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13.11.2012, 13:25

Hoffenheim: Coach Babbel setzt immer mehr auf die Jugend

Babbel: "Es geht nur nach Leistung"

Ob ein besonders lauter Wecker hilft? "Vielleicht sollten wir das demnächst probieren", sagt Andreas Müller, wirkt dabei aber gar nicht recht zu Späßen aufgelegt. Wieder einmal verschliefen die Hoffenheimer Profis weite Strecken eines Spiels, deshalb will der Manager nach dem 1:1 in Düsseldorf forschere Töne anschlagen.

Pelle Jensen
Solider Auftritt in der Hoffenheimer Innenverteidigung: Pelle Jensen.
© imagoZoomansicht

"Wir müssen mit den Jungs jetzt härter ins Gericht gehen", erklärt Müller. Die Abstiegsgefahr wird mit solchen Spielen jedenfalls nicht gebannt.

Vor allem die Routiniers wirkten gegen die Fortuna lange Zeit nicht gerade hellwach. Zum neunten Mal schon kassierte die TSG ein Gegentor per Kopfball - einsame Spitze in der Liga. Tim Wiese (30) patzte dabei mal wieder übel, aber auch von den umstehenden Verteidigern wie Andreas Beck (25) griff keiner konsequent ein. Marvin Comppers (27) Platzverweis war der nächste Aussetzer eines Etablierten. Dabei geriet gerade die Ampelkarte zum Weckruf einer fortan blutjungen Truppe. 21,9 Jahre waren die Hoffenheimer Feldspieler im Schnitt nur alt, die in Unterzahl taktisch diszipliniert verteidigten. Coach Markus Babbel macht - auch durch Verletzungen dazu gezwungen - ernst mit seiner Ankündigung, auf den internen Nachwuchs zu setzen, was freilich auch Mäzen Dietmar Hopp erfreut.

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Gegen Düsseldorf jedenfalls standen am Ende gleich drei TSG-Akteure auf dem Feld, die vor kurzem noch in der Regionalliga kickten. Denis Streker (21) und Vincenzo Grifo (19) wurden schon vor Wochen von der U 23 ins Profiteam befördert, seit Mittwoch gehört auch Pelle Jensen (20) dazu. Der Innenverteidiger war vor der Saison ablösefrei aus Rostock gekommen und gab am Samstag nach den Ausfällen von Delpierre, Chris, Thesker und Vestergaard ein grundsolides Debüt in der Bundesliga. "Das muss auch in Zukunft unser Weg sein", sagt Babbel, "die Jungs sollen wissen, dass sie wirklich oben ihre Chance bekommen."

Aber auch schon Babbels Vorgänger hatten sich öffentlich der Jugendförderung verschrieben, es jedoch an Nachhaltigkeit mangeln lassen. Spieler wie Marco Terrazzino (21, jetzt SC Freiburg) oder Dominik Kaiser (24, RB Leipzig) hatten keine allzu lange Halbwertzeit im Profikader der TSG. "Ich mache keinen blinden Aktionismus, es geht nur nach Leistung", sagt Babbel nun. Dass dabei Streker den Vorzug vor Sejad Salihovic (28) bekam, dürfte dem bosnischen Standardkünstler allerdings zu denken geben. Nicht alle sind begeistert vom Hoffenheimer Jugendstil.

13.11.12
 

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weitere Infos zu Babbel

Vorname:Markus
Nachname:Babbel
Nation: Deutschland
Verein:1899 Hoffenheim

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Vorname:Denis
Nachname:Streker
Nation: Deutschland
Verein:SV Ried
Geboren am:06.04.1991

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Vorname:Vincenzo
Nachname:Grifo
Nation: Italien
Verein:FSV Frankfurt
Geboren am:07.04.1993

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Vorname:Pelle
Nachname:Jensen
Nation: Deutschland
Verein:1899 Hoffenheim II
Geboren am:24.05.1992

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