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23.02.2013, 17:45

Hoffenheim: Trainer übt heftige Kritik

Kurz: "Man tritt das Vertrauen mit Füßen"

Manager Andreas Müller hatte versucht, die Spieler an ihrer Ehre zu packen, Trainer Marco Kurz sein Team auf das eminent wichtige Spiel in Augsburg eingeschworen. Doch die Mannschaft der TSG Hoffenheim zeigte erneut eine erschreckend schwache Vorstellung und verlor völlig verdient mit 1:2 und stürzte auf den direkten Abstiegsplatz ab. Nach der Partie übte der Trainer harsche Kritik an seinen Spielern.

Marco Kurz (TSG Hoffenheim)
Hoffenheims Trainer Marco Kurz ging mit seinen Spielern nach der Niederlage in Augsburg mit seinem Spielern hart ins Gericht.
© imagoZoomansicht

Die Augsburger machten von Beginn an klar, dass sie den Ernst der Lage verstanden hatten. Kampf- und laufstark agierten die bayerischen Schwaben, um den direkten Konkurrenten zu bezwingen. Von Hoffenheim sah man dieses Engagement nur in der fünfminütigen Nachspielzeit.

Der Koreaner Ji belohnte den Einsatzwillen des FCA unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit der Führung. Diesen unbedingten Willen spiegelte Augsburgs Torjäger Sascha Mölders wider: Nach einem Zusammenprall kämpfte er mit lädierter und getapter Nase weiter und belohnte sich mit dem 2:0 zehn Minuten vor dem Ende.

Hoffenheim stemmte sich erst in der langen Nachspielzeit gegen die drohende Niederlage, nachdem de Camargo den Anschlusstreffer erzielt hatte. Doch die 15. Saisonniederlage konnte die Truppe von Kurz nicht mehr abwenden.

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Der Trainerwechsel zu Kurz scheint keine Lösung für die Probleme der Kraichgauer zu sein. Kurz konnte das Team nicht stabilisieren. Vier Punkte aus sechs Spielen sind eine desolate Bilanz für den 43-Jährigen, der nach dem Spiel vor dem Sky-Mirofon seine Spieler heftig kritisierte. Kurz konstatierte, dass es "heute einfach zu wenig" war. "Mindestens 50 Prozent der Mannschaft haben den Abstiegskampf nicht angenommen", musste er zugeben. "Mölders alleine hatte mehr Präsenz als meine drei Offensiven", warf er seinen Profis vor. "Man tritt das Vertrauen mit Füßen." Manager Andreas Müller, der nach der Niederlage gegen Stuttgart vor Wochenfrist das Team mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen hatte, schlug diesmal ganz andere Töne an. "Jetzt ist es an der Zeit, in Ruhe über die nächsten Schritte nachzudenken, weil die müssen sitzen, sonst haben wir überhaupt keine Chance mehr." In Hoffenheim stehen unruhige Tage an.

Das bisherige Abschneiden des Provinzklubs in der laufenden Saison ist die eines Absteigers. Keine Mannschaft der Liga hat mehr als 48 Gegentore kassiert, keine hat häufiger verloren als die TSG. Am kommenden Sonntag gastieren die Überflieger des FC Bayern in Sinsheim. Keine guten Aussichten für den Klassenerhalt.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 25.02., 14:12 Uhr
Kurz vor dem Abstieg
1899 Hoffenheim ist auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Nach der blutleeren Vorstellung beim 1:2 im Kellerduell in Augsburg belegen die Kraichgauer Platz 17. Trainer Marco Kurz sieht zwei Möglichkeiten: "Entweder stemme ich mich gegen etwas oder ich lasse mich übermannen." Auch zwölf Millionen Euro an Transferausgaben im Winter brachten die TSG nicht weiter. Im Gegenteil: Nach der fünften Saison im Oberhaus droht trotz Hopp-Millionen der Abstieg.
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23.02.13
 

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weitere Infos zu Kurz

Vorname:Marco
Nachname:Kurz
Nation: Deutschland
Verein:FC Ingolstadt 04

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