand auf Platz vier auf einen Zähler.

Durchatmen beim VfB

Dem VfB Stuttgart und Trainer Bruno Labbadia gelang mit dem 2:1-Erfolg in Frankfurt ein Befreiungsschlag. In einem intensiven, phasenweise ziemlich hektischen Spiel entführten die Schwaben drei Punkte aus Hessen. Die Eintracht beendete zwar durch Aigner ihre lange Torflaute, lag auch aussichtsreich in Führung, geriet nach der Pause dann aber ins Hintertreffen und muss so weiterhin auf den 40. Saisonpunkt warten. Dadurch wird die Frage, ob Armin Veh bei der Eintracht bleibt, weiterhin die Schlagzeilen in der Main-Metropole beherrschen.

Wollscheids Eigentor entscheidet schwaches Topspiel

Vorbei an Boenisch, auf dem Weg zum 1:0: Mario Gomez.
Vorbei an Boenisch, auf dem Weg zum 1:0: Mario Gomez.
© Getty ImagesZoomansicht

Bayer gegen Bayern lautete das Top-Spiel des 26. Spieltags am Samstagabend. Und es war ein Spiel auf mäßigem Niveau, dass der souveräne Tabellenführer durch ein spätes Eigentor Wollscheids, der einen Freistoß von Schweinsteiger in die Maschen bugsierte, entschied. Es war das 100. Pflichtspieltor der Heynckes-Elf, die ohne zahlreiche Stammkräfte in der BayArena angetreten war. Gomez hatte der Überlegenheit gegen zunächst fast ängstliche Leverkusener mit einem spektakulären Treffer vor der Pause Ausdruck verliehen.

Die Werkself kam zwar zu vielen Eckbällen, aber nicht richtig gefährlich vors Tor. Wie aus dem Nichts glich dann Kapitän Rolfes nach einem Stellungsfehler in der Bayern-Abwehr aus. Als alles auf ein Unentschieden hindeutete, gelang den Gästen doch noch der entscheidende Schlag. Und Bayer konnte den Coup aus dem Hinspiel am 28. Oktober 2012 (2:1) nicht wiederholten. Nach der Niederlage gegen Arsenal war die Vorstellung der Bayern alles andere als berauschend, doch dies reichte, um den 20-Punkte-Vorsprung vor dem BVB zu wahren und als erstes Team der Bundesliga-Geschichte zwölf Auswärtssiege in einer Saison zu sammeln. Leverkusen profitierte von den Patzern der Verfolger - Platz drei bleibt vorerst unangetastet.

Sahins Auferstehung - Lewandowski trifft im achten Spiel in Folge

Dortmunder Doppeltorschützen: Robert Lewandowski und Nuri Sahin.
Dortmunder Doppeltorschützen: Robert Lewandowski und Nuri Sahin.
© Getty ImagesZoomansicht

Am Ende war es doch noch ein gelungener Nachmittag für Borussia Dortmund. Der Meister tat sich lange Zeit schwer gegen den SC Freiburg. Die Breisgauer gingen dann sogar noch durch Schmids sechstes Saisontor verdient in Führung - erstmals seit 2001 hatte somit ein Spielers des SC wieder beim BVB eingenetzt. Zwei Akteure waren dann dafür verantwortlich, dass die Klopp-Elf den Spieß in den finalen Minuten vor der Pause noch umdrehen konnte: Lewandowski köpfte eine Sahin-Flanke zum 1:1 ein, der Vorlagengeber selbst traf kurz darauf, ehe erneut Lewandowski auf 3:1 aufstockte. Gut vier Minuten umrahmten den Trefferhagel!

- Anzeige -

Lewandowski, der nun bei 19 Saisontoren steht, traf also auch im achten Bundesligaspiel in Folge für die Westfalen und stellte einen neuen Klubrekord auf. Und das gegen den Lieblingsgegner der Dortmunder, die Freiburg zum sechsten Mal hintereinander bezwingen konnten. Der Sportclub verlor am Ende mit 1:5 und mit der zweiten Niederlage am Stück an Boden gegenüber den internationalen Startplätzen.

Stichwort Sahin: Im 143. Bundesliga-Spiel gelang dem Rückkehrer sein erster Doppelpack.

Kramer punktet beim Debüt in Bremen

Einen Achtungserfolg holte Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth mit dem neuen Trainer Frank Kramer in Bremen. Doch das 2:2 ist natürlich zu wenig, um noch einmal die Jagd auf den drittletzten Tabellenplatz aufzunehmen. Der eingewechselte Hunt verwandelte gleich zwei Elfmeter (den ersten durchaus arrogant), dennoch: Die Schaaf-Elf konnte sich nicht wie erhofft von der Abstiegszone absetzen und hat nur noch sechs Punkte Vorsprung auf Platz 16. Und Keeper Mielitz entschuldigte sich bei den Fans für die dürftige Leistung: "Das, was wir heute abgeliefert haben, das kann man so zu Hause nicht machen", sagte er bei Sky.

