| Vorname: | Jürgen |
| Nachname: | Klopp |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | Borussia Dortmund |
Der Trainingsauftakt war auch bei Borussia Dortmund eine blutige Angelegenheit: Jürgen Klopp versammelte die Seinen zum Laktattest in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle, Ohrpickser inklusive. Mit Sven Bender, Chris Löwe (beide Leistenbeschwerden), Lukasz Piszczek, Leonardo Bittencourt (beide grippaler Infekt) und dem Langzeitverletzten Patrick Owomoyela fehlte dabei ein Quintett, das aber bis auf Letzteren am Samstag mit ins Trainingslager nach La Manga fliegen wird.
Dort geht es dann ans Eingemachte. "Wir haben die Zielsetzung, an den Dingen zu arbeiten, die in der Vorrunde nicht perfekt gelaufen sind", sagte Klopp: "Wir haben zum Beispiel sicherlich das ein oder andere Gegentor zu viel bekommen." Nur viermal blieb der BVB in der Hinrunde ohne Gegentreffer - der FC Bayern spielte elfmal zu Null. Auch darum hat der Spitzenreiter zwölf Punkte mehr als der Titelverteidiger. Klopp verzichtete am Donnerstag auf eine Kampfansage: "Wir werden definitiv angreifen, nur jetzt nicht Bayern München."
„ Wir waren stark, wir sind stark und wir werden stark sein. “ Jürgen Klopp
Die Borussia will auf sich schauen - und tut das sehr zuversichtlich. "Wir waren stark, wir sind stark und wir werden auch in der Rückrunde stark sein", kündigte Klopp an. Mehr noch: "Wir werden definitiv eine bessere Rückrunde spielen. Besser, klarer, auch was die Punkteausbeute angeht, besser." Eine Steigerung der 30 Zähler aus den ersten 17 Spielen "würde uns wieder in eine außergewöhnliche Punkteregion bringen".
Warum sich Klopp so sicher ist, dass das gelingen wird? "Wir werden stabiler", berichtet der "Mann des Jahres 2012" von seinen Erkenntnissen der Wochen vor Weihnachten. "Wir lernen aus unseren Fehlern. Das wird uns wieder gelingen. Dann sind wir ein noch unangenehmerer Gegner." Die Arbeit gegen den Ball soll wieder konsequenter gelingen. "Wenn man bedenkt, dass zwei Jahre alles geklappt hat, ist es gerecht, dass wir uns um diese Dinge wieder mehr kümmern müssen", so Klopp. "Und das werden wir tun."