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03.01.2013, 12:08

Leverkusen: Ärger über Spielplan für Europa-League-Starter

Völler fordert mehr Sonntagsspiele

Werden die deutschen Europa-League-Starter zu stark belastet? Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler macht sich im kicker-Interview für eine Spielplan-Änderung hin zu mehr Sonntagsspielen für die betroffenen Vereine stark. Der Donnerstag-Samstag-Rhythmus sei ein "Unding" - droht sich aber in der Rückrunde zu häufen.

Rudi Völler
"Die Klubs werden für Erfolge bestraft": Bayer-Sportchef Rudi Völler.
© picture allianceZoomansicht

An nicht mehr als fünf Spieltagen pro Saison dürfen drei Sonntagsspiele in der Bundesliga angesetzt werden - viermal nutzte die DFL diese Möglichkeit in der Hinrunde schon. Und weil mit Leverkusen, Stuttgart, Gladbach und Hannover noch alle vier deutschen Starter in der Europa League vertreten sind, könnte es in den kommenden Monaten verstärkt zu Doppel-Einsätzen binnen weniger als 48 Stunden kommen.

Dem will Völler in Zukunft einen Riegel vorschieben. Es sei ein "Unding, dass die Europa-League-Vertreter in der Bundesliga donnerstags und samstags ranmüssen", sagte der Bayer-Sportchef dem kicker. "Ich hoffe, dass DFL-Chef Christian Seifert gemeinsam mit Andreas Rettig, die ich beide total schätze, bei den Verhandlungspartnern für die kommende Saison da noch nachbessern kann."

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In anderen europäischen Ligen gehe das schließlich auch, so Völler: "Was spricht gegen drei Sonntagsspiele? Das muss bei der nächsten Manager-Tagung unbedingt auf die Tagesordnung." Denn: "Es ist schade, dass Klubs wie wir, Stuttgart, Mönchengladbach oder Hannover für Erfolge bestraft werden."

Wen erwischt's am 22. Spieltag?

Das Problem ist aktuell: Trotz vier Spieltagen mit jeweils drei Sonntagsspielen mussten Hannover und Stuttgart vor dem Jahreswechsel einmal in den sauren Apfel beißen. Während 96 nach dem Europa-League-Auftritt anschließend bei den Bayern mit 0:5 unterging, bezwang der VfB zwar Schalke 04 ohne große Regenerationsmöglichkeit mit 3:1; dennoch hatte Bruno Labbadia schon damals erbost von "Wettbewerbsverzerrung" gesprochen.

Nun erhielt der Stuttgarter Trainer Unterstützung von Völler, auch wenn der mit Bayer wie auch Gladbach bislang vom Donnerstag-Samstag-Rhythmus verschont geblieben ist. Das allerdings könnte sich schon in Kürze ändern: Am Wochenende nach dem EL-Zwischenrunden-Hinspielen am 14. Februar steht der (noch nicht exakt terminierte) 22. Bundesliga-Spieltag an - und ein Duell zweier deutscher EL-Teilnehmer ist dort nicht angesetzt.


Rudi Völler über Bayer Leverkusens Aussichten, den aktuellen Kader - und mögliche Tauschgeschäfte mit den Bayern: Lesen Sie das komplette Interview im kicker vom Donnerstag!

03.01.13
 

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