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19.11.2012, 19:46

Freiburg: Ausgerechnet Rosenthal trifft in der Heimat

Streich: "Das war unser höchstes Level"

Der SC Freiburg bleibt einer der Überraschungsmannschaften im bisherigen Saisonverlauf. Mit dem 2:1 in Hannover überstanden die Breisgauer auch das vierte Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage und kletterten in der Bundesliga-Tabelle bis auf Rang zehn vor. Trainer Christian Streich schwärmte nach dem Coup in der niedersächsischen Landes-Hauptstadt in höchsten Tönen von seinem Team.

Christian Streich, Daniel Caligiuri und Oliver Baumann
SCF-Coach Christian Streich hätte am Samstag wohl die ganze Welt umarmt: Hier erwischt es Daniel Caligiuri und Keeper Baumann.
© Getty ImagesZoomansicht

"Das war unser höchstes Level, mehr geht nicht", sagte Freiburgs Coach einen Tag nach dem vierten Saisonsieg. "Ich bin stolz darauf, wie wir Fußball gespielt haben und dass es uns gelungen ist, Hannover so hoch und so mutig anzugreifen", führte der 47-Jährige weiter aus.

Streich überrumpelte mit seiner taktischen Finesse den Gegner und heimste so auch das Lob von 96-Coach Mirko Slomka ein. "Wir haben nicht damit gerechnet, so früh angegriffen zu werden", gab Slomka zu, der Streich zu einer "supertaktischen Einstellung" gratulierte.

Diese mutige Spielweise konnte aber nur funktionieren, weil die Mannschaft taktisch diszipliniert auftrat, weil jeder für den anderen in die Bresche sprang und sich niemand für weite Wege zu schade war.

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Dies schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Mit 117,4 Kilometer spulten die Freiburger rund fünf Kilometer mehr ab als ihre Gegenspieler. Mit 222 Sprints stellten sie zudem die aktuelle Bestmarke bis zum jetzigen Zeitpunkt auf.

"Das Allerschönste ist, dass du so ein Spiel auch noch gewinnen darfst", fasste Streich den - nahezu - perfekten Nachmittag zusammen. Denn ganz ohne Kritik ging es dann doch nicht. Die mangelnde Chancenverwertung sorgte einmal mehr dafür, dass bis zum Schlusspfiff gezittert werden musste:" Wir hätten fünf oder sechs Tore machen können", stellte Max Kruse fest.

Für den Sieg sorgte mit Jan Rosenthal ausgerechnet ein Ex-Hannoveraner. Zehn Jahre lang, von 2000 bis 2010 schnürte der Mittelfeldspieler für die Roten die Stiefel. In der ersten Runde im DFB-Pokal bei Victoria Hamburg zog er sich eine schwere Knieverletzung zu, nun feierte er an alter Wirkungsstätte seine Rückkehr in die Startelf. Und krönte diese mit einem Tor: "Ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, ich habe es mir so vorgestellt", freute sich der 26-Jährige.

19.11.12
 

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weitere Infos zu Streich

Vorname:Christian
Nachname:Streich
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg

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weitere Infos zu Rosenthal

Vorname:Jan
Nachname:Rosenthal
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:07.04.1986

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