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07.02.2013, 13:02

Bremen: Grieche will international spielen

Sokratis äußert Abschiedsgedanken

Seit Sommer 2011 trägt Sokratis das Trikot mit der Werder-Raute. Inzwischen hat sich der Grieche zum Leistungsträger entwickelt, im Defensivzentrum ist er für die Norddeutschen schwer ersetzbar. Sokratis hat dies seinem Ehrgeiz zu verdanken - doch der könnte für Werder bald zum Problem werden. Im kicker-Interview kündigt er an, was passieren würde, wenn Werder in der kommenden Saison nicht international spielt: "Dann müsste ich nachdenken", so der 24-Jährige.

Sokratis
Führungsspieler bei Werder - aber wie lange noch? Sokratis denkt über einen Wechsel nach.
© imagoZoomansicht

Erstmals seit dem 8. Spieltag blieb Werder beim 2:0-Erfolg gegen Hannover ohne Gegentor. "Wir haben uns riesig darüber gefreut", sagt Sokratis und fügte seinem Beinahe-Namensvetter gerecht werdend dazu: "Wer keinen Treffer kassiert, kann nicht verlieren." Weniger philosophisch beurteilt er seine Leistungen zu Saisonbeginn. "Nach der EURO fühlte ich mich schlapp, körperlich nicht gut. Ich habe einige ansprechende Leistungen gebracht, aber oft nur Mittelmaß gezeigt." Nun aber scheint er zu neuen Kräften gekommen zu sein. "Ich spüre regelrecht die Frische und eine neue Energie. Jetzt greife ich wieder an!"

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Trainer Thomas Schaaf setzt inzwischen in der Defensive auf Assani Lukimya, Sebastian Prödl ist nur noch Bankdrücker. Geblieben ist trotz aller Formschwankungen Sokratis. Er gehört zu den Erfahrenen im jungen Werder-Team, auch wegen seiner Länderspieleinsätze. 36-mal lief er für Hellas auf. Er selbst nimmt die Rolle als Führungsspieler an, das merkt man auch auf dem Platz. Kaum einer diskutiert so viel mit den Mannschaftskollegen, den Gegenspielern und auch den Schiedsrichtern. "Wie auch Clemens Fritz oder Aaron Hunt bin ich jemand, der die jungen Kollegen leiten muss", sagt der Abwehrallrounder - und das, obwohl er selbst erst 24 Jahre alt ist.

Voraussetzung Europa: Sokratis will international spielen

Sokratis selbst stellt hohe Ansprüche an sich, wie er betont. Aber eben auch an Werder. Die Antwort auf die Frage, was denn wäre, wenn sich Bremen wieder nicht für den Europacup qualifizieren würde, dürfte den einen oder anderen Werder-Fan hochschrecken lassen. Denn Sokratis räumt offen ein: "Dann müsste ich im Sommer über einiges nachdenken." Erleichtert werden ihm die Gedankenspiele offenbar durch das Vertragswerk. Gegenüber dem kicker bestätigte er, dass das Bremer Geschäftsmodell, die Stars des Teams bei entsprechenden Angeboten vorzeitig ziehen zu lassen, auch bei ihm Anwendung findet. "So ist es damals, als ich mit Klaus Allofs den Vertrag ausgehandelt habe, besprochen worden", erklärt Sokratis.

Im Klartext: Sollte eine lukrative Offerte für Sokratis kommen, könnte er den Klub trotz eines Vertrags bis 2016 verlassen. Für Werder sicherlich dennoch keine allzu angenehme Vorstellung.

Schaaf kommentiert die Aussagen gelassen

Unaufgeregt reagierte Schaaf am Donnerstag auf die Aussagen seines Innenverteidigers: "Ich bin immer dafür, dass sich Spieler darüber Gedanken machen, wie sie zur Verbesserung einer Situation beitragen können", meinte der Werder-Coach auf der Pressekonferenz nur.


Was Sokratis am Werder-Spielsystem kritisiert, was er über Kevin de Bruyne und Nils Petersen denkt und welche Ligen er für einen Wechsel ins Auge gefasst hat, lesen Sie in der aktuellen Donnerstagsausgabe des kicker.

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07.02.13
 

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weitere Infos zu Sokratis

Vorname:Sokratis
Nachname:Papastathopoulos
Nation: Griechenland
Verein:Borussia Dortmund
Geboren am:09.06.1988

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