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11.11.2012, 20:31

Stimmen zu den Spielen des 11. Spieltages

Labbadia: "Müssen uns in den Hintern beißen"

So sahen die Trainer die Leistungen ihrer Mannschaften ...

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Lucien Favre und Mika Büskens
Begrüßung in Fürth: Lucien Favre und Mika Büskens.
© imago

Mike Büskens (Greuther Fürth): "Wir wollten Gladbach von Anfang an beschäftigen. Das ist uns in der Anfangsphase sehr gut gelungen. Das Spiel lief für uns in eine perfekte Richtung - bis zur zwölften Minute. Nach dem Platzverweis war es natürlich schwer gegen eine so ballsichere Mansnchaft. Das 2:2 haben wir zu früh und auch zu einfach geschluckt. Es ist so, wie es ist - es ist bitter für uns.»

Spielbericht

Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Fürth ist eine sehr unangenehme Mannschaft. Hier zu gewinnen war wichtig, das ist klar. Nach dem 0:1 haben wir sehr gut reagiert, aber nach dem 1:1 haben wir zunächst zu viel gewollt und die Geduld verloren. Nach der Pause wollten wir schnell das 2:2 machen. Es war am Ende nicht unverdient."


Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Für uns ist es eine brutale Niederlage, die schwer zu fassen ist. In der ersten Halbzeit haben wir sensationell gespielt und mehr als verdient geführt. Aus der Halbzeitpause sind wir gut rausgekommen, haben aber dann genau das gemacht, was wir gegen Hannover nicht machen wollten. Wir hatten sehr, sehr einfache Ballverluste, haben Hannover in die Karten gespielt und komplett die Linie verloren. Es tut extrem weh. Wir müssen uns absolut in den Hintern beißen. Wir sind extrem enttäuscht."

Spielbericht

Mirko Slomka (Hannover 96): "Stuttgart war in der ersten Halbzeit deutlich und klar überlegen. Aus den Erfahrungen der letzten Wochen wussten wir, dass eine Aktion helfen und eine Aufholjagd initiieren könnte. Darauf haben wir uns in der Halbzeitpause eingeschworen und dazu einige taktische Veränderungen vorgenommen. Es hat sich gelohnt, das zu tun und daran zu glauben. Danach haben wir sehr gut nach vorne gespielt. Wir sind sehr glücklich mit dem Sieg.»


Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg): "Wenn man bis zum 11. November auf den ersten Bundesliga-Heimsieg warten muss, kann man sich vorstellen, was jetzt bei uns los ist. Das hat sich nach dem 1:0 durch Diego alles entladen. Wegen der ersten Halbzeit bin ich stolz auf die Mannschaft. Auch nach der Pause haben wir konzentriert weitergespielt und kaum Fehler gemacht."

Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "In der ersten Halbzeit sind wir in allen Belangen schwach aufgetreten. Wir haben das vermissen lassen, was uns in den letzten Wochen ausgezeichnet hat. Wir waren absolut neben der Spur. Es ist aber erst das zweite Mal in meiner Amtszeit, dass wir nach dem Spiel wirklich unzufrieden sind. Wir wollen jetzt gestärkt aus dieser Situation hervorgehen."


Thomas Tuchel (Mainz 05): "Ich bin sehr zufrieden. Wir haben 25, 30 Minuten in allen Belangen dominiert. Danach haben wir einen Gang zurückgeschaltet und Nürnberg erlaubt, ins Spiel zu kommen. Dann war es eine Kampfleistung. In der zweiten Halbzeit waren wir dem Tor näher, daher ist der Sieg auch verdient."

Spielbericht

Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Dass wir nach 20 Minuten 0:2 hinten liegen, war natürlich nicht geplant. Wir haben zweimal die entscheidenden Zweikämpfe verloren. Danach haben wir gezeigt, was wir uns von Anfang an vorgenommen haben, in der zweiten Halbzeit war es ein sehr leidenschaftliches Fußballspiel. Da aber die ersten 20 Minuten auch dazu gehören, war es eine verdiente Niederlage."


