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01.02.2013, 13:45

Bremen: Vor dem Duell gegen Hannover

Schaaf: Einfaches Rezept für komplexen Fußball

Kann Werder Bremen heute Abend im Derby gegen Hannover 96 (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) den Rückrundenfehlstart korrigieren? Null Punkte, acht Gegentore - die "Grün-Weißen stehen mächtig unter Zugzwang. Europa League? Kein Thema! Abstiegssorgen? Nein, meint Aaron Hunt, obwohl es in der Defensive bei der Schaaf-Elf gewaltig hapert. Zu allem Überfluss fehlen Kapitän Clemens Fritz und Marco Arnautovic - beide gesperrt.

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Thomas Schaaf
Trübe Aussichten? Thomas Schaaf vertraut auf ein stabileres Defensivverhalten.
© imago Zoomansicht

"Wir sind zu gut, um abzusteigen", weist Hunt die Skeptiker in die Schranken, die angesichts der beiden Niederlagen zum Auftakt 2013 Werder schon in Richtung Kellerränge abdriften sehen. Aber Werder ist in der Realität angekommen, "an die Europa League dürfen wir überhaupt nicht denken", unterstreicht Zlatko Junuzovic. In der derzeitigen Verfassung ist Bremen nicht reif für den internationalen Wettbewerb, ein zu fragiles Gebilde.

Vor allem in der Abwehr. 37 Gegentore in 19 Spielen sprechen Bände, nur die desolate Hintermannschaft des Tabellenvorletzten Hoffenheim (43) übertrifft diese traurige Marke noch. "Fußball ist ziemlich komplex. Viele Dinge klingen da einfach und sind es dann doch nicht", meint Fritz. Fakt ist, dass Werder keine vernünftige Balance zwischen Offensive und Defensive findet und in der Viererkette vor allem Theodor Gebre Selassie nach seiner Form sucht.

Wir brauchen einen schmutzigen Sieg. Nils Petersen

Sowohl gegen Dortmund (kicker-Note 5) als auch in Hamburg (kicker-Note 5,5) lieferte der Rechtsverteidiger indiskutable Leistungen ab. Der 26-Jährige könnte daher trotz der Ausfälle der gelb-rotgesperrten Fritz und Arnautovic seinen Platz in der Startelf der Norddeutschen verlieren. Aber ob mit oder ohne Gebre Selassie - "die Mannschaft hat in der Woche gut und engagiert daran gearbeitet, dem Gegner nicht mehr so viel zuzugestehen wie zuletzt", meinte Trainer Thomas Schaaf.

01.02.13
 

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