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28.11.2012, 12:42

Mainz: Parker überzeugt bei seinem Startelf-Debüt

Tuchel: "Es war schon ein bisschen Wundertüte"

Aufgrund seiner mangelhaften Chancenverwertung prasselte zuletzt verstärkt Kritik auf Andreas Ivanschitz nieder. Im Derby bei Eintracht Frankfurt war es dann ausgerechnet der Österreicher, der den 1. FSV Mainz 05 mit dem Führungstreffer in die Spur brachte. Im Mittelpunkt stand allerdings ein Youngster, der bislang das Geschehen meist von der Bank aus beäugte und nun bei seinem Startelf-Debüt zu überzeugen wusste: Shawn Parker.

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Shawn Parker und Trainer Thomas Tuchel
Holte sich bei Thomas Tuchel (re.) das verdiente Lob ab: Shawn Parker.
© Getty Images Zoomansicht

Gegen Borussia Dortmund (1:2) wies die Mainzer Startelf ein Durchschnittsalter von 30,09 auf und war so die älteste, die je beim FSV in der Bundesliga begann. Am Dienstagabend in Frankfurt senkte einer den Schnitt, der am Ende die Hauptrolle spielte. Der erst 19-jährige Parker nahm den Platz des 25-jährigen Nicolai Müller neben Torjäger Adam Szalai im Sturm der Mainzer ein. Ein Wechsel, der sich auszahlen sollte. In der 13. Minute verfehlte der unbekümmert aufspielende Startelf-Neuling noch knapp das Tor, in der 18. Minute bereitete er den Führungstreffer von Ivanschitz vor und kurz vor der Pause gelang ihm mit seinem ersten Bundesliga-Tor eine kleine Vorentscheidung.

Es war Zeit, es mal auszuprobieren. Er war dran und es war schon ein bisschen Wundertüte. Thomas Tuchel über das Startelf-Debüt von Shawn Parker

Nach 68 Minuten war sein erster Arbeitstag in der Anfangsformation vorbei, der 3:1-Erfolg schon so gut wie eingetütet. Und das Lob von höchster Stelle garantiert. "Ein Super-Spiel", bescheinigte Trainer Thomas Tuchel dem jungen Angreifer, der "grundschnell und kaltschnäuzig" ist. "Der wollte schon die ganze Zeit spielen. Aber wir wussten nicht genau, wo er steht." Tuchel ist in dieser Hinsicht nun ein bisschen schlauer.

Im Spiel trat Parker, der für Deutschland seit der U 16 alle Junioren-Nationalteams durchlaufen hat und derzeit in der U20 angekommen ist, mächtig in Erscheinung, im Anschluss an das Derby bei der Eintracht fehlten ihm vor der Presse die Worte. Ein Maulkorb? "Wir haben ihn dazu nicht verdonnert", meinte Tuchel. Die Gefahr, dass Parker der schnelle Ruhm zu Kopf steigen könnte, besteht nicht. «Abheben wird er nicht. Wir holen ihn gleich wieder runter und lassen ihn trainieren", erklärte Manager Christian Heidel. "So etwas regelt die Mannschaft intern", so Tuchel.

28.11.12
 

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weitere Infos zu S. Parker

Vorname:Shawn
Nachname:Parker
Nation: Deutschland
Verein:1. FSV Mainz 05
Geboren am:07.03.1993

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