Verkehrchaos um die Otto-Fleck-Schneise
Angespannte Stimmung in Frankfurt
Wieder Fanboykott in Frankfurt: Kurz vor dem Anpfiff der Bundesliga-Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg hat ein Großteil der Fans der Franken den Gästeblock verlassen. Der Grund für diese Aktion waren die massiven Sicherheitskontrollen unmittelbar im Vorfeld der Partie.
Hochsicherheitsspiel: Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Nürnberg.
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Die Begegnung war von der Frankfurter Polizei im Vorfeld als "Problemspiel" eingestuft worden. Die Anzahl der Einsatz- und Ordnungskräfte sowie die Kontrollen an den Stadionzugängen waren massiv erhöht worden.
So wurden an den Eingängen zu den Gästeblocks zusätzliche Kontrollen durchgeführt. Zaunfahnen und Blockfahnen durften nicht von den Nürnberger Fans aufgehängt werden. Doppelhalter nicht mitgeführt werden.
Zudem hatte der Eintracht-Vorstand den Einsatz einer neuen, hochauflösende Kameratechnik angekündigt, um mögliche Randalierer sofort identifizieren zu können.
Ab der 30. Spielminute drängten die Nürnberger Anhänger wieder in den Gästeblock und verfolgten das Spiel wieder "live".
Wie das zuständige Polizeipräsidium Frankfurt/Main dem Sport-Informations-Dienst bestätigte, sind rund um das Spiel mehrere Polizisten verletzt worden. Im Stadion sei es demnach zu Rangeleien unter den Anhängern beider Vereine gekommen, dabei hätte es auch auf Seiten der Beamte Verletzte gegeben.
Nach dem Abpfiff wurden die Gästefans mit Polizeibegleitung zu ihren Bussen und zum nahegelegenen S-Bahnhof geleitet - die Tiefgaragen-Ausfahrt der Frankfurter Arena musste aus diesem Grund bis 18.00 Uhr gesperrt werden.
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