Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

30.01.2013, 11:33

Stuttgart: Vertragsverhandlungen erfolgreich

"Totale Lust": Labbadia unterschreibt bis 2015

Das Dauerthema ist beendet: Bruno Labbadia hat seinen auslaufenden Vertrag beim VfB Stuttgart verlängert, er band sich bis Juni 2015 an den Verein. Damit haben die Klub-Verantwortlichen über die Saison hinaus Planungssicherheit. "Wir haben gemeinsam noch etwas vor", sagte Präsident Gerd E. Mäuser. Was das genau bedeutet, erklärte Labbadia ausführlich.

Bruno Labbadia
Wird in Stuttgart heimisch: Bruno Labbadia, VfB-Trainer seit Dezember 2010.
© imago

Nach Wochen der Ungewissheit, Wasserstandsmeldungen und Verhandlungen hat der VfB nun Gewissheit: Labbadia bleibt im "Ländle". Die Tendenz der vergangenen Tage bestätigte sich mit seiner Unterschrift bis 2015. Obwohl er immer wieder fehlende Wertschätzung für seine Arbeit im Vereinsumfeld bemängelte und auch in der neuen Saison mangels finanzieller Mittel keine großen Investitionen zu erwarten hat, entschied er sich für seinen Verbleib.

"Wir wollen den VfB-Fans ein Team präsentieren, das Spaß macht und begeistert, so wie es uns in der vergangenen Rückrunde auch schon gelungen ist", blickt Labbadia nach vorn: "Darauf habe ich totale Lust und deshalb freue ich mich auf die kommende Zeit." Anders als in Leverkusen und Hamburg, wo er jeweils das Ende seines ersten Vertrages nicht erlebt hatte, ist der 46-jährige Fußballlehrer in Stuttgart heimisch geworden: Seit Dezember 2010 steht er bereits an der Außenlinie - für ihn wie für den VfB keine gewöhnliche Situation.

Ich habe den Verein schätzen gelernt - auch mit all seinen schwierigen Facetten.Bruno Labbadia

- Anzeige -

Erfolgreicher Klassenerhalt 2010/11, Europa-League-Qualifikation 2011/12, und das bei einem gleichzeitigen finanziellen Konsolidierungskurs: Dass der Verein Labbadia unbedingt halten wollte, war weder Überraschung noch Geheimnis. "Bruno Labbadia hat in den gut zwei Jahren, die er beim VfB Stuttgart tätig ist, sehr gute Arbeit geleistet", fasst es Sportdirektor Fredi Bobic zusammen.

Auch Co-Trainer Sözer bleibt

Und Präsident Mäuser findet: "Er hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen, stetig weiterentwickelt und in der vergangenen Saison in den internationalen Wettbewerb geführt. Nicht zuletzt deshalb freuen wir uns, ihn weiter an uns gebunden zu haben. Wir haben gemeinsam noch etwas vor beim VfB." Dazu gehört auch Labbadias Co-Trainer Eddy Sözer, der ebenfalls bis 2015 verlängerte.

"Seitdem wir hier angefangen haben, sind wir diesen intensiven Weg bedingungslos mitgegangen. Dieser Weg ist für uns noch lange nicht zu Ende", sagte Labbadia, dem die Vereinsoberen einen Verbleib zuletzt auch schmackhaft machten, indem sie seinem Wunsch nach Verstärkungen im Winter gleich doppelt nachkamen: Für die Innenverteidigung wurde Felipe aus Wolfsburg, für den Angriff Federico Macheda von Manchester United ausgeliehen.

Labbadia ist sich sicher: "Hier beim VfB ist etwas am Wachsen"

Nun ist beim VfB auch die wichtigste Unterschrift erfolgt. Es bleibt zusammen, was zusammengewachsen ist - so zumindest sieht es Labbadia. "Ich habe den Klub in einem gefährlichen Stadium übernommen, was für mich absolutes Neuland und nicht einfach war. Die Entscheidung für den VfB war nur möglich, weil ich topvorbereitet war. Der Abstiegskampf hat mich dann kompletter als Trainer gemacht", blickt er auf der VfB-Website noch einmal zurück: "Darüber hinaus bin ich in dieser Phase und in den zwei Jahren, in denen wir alle gebuckelt haben, mit diesem Klub und mit den handelnden Personen zusammengewachsen."

Dadurch sei ihm der VfB "ans Herz gewachsen", offenbart Labbadia. "Das ist auch mit einer der Hauptgründe, warum ich mich jetzt dafür entschieden habe zu verlängern. Ich habe den Verein schätzen gelernt - auch mit all seinen schwierigen Facetten. Ich sehe das Potenzial des Klubs und die Möglichkeit, dass man den Verein noch weiter nach vorne treiben kann, was dieser selbst auch anstrebt. Hier beim VfB ist etwas am Wachsen und ich würde das natürlich gerne als Trainer weiterwachsen sehen."

Es geht uns darum, dass die Leute die Gegebenheiten besser einschätzen können.Bruno Labbadia

Labbadia weiß, was er am VfB hat, aber auch, dass es in Zukunft nicht einfacher werden wird. Er wolle aber "niemals jammern". "Es geht uns vielmehr darum, dass die Leute die Gegebenheiten besser einschätzen können. Wir mussten in den vergangenen zwei Jahren wesentlich kleinere Brötchen backen als unsere so genannten Konkurrenten, denn alle möchten uns unter den ersten sechs Teams sehen. Und trotz der Einsparungen haben wir es geschafft, ins internationale Geschäft zu kommen."

Jetzt gehe es um "Kontinuität und Stabilität, damit wir nicht mehr diese Ups and Downs haben. Generell betrachtet ist der Weg des VfB ein bodenständiger." Und Labbadia will ihn, diesen Eindruck hinterlässt er vehement, weiter voll mitgehen.

30.01.13
 

- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Labbadia

Vorname:Bruno
Nachname:Labbadia
Nation: Deutschland
Verein:VfB Stuttgart

- Anzeige -

Vereinsdaten

Vereinsname:VfB Stuttgart
Gründungsdatum:09.09.1893
Mitglieder:45.000 (01.07.2014)
Vereinsfarben:Weiß-Rot
Anschrift:Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart
Telefon: 01 80 6 - 991893
Telefax: (07 11) 55 00 71 96
E-Mail: service@vfb-stuttgart.de
Internet:http://www.vfb.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -