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13.11.2012, 16:35

Hamburg bleibt Mittelmaß

Scharner verspielt die Startelf

Hamburgs Paul Scharner war ein gefragter Mann nach dem Auslaufen am Sonntag. Objektive und Kameras waren auf den Österreicher gerichtet. Der Innenverteidiger im Rampenlicht - dieses Szenario dürfte sich so schnell nicht wiederholen. Den Angriff auf die Stammplätze hat Scharner verpatzt mit seiner frühen Ampelkarte. Und war maßgeblich daran beteiligt, dass Hamburgs Angriff auf die vorderen Plätze vorerst ausgeblieben ist.

Paul Scharner
"Ich bin enttäuscht von mir selbst": Hamburgs Paul Scharner steht im sprichwörtlichen Regen.
© Getty ImagesZoomansicht

Der HSV im Mittelmaß. Und unter Zugzwang. Sieben Punkte aus drei Partien hatte Thorsten Fink gefordert. Das heißt: Gegen Mainz und in Düsseldorf müssen sechs Zähler her. Gelingt dies, bleibt für Scharner vorerst auch nach der einwöchigen Sperre die Rolle des Platzhalters. Michael Mancienne wird nach seiner Grippe am Dienstag wieder ins Training einsteigen, Jeffrey Bruma empfahl sich am Samstag nach seiner Einwechslung. Fink sagt über den Premier-League-erfahrenen Scharner: "Vielleicht muss Paul noch lernen, dass in Deutschland schneller gepfiffen wird. Aber wenn wir das nächste Spiel gewinnen sollten, gäbe es wahrscheinlich erstmal keinen Grund, ihn direkt wieder aufzustellen."

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Der verpatzte Angriff auf die Startelf - unmittelbar nach seiner Ankunft in Hamburg im Sommer hatte sich der Österreicher das Innenband im Knie gerissen, sich dann über die Regionalliga-Elf des HSV für Fink angeboten. Nun konstatiert er frustriert: "Es ist eine sehr schwierige Zeit, wenn man nach acht Wochen Pause die Chance bekommt, wieder zu spielen und nach 35 Minuten dann alles erledigt ist." Scharner ehrlich: "Ich bin enttäuscht von mir selbst, dass ich das nicht routinierter geregelt habe. Die zweite Gelbe Karte war nicht wirklich notwendig. Ich bin halt ein offensiv denkender Mensch und in den Zweikampf gegangen. In der Sekunde, wo ich draufgegangen bin, habe ich schon gedacht, das könnte Konsequenzen haben."

Die Konsequenz für Scharner und den HSV - ein Platz außerhalb des Rampenlichts. Einzig positiver Aspekt der Dienstreise in den Breisgau: "Im Vorjahr wären wir untergegangen", sagt Fink. Da waren die Ansprüche indes auch niedriger als nach den Millionen-Investitionen dieses Sommers.

13.11.12
 

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weitere Infos zu Scharner

Vorname:Paul
Nachname:Scharner
Nation: Österreich
Verein:Hamburger SV
Geboren am:11.03.1980

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