| Vorname: | Thomas |
| Nachname: | Schaaf |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | Werder Bremen |
Zehn Liga-Punkte aus vier Partien und der Pokalerfolg über Aue (2:0) - Mainz ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Das stört Schaaf aber nicht. "Weil wir zu Hause spielen und eine gute Mannschaft haben", nimmt der Werder-Coach die Favoritenrolle an. Vor dem Ex-Bremer Ivan Klasnic muss sich Werder nicht fürchten, denn der Stürmer des FSV fällt wegen einer entzündeten Zehe aus.
In Bremen gibt man sich vor der Rückkehr des einstigen Publikumslieblings, der von 2001 bis 2008 151 Spiele (49 Tore) für die Norddeutschen absolvierte, eher reserviert. "Er hatte hier sicher eine gute Zeit. Das Ende war dann aber nicht mehr so erfreulich. Ich bin mir sicher, dass die Fans ihn gut empfangen werden", meinte Werder-Manager Klaus Allofs.
„Alle elf, die auf dem Platz stehen, haben die Chance, ihn aus dem Spiel zu nehmen.“Thomas Schaaf mit Blick auf Adam Szalai
Der Blick richtet sich aus Werder-Sicht sowieso auf Adam Szalai, der gegen Hoffenheim (3:0) alle drei Treffer markierte und auch beim letzten Auftritt an der Weser traf. "Alle elf, die auf dem Platz stehen, haben die Chance, ihn aus dem Spiel zu nehmen", ließ Schaaf wissen, fügte aber auch an: "Es wäre zu einfach, sich auf nur einen Spieler zu fokussieren." Sein Team wird der Werder-Trainer nach dem 1:1 vor einer Woche bei Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth wohl nicht umkrempeln. Für den verletzten Kapitän Clemens Fritz bleibt Lukas Schmitz in der Abwehr.
Mit Mainz kommt ein Gegner, der in den vergangenen beiden Jahren in Bremen jeweils gewinnen konnte (3:0, 2:0). "Dafür können wir uns am Sonntag nichts kaufen", hält FSV-Trainer Thomas Tuchel aber nichts von Statistiken.