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10.12.2012, 11:37

Bremen: Kosicke bleibt Wunschkandidat

Jubilar Petersen: "Zu früh aufgegeben"

1:4 gegen Leverkusen. 4:1 in Hoffenheim. 1:4 in Frankfurt. Wohin geht die Reise der noch blutjungen Mannschaft von Werder Bremen? Blickrichtung nach oben oder doch eher nach unten? Eine Frage, die sich laut dem Bremer Kapitän Clemens Fritz in wöchentlichem Wechsel wiederholt. "Es mangelt uns an Konstanz." Der Tabellenzwölfte schaffte es in der laufenden Runde bisher nicht, zwei Siege in Serie zu landen.

Bremens Petersen schnappt sich gegen Frankfurts Trapp den Ball, wird aber zurückgepfiffen.
Bremens Petersen schnappt sich gegen Frankfurts Trapp den Ball, wird aber zurückgepfiffen.
© Getty ImagesZoomansicht

Das 1:4 bei der Frankfurter Eintracht offenbarte die Gründe für die diesjährige Achterbahnfahrt der Hanseaten eindrucksvoll. "Wir hatten die besseren Chancen, hätten in Führung gehen müssen", sagt SVW-Trainer Thomas Schaaf bitter enttäuscht in der Mainmetropole. Der 51-jährige Coach sagte aber auch in schönster Fußball-Diktion: "Wir machen einfach die Bude nicht dicht."

Vorne keine Treffer, hinten leichte Fehler, die in bittere Gegentore münden. Laut kicker-Statistik haben sich die Bremer an den bisher 16 Bundesligaspieltagen 102 Chancen erspielt und sind damit das sechstbeste Team der Liga. Doch bei der Verwertung dieser Gelegenheiten kommen die Werderaner nur auf 26,5 Prozent - was Platz 11 entspricht. "Wir gehen zu leichtsinnig mit unseren Chancen um", sagt deshalb auch Abwehrspieler Sebastian Prödl.

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Mittelstürmer Nils Petersen, der am Nikolaustag seinen 24. Geburtstag feierte, haderte derweil mit den Abwehrkollegen. "Wir kassieren zu einfache Gegentore." Der ehemalige Bayern-Stürmer dürfte da vor allem an die 62. und 63. Minute denken, als die Eintracht binnen 77 Sekunden aus dem 1:1 ein 3:1 machte und so entscheidend davonzog.

Dabei wäre Petersen, immerhin der Torschütze zum 1:1, ein Kandidat gewesen, sein Wiegenfest mit dem Führungstor zu garnieren. In der 38. Minute lieferte er sich im Fünfmeterraum der Frankfurter ein Gerangel mit Keeper Kevin Trapp nach dem Ball, der er schließlich aus der Drehung ins Tor schoss. Es wäre der von Trainer Schaaf gewünschte Führungstreffer gewesen, doch Schiedsrichter Aytekin gab den Treffer nicht, eine vertretbare Entscheidung. "Im Fünfmeter-Raum werden die Torhüter extrem geschützt. Er hat abgepfiffen und sich halt für die einfache Variante entschieden", erklärte der Stürmer, für den es "kein Freistoß war".

Dennoch wollte Petersen die Niederlage in Frankfurt nicht an dieser einen Szene festmachen. "Daran hat es nicht gelegen. Nach dem Doppelschlag haben wir uns einfach zu früh aufgegeben."

Werder würde auf Kosicke warten

Derweil verdichten sich die Anzeichen, dass der gebürtige Bremer Marc Kosicke bei Werder weiterhin als Favorit für die Nachfolge von Sportchef Klaus Allofs gehandelt wird. Das bestätigte Klaus Filbry, der neue Vorsitzende der Geschäftsführung. "Die Gremien haben in der Tat ihn gesehen und halten ihn auch für einen sehr guten Kandidaten", sagte Filbry am Sonntagabend im NDR über den 41-Jährigen.

Aufgrund von Kosickes Tätigkeit als Geschäftsführer einer Berater-Agentur würden die Norddeutschen sogar auch einige Zeit diesen Posten freihalten: «Wenn man für den Richtigen vielleicht zwei, drei Monate warten muss, weil eventuel l jemand in einem bestehenden Vertragsverhältnis ist, dann können wir auch gut warten», erklärte der neue Werder-Boss.

10.12.12
 

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weitere Infos zu Petersen

Vorname:Nils
Nachname:Petersen
Nation: Deutschland
Verein:Werder Bremen
Geboren am:06.12.1988

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