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09.12.2012, 19:22

Dortmund hadert mit Stark - Frankfurt ist wieder da

96 schlägt die Werkself - München ohne Konkurrenz

Leverkusen versuchte in Hannover vergeblich, den FC Bayern nicht aus den Augen zu verlieren. Vorher schlug Gladbach Mainz 05. Schon am Samstagnachmittag lief alles nach Plan für die Münchner. Sie fuhren einen ungefährdeten Erfolg in Augsburg ein, die Dortmunder verloren zuhause gegen Wolfsburg mit 2:3. Die Schalker Negativserie ging auch in Stuttgart weiter. Nürnberg überholte Düsseldorf in der Tabelle, Fürth bleibt Letzter. Am Abend stoppte Frankfurt gegen Bremen den Negativtrend.

Stefan Kießling gegen Christian Schulz.
Stefan Kießling gegen Christian Schulz.
© picture alliance

Bayer Leverkusen ist Bayern-Verfolger Nummer eins. Doch auch die Werkself ging am Wochenende leer aus. Nach Dortmund und Schalke verloren auch die Rheinländer ihr Punktspiel. Die Partie in Hannover begann die Werkself mit einem Blitzstart: Castro erzielte die Führung für Bayer bereits in der 3. Spielminute. Danach entwickelte sich trotz der schwierigen Platzverhältnisse ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel. Noch vor der Pause egalisierte Huszti mit einem Foulelfmeter den Rückstand. Friedrich hatte den Ungarn vorher zu Fall gebracht. Im zweiten Durchgang drehte erst Diouf die Partie, doch nur 90 Sekunden später glich Kießling mit seinem zehnten Saisontreffer erneut aus. Das war aber noch nicht der Schlusspunkt. Wieder wurde Huszti im Sechzehner gefoult, wieder verwandelte er eiskalt. Leverkusen hat nun schon elf Punkte Rückstand auf die Münchner, die der Konkurrenz enteilen.

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Arango trifft aus 44 Metern

Mainz begann stark im Borussia-Park und kontrollierte die Partie. Einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Doch im zweiten Durchgang brachte Gladbachs Trainer Lucien Favre Hanke für de Camargo - und der Joker stach prompt. Für das Highlight des Spiels sorgte wieder einmal Arango, der nach einem Rettungsversuch von Mainz' Keeper Müller die Kugel aus 44 Metern Entfernung im Tor der Rheinhessen versenkte. Die Fohlen überflügeln mit dem 2:0-Erfolg die 05er in der Tabelle und haben die internationalen Startplätze im Blick.

Entscheidung in Minute 63

Die Eintracht ist wieder in der Spur: Die Hessen jubelten über ein 3:1 gegen Werder Bremen.
Die Eintracht ist wieder in der Spur: Die Hessen jubelten über ein 4:1 gegen Werder Bremen.
© Getty ImagesZoomansicht

Eintracht Frankfurt konnte am Samstagabend den Negativtrend der vergangenen Wochen stoppen. Nachdem die Hessen zuletzt aus sieben Spielen nur einen Dreier geholt hatte, jubelte die Veh-Elf gegen Werder Bremen über ein 4:1. In einer weitestgehend ausgeglichenen Partie bewiesen die Frankfurter die größere Kaltschnäuzigkeit beim Ausnutzen ihrer Chancen. Nach torloser erster Hälfte schlug die Eintracht sofort nach dem Wechsel durch Meiers Kopfball zu - für den SGE-Torjäger war der 1:0-Führungstreffer Saisontor Nummer zehn. Die Bremer belohnten sich aber kurz darauf durch Petersens Ausgleich, der ebenfalls per Kopf erfolgreich war. Die Partie wurde letztlich in der 63. Minute entschieden, als die Frankfurter binnen Sekunden durch Schwegler und Aigner die 3:1-Führung herausschossen. Den Endstand zum 4:1 besorgte Inui mit einem solo in der letzten Minute. Durch den insgesamt achten Saisonerfolg festigten die Frankfurter wieder ihre Position im vorderen Tabellenbereich. Die Bremer indes kassierten die siebte Niederlage in der laufenden Runde und bleiben im Mittelfeld stecken.

Müller eiskalt vom Punkt - Joker Gomez sofort hellwqach

Der FC Bayern ließ sich im Derby beim FC Augsburg nicht überraschen und fuhr den 13. Saisonsieg ein. Die Münchner behielten mit 2:0 die Oberhand, Müller brachte den Rekordmeister in der ersten Halbzeit per Handelfmeter, den FCA-Abwehrmann Sankoh verursachte, entscheidend in Führung. Die Augsburger versuchten sich über die gesamte Spielzeit nach Kräften zu wehren, doch musste die Weinzierl-Elf die Überlegenheit der Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes anerkennen. Diese profitierte einmal mehr vom eiskalten Joker Gomez, der kurz nach seiner Einwechslung den 2:0-Endstand markierte.

