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14.01.2013, 16:42

Bayern: Schweinsteiger über den Rivalen

"Intern denken die Dortmunder ganz anders"

Warum führt der FC Bayern in diesem Jahr die Bundesliga derart unangefochten an? Und was hat Borussia Dortmund damit zu tun? Vor dem Rückrundenstart spricht Bastian Schweinsteiger im kicker über die Unterschiede zum Vorjahr, die Pflicht eines Titels - und über den großen Rivalen: Der BVB ist beim Saisonziel nicht ganz ehrlich, findet Schweinsteiger.

Bastian Schweinsteiger
Muskelspiele: Für Bastian Schweinsteiger ist der BVB nach wie vor Bayerns ärgster Konkurrent.
© Getty ImagesZoomansicht

Platz eins vom 1. bis 17. Spieltag, neun Punkte Vorsprung zur Saisonhalbzeit: Zumindest in der Bundesliga scheint der FC Bayern nach dem Eindruck der Hinrunde nicht noch einmal titellos zu bleiben. Was aber läuft so viel besser als im Vorjahr? Im Interview mit dem kicker analysiert Schweinsteiger die neuen Qualitäten der Bayern - dokumentiert in vier Punkten.

Faktor 1: die Defensive. "Leider haben wir in gewissen Spielen nicht die Kleinigkeiten beherrscht", erinnert sich Schweinsteiger an die vergangene Saison. "Das haben wir jetzt in der Hinrunde schon viel besser gemacht. Wir haben mehr Ordnung. Jeder macht mehr mit in der Defensive. Und das zahlt sich aus."

Faktor 2: der Kader. "Die Anzahl der Qualitätsspieler ist sehr groß. Das ist der Unterschied. Unter dem einen oder anderen Trainer davor hatten wir auch schon gute Trainingseinheiten, aber eben nicht diese Breite an Top-Spielern." Sind Titel mit dieser breiten Qualität also Pflicht? "Mit der Ausgangsposition ja, ganz klar", meint Schweinsteiger. "Wenn wir in puncto Erfahrung und Cleverness zulegen, als Mannschaft auftreten und die große Qualität auf der Bank nutzen, dann wird es schwer, uns zu schlagen."

Sie helfen uns, unsere Qualität zu erhöhen.Bastian Schweinsteiger über Borussia Dortmund

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Faktor 3: die Cleverness. "Wir gewinnen heute Spiele mit Geduld, das ist auch eine Qualität", sagt Schweinsteiger - und denkt natürlich auch ans "Fiasko dahoam": "Das hat uns gegen Chelsea gefehlt. Die waren einfach cleverer, deshalb sind Spieler wie Dante oder Pizarro mit ihrer Abgebrühtheit so wichtig für uns."

Faktor 4: Borussia Dortmund. "Es ist wichtig, dass man ernsthafte Konkurrenz hat. Für uns selbst, um uns auch immer wieder zu pushen. Sie helfen uns, dass wir unsere Qualität erhöhen", so Schweinsteiger, der dem Meister von 2011 und 2012 eine "klasse Mannschaft, eine gute Kompaktheit auf dem Platz und Spieler mit großen Fähigkeiten" bescheinigt. "Dortmund ist unser ärgster Konkurrent, auch wenn man natürlich Leverkusen nicht aus den Augen verlieren darf." Vor dem Rückrundenstart liegt der BVB zwölf, Leverkusen neun Punkte hinter den Bayern.

Dass die Schwarz-Gelben als Ziel nur die direkte Champions-League-Qualifikation ausgeben, nimmt ihnen Schweinsteiger nicht ab. "Das ist ihre Art und Weise, wie sie damit umgehen. Wir sind da als FC Bayern anders, aber Dortmund muss sich diese Position erst mal erarbeiten. Natürlich wollen sie auch die Schale und den Pokalsieg. Sie betreiben Understatement, aber intern denken sie ganz anders, da bin ich sicher", betont der Nationalspieler. "Uns beeinflusst das nicht. Wir stehen zu unseren Titelansprüchen. Wir sagen klipp und klar, was wir wollen."


"Die Umgangsweise und -sprache ist heute ganz anders": Bastian Schweinsteiger über die neue Spielergeneration, die deutschen Tugenden und den Teamgeist in der Nationalelf - das komplette Interview finden Sie im aktuellen kicker!

kicker-Rangliste, Winter 12/13: Mittelfeld defensiv
Mittelfeld-Chef Schweinsteiger ist zurück
Bastian Schweinsteiger (Bayern München)
Internationale Klasse: 1. Bastian Schweinsteiger (Bayern München)

Münchens Mittelfeld-Chef ist zurück: Vier Tore und zwei Vorlagen in der Liga unterstreichen Bastian Schweinsteigers Klasse, in der Champions League traf er doppelt, kommt außerdem auf einen Notenschnitt von 2,80. Werte, die Fragezeichen aus den schweren Sommermonaten ausradieren, als seien sie nie da gewesen.
© Picture Alliance

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14.01.13
 

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