Mit einem 5:0-Ausrufezeichen an der Weser ist Dortmund aus der Winterpause gekommen. Sehr zum Gefallen von Klopp, dem vor allem das Umschaltspiel seines Teams gefiel. So wie in Bremen nach Balleroberungen weisungsgemäß "die wilde Fahrt abging", so soll es nun auch gegen Nürnberg weitergehen. Allerdings hat die Wiesinger-Elf erst 23 Gegentore kassiert und weist somit eine wesentlich stabilere Defensive als Werder (34) auf.
Das weiß auch Klopp. "Nürnberg ist eine robuste, schwer zu spielende Mannschaft", so der BVB-Trainer auf der Internetseite des Vereins, in der Hinrunde gab es ein 1:1. Grund genug, wie Klopp meint, "etwas gutzumachen. Und gerade bei den Heimspielen haben wir auch noch Nachholbedarf, was die Ergebnisse angeht", fügt er an. Schließlich konnte Dortmund erst vier seiner acht Partien vor eigenem Publikum siegreich gestalten (4/2/2).
"Unsere Aufgabe ist es, das Spiel so zu gestalten, dass es dem Gegner schwer fällt, Antworten zu finden", gibt der 45-Jährige die Marschroute für den Heimauftritt gegen die Franken vor. Für die Fans will er "bei den Eisschranktemperaturen ein erwärmendes Spiel auf den Platz bringen".
Fehlen wird dabei noch Neven Subotic, doch der an der Wade verletzte Innenverteidiger hat wieder das Lauftraining aufgenommen. "Damit rückt der Zeitpunkt seiner Rückkehr näher", meinte Klopp.