Nürnberg seit zehn Heimspielen ungeschlagen

Nürnberg gegen Schalke
Eindrucksvolle Choreographie: Zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Schalke 04 besteht seit vielen Jahren eine Fanfreundschaft.
© Getty Images

Der 1. FC Nürnberg ist weiterhin nur schwer zu schlagen. Wobei die Schalker im Duell der beiden Traditionsvereine - vor dem Spiel zeigten die Club-Fans eine beeindruckende Choreographie zum Thema - zunächst zwei glasklare Chancen ausließen (Farfan, Draxler) und später durch Höwedes den Pfosten trafen. Die Tore fielen jedoch im Hildebrand-Kasten. Feulner erhöhte sein Trefferkonto in dieser Spielzeit auf vier, Schalke reklamierte ein Handspiel. "Es war keine Absicht. Aber wenn er es abpfeift, kann ich mich nicht beklagen", sagte der Schütze. Esswein konterte in der zweiten Hälfte erfolgreich zur Vorentscheidung. Der Club hat nun die obere Tabellenhälfte fest im Blick, während die "Königsblauen" nach der Derby-Euphorie im Kampf um Rang vier einen herben Rückschlag hinnehmen mussten. Und auch die Diskussionen um die Trainerfrage kochten wieder hoch - Sportdirektor Horst Heldt bestägtigte ein Gespräch mit Frankfurts Coach Armin Veh.

Nullnummer in Sinsheim - FCA fährt gern nach Norden

Mit einem 3:0 in Fürth hatte sich Hoffenheim zurückgemeldet, gegen Mainz folgte vor eigenem Publikum eine etwas dürftige Nullnummer. Vor allem, weil der direkte Konkurrent im Ringen um den 16. Platz gleich drei Zähler einsammelte - und das auch noch auswärts. Nach einem 1:0 in Bremen unterstrich der FC Augsburg, dass ihm der Norden liegt. Auch beim Hamburger SV gab es dieses Resultat zu feiern. Callsen-Bracker köpfte das einzige Tor. Der HSV vermisste den kranken van der Vaart und verlor den eingewechselten Beister in der zweiten Halbzeit mit der Roten Karte. Zudem sah Jubiläum Jansen in seinem 200. Bundesliga-Spiel die fünfte Gelbe Karte und fehlt gegen die Bayern. Wie Schalke kam auch der Bundesliga-Dino vom Kurs auf Platz vier ab.

Freitag: Wolfsburgs Heimschwäche hält an

Ivica Olic
Hat seinen Torriecher wiedergefunden: Ivica Olic. Für Wolfsburg reichte es trotzdem nur zu einem 1:1.
© Getty ImagesZoomansicht

Der VfL Wolfsburg - zuletzt 5:2-Sieger in Freiburg - schaffte es am Freitagabend auch gegen Fortuna Düsseldorf nicht, seine maue Heimbilanz aufzupolieren. Die Niedersachsen, bei denen Polak früh verletzt raus musste, verzeichneten im ersten Durchgang 71 Prozent Ballbesitz, wussten damit jedoch nicht allzu viel anzufangen. Die Ideen ihres gelbgesperrten Spielmacher Diego vermissten die "Wölfe" schmerzlich. Ein Pfostenschuss von Rodriguez war einer von acht Torschüssen des VfL in Hälfte eins. Die Fortuna verzeichnete nur einen: Und der saß! Bolly markierte nach einem Konter seinen zweiten Bundesligatreffer im dritten Spiel. Treffsicher ist derzeit auch Olic, der kurz nach Wiederanpfiff ausglich. Die größte Chance auf den Siegtreffer hatten dann jedoch die Gäste: Tesche traf die Latte. Es blieb beim 1:1, Wolfsburg ist weiterhin die zweitschwächste Heimmannschaft der Bundesliga. Düsseldorf wartet seit nunmehr vier Spielen auf einen Sieg.

Bilder zum 26. Spieltag
BVB stürmisch, FCB sachlich und VfB-Krisenbewältigung
Sergio da Silva Pinto und Havard Nordtveit (re.).
Kampf um den Ball

In Gladbach trafen sich die Borussia und Hannover 96. Beide Mannschaften haben Europapokalambitionen und traten entsprechend engagiert auf. So wie hier Sergio da Silva Pinto, der später die Ampelkarte sah, und Havard Nordtveit (re.).
© picture alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
17.03.13
 
- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -