| Vorname: | Cedrick |
| Nachname: | Makiadi |
| Nation: | Deutschland |
DR Kongo | |
| Verein: | SC Freiburg |
| Geboren am: | 23.02.1984 |
Cedrick Makiadi, Johannes Flum, Julian Schuster - im Breisgau ist die Mittelfeldzentrale bestens bestückt. In der Vergangenheit hatte der Sportclub deswegen meist in einem 4-2-3-1- oder 4-1-4-1-System operiert, so kamen alle drei zu ihrem Startelfrecht. Christian Streich dagegen setzt in seinem 4-4-2 auf zwei Spitzen. Und muss jetzt, da Makiadi vom Afrika-Cup (Vorrundenaus nach drei Remis mit DR Kongo) zurückgekehrt und Flum nach Verletzungsproblemen in der Hinrunde wieder fit ist, ein Luxusproblem lösen.
Variante 1: Flum oder Schuster müssen für Dauerbrenner Makiadi weichen. Dafür würde sich Streich wohl nur schweren Herzens entscheiden, hatte Flum Makiadi doch in dessen Abwesenheit zuverlässig vertreten. Schuster ist als Kapitän ohnehin nicht wegzudenken.
Variante 2: Flum spielt Innenverteidiger. Diese Rolle hatte der 25-Jährige bereits gegen Ende der Hinrunde mit ordentlichem Ergebnis (kicker-Notenschnitt: 3,25) bekleidet - allerdings nur, weil Pavel Krmas (muskuläre Probleme) und Fallou Diagne (Rotsperre) nacheinander ausgefallen waren. Aktuell überzeugen allerdings beide mit soliden Auftritten; und auch Matthias Ginter, der in der ersten Saisonphase bis zu seiner Rückenverletzung neben Diagne gesetzt war, stünde wieder bereit.
Variante 3: Einer aus dem Trio rückt in die Spitze. Diese Option bringt Streich ins Spiel: "Es kann auch sein, dass einer auf der Neuneinhalb spielt." Für diesen Part käme wohl am ehesten Makiadi infrage, Jan Rosenthal müsste in diesem Fall weichen.
Die Qual der Wahl für Streich also, bis zum Sonntag (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de), wenn Fortuna Düsseldorf in Freiburg gastiert, muss er sich entscheiden. Makiadi selbst verzichtet im Vorfeld darauf, öffentlich Ansprüche zu stellen. "Ich sehe die Situation entspannt. Wichtig ist, dass wir in die Erfolgsspur zurückkehren."