Christian Streich (SC Freiburg): "Bei uns waren einige Spieler angeschlagen. Deswegen haben wir uns entschieden, defensiver als sonst zu stehen. Vor allem, weil die Hamburger Mannschaft mitlerweile so gut besetzt ist. Nach dem Platzverweis haben wir es erst nicht gut gemacht, das wurde dann die letzten 25 Minuten besser. Aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt."

Spielbericht

Thorsten Fink (Hamburger SV): "In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht. Da hätten wir schon 2:0 führen können. Dann hat der Platzverweis alles über den Haufen geworfen. Im letzten Jahr hätte uns so etwas noch umgehauen. In der zweiten Halbzeit bin ich aber mit der Defensivleistung meiner Mannschaft zufrieden. Nach diesem Spielverlauf bin ich mit dem einen Punkt zufrieden."


Huub Stevens (Schalke 04): "Wenn man gegen eine so starke Mannschaft wie Werder Bremen in Rückstand gerät, wird es natürlich sehr schwierig. Aber wie schon gegen Arsenal sind wir zurückgekommen, der Charakter der Mannschaft ist einfach super. Das Glück in der letzten Situation des Spiels haben wir uns erarbeitet."

Spielbericht

Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Es ist leider mal wieder passiert, dass wir nach einem sehr guten Spiel ohne etwas Zählbares nach Hause fahren. Wir haben den Gegner 60 Minuten lang total kontrolliert, aber leider aus den guten Situationen zu wenig gemacht. Mit der Leistung können wir sehr zufrieden sein, mit dem Ergebnis nicht."


Jupp Heynckes (Bayern München): "Es war ein hart umkämpfter Sieg. Wir hätten sicher auch in Rückstand geraten können. Es ist nicht immer leicht, den Schalter von der Chamions League auf die Bundesliga umzulegen. Wir haben nicht so entschlossen gewirkt wie gewohnt. Wenn es mal nicht so frei von der Leber weg funktioniert, dann muss man clever und intelligent spielen. Das haben wir getan."

Spielbericht

Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Es war ein intensives Spiel, ein schnelles Spiel. Was mich maßlos ärgert, ist, dass wir ein paar Minuten vor der Halbzeit aus einer Standardsituation in einen Konter laufen. Entschieden hat's der Elfmeter, der keiner war. Das hat uns ein bisschen das Genick gebrochen. Leider sind wir für unsere Leistung nicht belohnt worden. Wir haben aber auch gegen einen Gegner gespielt, der in einer anderen Liga spielt."


Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Ich habe eine engagierte und couragierte Leistung meiner Mannschaft gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir eine sehr gute Partie abgeliefert. Wir waren offensiv gefährlich, aber machen aus unseren Chancen zu wenig. Wir belohnen uns nicht für den unheimlich hohen Aufwand, den wir betreiben. Wir brauchen Punkte, das ist das Einzige, was zählt."

Spielbericht

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Das war ein ganz hartes Stück Arbeit. In der ersten Halbzeit war es sein sehr, sehr enges Spiel - mit einem wunderschönen Tor für uns und der einen oder anderen Chance für Augsburg. Da hat Roman Weidenfeller großartig reagiert. In der zweiten Halbzeit hat das deutlich besser ausgesehen. Wir haben zwei schöne Tore erzwungen. Danach haben wir das Spiel kontrolliert. Am Ende haben wir 3:1 gewonnen, das ist nicht unverdient."


Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): "Wir hatten eine gute Organisation. In Überzahl ist es ein gefährliches Spiel. Es war wichtig, dass die Mannschaft nach vier Niederlagen wieder einen Teilerfolg verbucht hat. Man muss davon Abstand nehmen, dass man pausenlos zu hundertprozentigen Torchancen kommt."

Markus Babbel (1899 Hoffenheim): "Das Ergebnis geht in Ordnung. In Unterzahl haben wir es sehr gut verstanden, zu verteidigen. In der ersten Halbzeit haben wir sehr lange gebraucht, bis wir Zugriff auf das Spiel bekommen haben. Nach der Gelb-Roten Karte ging ein Ruck durch die Mannschaft."

11.11.12
 
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