| Vorname: | Bruno |
| Nachname: | Labbadia |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | VfB Stuttgart |
"Wir haben es geschafft, mit Georg Niedermeier einen weiteren wichtigen Spieler unseres Kaders langfristig an den VfB zu binden", sagt Sportdirektor Fredi Bobic. "Georg ist ein Typ, der Leidenschaft und Einsatzbereitschaft vorlebt und auch deshalb ungemein wichtig für unser Mannschaftsgefüge ist."
Niedermeier kam im Januar 2009 an den Neckar, zunächst noch als Leihgabe von Bayern München. Mittlerweile hat der Innenverteidiger 77 Spiele für Stuttgart bestritten (sechs Tore). Sein Stellenwert als erfahrene Kraft in der Defensive ist nach dem Abgang von Maza, der nach Mexiko zurückgekehrt ist, weiter gestiegen.
"Ich habe mich beim VfB in der Bundesliga etabliert. Der Verein ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe hier noch einiges vor", wird Niedermeier auf der Website des VfB zitiert. "Ich möchte als Führungsspieler weiter wachsen und mit dieser Mannschaft auf internationalem Niveau spielen.
Doch die Arbeit ist für Bobic und Präsident Gerd Mäuser noch lange nicht beendet. Im Fokus dürfte Trainer Bruno Labbadia stehen, dessen Engagement über die Saison hinaus noch nicht besiegelt ist. Mäuser bleibt bei dem Thema aber gelassen. "Wir sind extrem guter Dinge, dass wir zusammenkommen werden. Schön wäre es, wenn das noch im Januar klappt. Aber das kann ich nicht garantieren", sagte der Präsident am Mittwoch im Trainingslager im türkischen Belek. Mäuser kündigte für den Abend ein Vier-Augen-Gespräch mit dem Trainer an. "Wir haben einen klaren Plan", sagte er.
Neben der Trainerfrage ist der VfB aber weiterhin auf der Suche nach einer Offensivkraft. Denn derzeit hängt der Tabellenneunte völlig am Tropf von Vedad Ibisevic, der die Stuttgarter mit seinen zehn Toren noch im Rennen hält. Auf Teufel komm raus wolle er aber niemanden holen, hatte Bobic bereits gesagt.