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18.02.2013, 10:52

Hoffenheim: Müller schlägt Alarm und ist sauer

1899 hakt direkten Klassenerhalt ab

Nach dem verpatzten Krisengipfel gegen den VfB Stuttgart (0:1) verliert Hoffenheim auch den Anschluss an Platz 15. Mittlerweile liegen die Kraichgauer schon zehn Punkte (inklusive einer miesen Tordifferenz) hinter dem rettenden Ufer. Manager Andreas Müller kritisiert die Spieler und formuliert Platz 16 bereits als neues Saisonziel. Am Samstag muss das Team beim direkten Konkurrenten aus Augsburg antreten.

Nichts geht mehr: In Hoffenheim muss man sich neue Ziele stecken.
Nichts geht mehr: In Hoffenheim muss man sich neue Ziele stecken.
© Getty Images

"Die Stuttgarter haben ein gutes Spiel abgeliefert. Aber das war die schwächste erste Halbzeit, die wir bisher hier gespielt haben", analysierte Hoffenheims Trainer Marco Kurz. "Das müssen wir erstmal verdauen", sagte Kapitän Andreas Beck, der sich vor dem Stuttgarter Tor durch Martin Harnik von Ibrahima Traoré düpieren ließ und sagte mit Blick auf den kommenden Spieltag: "Das ist der nackte Überlebenskampf auch gegen Augsburg, da müssen wir durch."

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Müller kritisierte nach dem verdienten Sieg für den VfB vor allem die Spieler. "Wenn man heute die Leistung nimmt, da kann man nicht zufrieden sein. Ein, zwei Spieler hatten Normalform, der Rest nicht. Das ist alarmierend für die nächsten Spiele. Über die Art und Weise heute bin ich sauer. Das ist - ich will nicht sagen eine Frechheit - aber da muss jeder nachdenken, wie man so in ein Spiel gehen kann. Wir müssen uns hinterfragen, wie es demnächst weitergeht", ärgerte sich der Manager.

"Für uns geht es im Moment darum, diesen 16. Platz zu verteidigen", sagte Müller und hakt damit den direkten Klassenverbleib vorerst gänzlich ab. Nun sind es eben tatsächlich schon zehn Punkte Rückstand auf Rang 15, auch Sebastian Rudy spricht davon "den 16. Platz festigen" zu wollen. Und auch Kurz will von Platz 15 erstmal nichts mehr wissen. Es scheint das Höchste der Gefühle für 1899 in diesem desaströsen Jahr. Klassenerhalt durch Nachsitzen?

"Es ist der Job des Trainers, die Mannschaft so vorzubereiten, dass wir in Augsburg ein anderes Gesicht zeigen", nimmt Müller auch Coach Kurz in die Pflicht. Immerhin hat sich die Abwehr unter Kurz schon etwas verbessert. Es gab in fünf Spielen "nur" noch fünf Gegentore. Doch dafür klemmt es in der offensiven Abteilung erheblich, da brachte auch die Umstellung auf zwei Sturmspitzen mit Igor de Camargo und Joselu nichts. Dreimal blieb die TSG in diesem Jahr schon ohne ein eigenes Tor.

Nur Platz 16 zählt als Ziel noch
Stillstand in Hoffenheim
Eigentlich hatten sich die Hoffenheimer vorgenommen, aggressiv und hellwach ins Spiel gegen den VfB Stuttgart zu gehen. Heraus kam der spielentscheidende Gegentreffer in der dritten Minute durch Harnik.
Das Ende in Minute drei

Eigentlich hatten sich die Hoffenheimer vorgenommen, aggressiv und hellwach ins Spiel gegen den VfB Stuttgart zu gehen. Heraus kam der spielentscheidende Gegentreffer in der dritten Minute durch Harnik.
© imago

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18.02.13
 

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