Viele Emotionen in Dortmund - und die zweite Heimpleite

Die beiden anderen Champions-League-Achtelfinalisten dagegen mussten Federn lassen. Borussia Dortmund musste eine ganz bittere 2:3-Niederlage gegen Wolfsburg hinnehmen. Dabei legten die Borussen los wie die Feuerwehr und nagelten den VfL rund um dessen Strafraum fest. Belohnt wurde die spritzige Anfangsphase durch Reus, der eine Freistoßflanke an allen vorbei versenkte - der hauchdünn im Abseits stehende Lewandowski ließ den Ball geschickt passieren. In der Folge hätte der BVB locker nachlegen können, doch es kam ganz anders: Schmelzer rettete einen Dost-Schuss auf der Torlinie mit dem Knie. Schiedsrichter Stark gab fälschlicherweise Elfmeter, den Diego sicher verwandelte, und stellte den Linksverteidiger des BVB mit Rot vom Platz. Kurz vor der Halbzeit schoss dann Naldo die Wolfsburger nach einer Standardsituation in Front.

Wolfsburgs Dost besorgte den Siegtreffer für den VfL in Dortmund.
Wolfsburgs Dost besorgte den Siegtreffer für den VfL in Dortmund.
© Getty Images

In der zweiten Halbzeit versuchte die Klopp-Elf das Spiel wieder umzubiegen und kam durch Blaszczykowskis Elfmeter wieder zum Ausgleich. Aber der VfL spielte in Überzahl weiter auf Sieg und jubelte nach einem überlegten Konter über Diego und Dost über den 3:2-Siegtreffer. Am Abend teilte der DFB mit, dass er Schmelzer nicht sperren wolle.

Dreimal Ibisevic - zweimal Rot

Bei den Schalkern geht der Negativtrend in der Liga weiter. Die Königsblauen verloren bei den Europa-League-gestressten Stuttgartern mit 1:3 und sind damit seit vier Ligaspielen ohne Dreier. Für die Schwaben avancierte Ibisevic mit drei Toren zum absoluten Matchwinner, den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für die Stevens-Elf erzielte der Ex-Stuttgarter Marica. In der Schlussphase sahen zunächst der Stuttgarter Sakai und dann der Schalker Jones wegen Foulspielen die Rote Karte, so dass die Stevens-Elf den kurzen numerischen Vorteil nicht nutzen konnte. Die Labbadia-Elf schloss mit dem Sieg gegen Schalke nach Punkten mit S04 gleich und etabliert sich im oberen Drittel.

Fürth wartet weiter - Freiburg schwebt weiter

Die Freiburger schweben weiter auf Wolke sieben, die Fürther dagegen können auch im 13. Anlauf keinen Sieg einfahren. Die Breisgauer gewannen das Duell gegen das Schlusslicht mit 1:0, den Siegtreffer markierte Caligiuri mit einem platzierten Linksschuss. In der zweiten Halbzeit hatten die Fürther ein Plus an Ballbesitz, doch Nöthe belohnte die SpVgg bei seiner Großchance nicht - der Fürther Stürmer traf nur den Pfosten des fast leeren Tores.

Nürnberg überholt Düsseldorf

Die Nürnberger Torschützen unter sich: Polter (re.) und Feulner.
Die Nürnberger Torschützen unter sich: Polter (re.) und Feulner.
© Getty ImagesZoomansicht

Fürths fränkischer Rivale, der 1. FC Nürnberg, dagegen holte gegen den Aufsteiger aus Düsseldorf drei eminent wichtige Zähler. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking besiegte die Fortunen mit 2:0, Polter traf im ersten Durchgang zur verdienten Führung. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Aktionen der Meier-Elf etwas zwingender, doch der FCN brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und konterte in der Schlussphase durch Feulners 2:0 entscheidend. Der FCN kann sich von der Abstiegszone etwas distanzieren, dabei überholte der Club auch den Liga-Neuling, der auf Platz 15 notiert ist.

HSV: Mit Sieg in den Flieger - TSG-Sturzflug hält an

Rudnevs traf per Kopfball-Bogenlampe und wird entsprechend beglückwünscht.
Rudnevs traf per Kopfball-Bogenlampe und wird entsprechend beglückwünscht.
© Getty ImagesZoomansicht

Auch Frank Kramer konnte als Nachfolger des entlassenen Markus Babbel die Hoffenheimer nicht in die Erfolgsspur zurückbringen. Im Gegenteil: Die Kraichgauer verloren beim Hamburger SV nach einer blutleeren Vorstellung mit 0:2 und damit das fünfte Spiel in Folge. Die beiden Tore des Abends erzielte Hamburgs Angreifer Rudnevs, der erst mit einer Kopfball-Bogenlampe den Hoffenheimer Torwart Casteels überraschte und dann nach einem Standard traf. Im Spiel eins nach Babbel gingen die Kraichgauer das Duell an der Alster beherzt an, doch schon nach dem Rückstand aus der 27. Minute fand die TSG kein Mittel, um sich aus der ausbreitenden Lethargie zu befreien. Als Rudnevs nach einem Freistoß in der 74. Minute erneut traf, war das Spiel entschieden. Die Mannschaft von Thorsten Fink, die nach Schlusspfiff eine Kurzreise nach Brasilien antrat, bejubelt einen glanzlosen Arbeitssieg, der sie im oberen Drittel hält. Hoffenheim verliert weiter den Anschluss an Platz 15.

Bilder zum 16. Spieltag
FCB siegt weiter, BVB im Pech, Arango zauberhaft
Bender vs. Schulz
Packende Zweikämpfe

Rassig und spannend war's in Hannover, wo sich Bayers Lars Bender (li.) und Hannovers Christian Schulz begegneten.
© picture-alliance

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