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04.02.2013, 14:22

Stuttgart: Für Labbadia ist Düsseldorf kein lohnendes Ziel

Tasci hebt den Finger: "Es kann schnell gehen"

Wochenlang ging es beim VfB Stuttgart nur um die ausstehende Vertragsverlängerung von Trainer Bruno Labbadia. Die ist seit vergangener Woche in trockenen Tüchern (bis 2015), dafür können sich die Schwaben jetzt wieder etwas mehr um das Sportliche kümmern. Besser gesagt: Sie müssen es, denn nach dem 1:3 in Düsseldorf bleiben die Stuttgarter das einzige Bundesliga-Team, das im neuen Jahr noch ohne Zähler ist. "Das ist eine ganz bittere Niederlage für uns", sagt Labbadia.

Auch er hatte gegen Düsseldorf - hier Doppeltorschütze Kruse - öfters das Nachsehen: VfB-Kapitän Serdar Tasci.
Auch er hatte gegen Düsseldorf - hier Doppeltorschütze Kruse - öfters das Nachsehen: VfB-Kapitän Serdar Tasci.
© imagoZoomansicht

Drei Pleiten am Stück dürften jeden Bundesliga-Klub in Alarmbereitschaft versetzen, der VfB machte in seiner nicht gerade kurzen Bundesligageschichte erst dreimal Bekanntschaft mit einer längeren Durststrecke - die schlimmste mit sieben Niederlagen in Folge an den letzten sieben Spieltagen der Saison 1986/87. "Wir hatten zu viele einfache Fehler und Ballverluste im Spiel und haben den Gegner zu Toren eingeladen", begründete Labbadia die abermalige Null-Punkte-Ausbeute.

Augenfällig, dass sich von den vom Trainer erwähnten "einfachen Fehlern" auch die Leistungsträger der Hinrunde angesprochen fühlen müssen. Torhüter Sven Ulreich etwa, der schon bei Diegos Führungstor vor zwei Wochen in Wolfsburg schlecht aussah, patzte diesmal beim dritten Fortuna-Treffer, der dänische Nationalspieler William Kvist war an den ersten beiden Gegentoren nicht schuldlos.

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Zudem schlug Labbadias Experiment, den Zentrumsspieler Raphael Holzhauser auf die linke Mittelfeldseite zu ziehen, fehl; erst mit dem in der Pause eingewechselten Ibrahima Traoré kam so etwas wie Schwung ins Stuttgarter Offensivspiel. "Man kann immer über die Aufstellung und einzelne Spieler diskutieren", wiegelt Sportdirektor Fredi Bobic ab. "Wir werden auch nichts schönreden, aber das Wichtigste ist, dass wir jetzt nicht in Aktionismus verfallen."

Labbadia und Düsseldorf: Wahre Liebe wird das nicht

Labbadia erlebte am Samstag zudem eine Rückkehr in die Düsseldorfer Spielstätte, an die er keineswegs gute Erinnerungen hat. Als Leverkusener Coach musste Labbadia in der Rückserie der Saison 2008/09 wegen des Umbaus der BayArena die Heimspiele in Düsseldorf austragen und gewann nur eine dieser acht Partien. Ein Hauptgrund für den damaligen Absturz. Allerdings bezwang er damals auch in einem berauschenden Pokal-Viertelfinale den FC Bayern mit 4:2 und zog mit dem Werksklub später ins Berliner Pokalfinale ein (0:1 gegen Bremen)

Nicht zum ersten Mal in Labbadias gut zweijähriger Amtszeit am Neckar durchläuft der VfB eine kritische Phase. "Damit haben wir Erfahrung", erklärt Bobic. "Und wir sind jedes Mal gestärkt daraus hervorgegangen." Derzeit fehle der Mannschaft "ein bisschen was, es muss wieder mehr Leidenschaft reinkommen", so schnell wie möglich, "am Samstag gegen Bremen muss es zünden".

Wir müssen langsam aufpassen. Es kann ganz schnell gehen, und du bist unten dabei.Serdar Tasci

Das Heimspiel gegen Werder - nicht nur für den Sportdirektor so etwas wie ein Schlüsselspiel. "So darf es nicht weitergehen", warnt auch Serdar Tasci, "wir funktionieren derzeit nicht volle 90 Minuten lang als Mannschaft." Gegen Bremen müsse der VfB nun gewinnen, "egal wie". Schließlich, so betont der Kapitän, "müssen wir langsam aufpassen. Es kann ganz schnell gehen, und du bist unten dabei."

04.02.13
 

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weitere Infos zu Tasci

Vorname:Serdar
Nachname:Tasci
Nation: Deutschland
Verein:Spartak Moskau
Geboren am:24.04.1987

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