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18.10.2012, 17:55

Augsburg: Mittelfeldmann träumt von Israel

Kampfstarker Vogt hängt entspannten Ottl ab

Augsburgs Youngster Kevin Vogt (21) hat sich zuletzt bei den Fuggerstädtern in den Vordergrund gespielt. Im Konkurrenzkampf um den Platz neben dem gesetzten Daniel Baier (28) hat sich der frühere Bochumer auf der Doppelsechs zunächst gegen Andreas Ottl (27) durchgesetzt. Was den weder sonderlich überrascht noch beunruhigt.

Vogt (li.) vs. Hunt
Haut sich voll rein: Kevin Vogt (li.), hier im Luftduell mit Bremens Aaron Hunt.
© imagoZoomansicht

Zu Beginn der Saison hatte Ottl, der auf Wunsch von Coach Markus Weinzierl (37) ablösefrei von der Berliner Hertha zu den Augsburgern wechselte, die Nase im internen Duell um einen Platz im defensiven Mittelfeld vorn. Als es nicht nach Wunsch lief, schlug die Stunde von Vogt, der zuletzt an der Seite von Baier vier Zähler in zwei Partien holte.

Das Selbstbewusstein des Blondschopfs ist gestiegen: "Nur weil ich aus der 2. Liga gekommen bin, heißt das nicht, dass ich nicht kicken kann", so Vogt, der aus der Jugend des VfL Bochum hervorging. Sicherlich hat es den kampfstarken Mittelfeldakteur gewurmt, dass er die Einladung von Trainer Rainer Adrion für die Play-offs der U 21 gegen die Schweiz wegen einer Fußprellung nicht annehmen konnte. Vogt blickt aber zuversichtlich in die Zukunft: "Wenn ich weiterhin gute Leistungen bringe, wird die Chance sicher noch mal kommen."

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Punktet Augsburg auch beim FCN?

Die nächste Gelegenheit dazu hat der 21-Jährige am Sonntag, wenn der FCA die Reise zum bayerischen Duell beim 1. FC Nürnberg antritt (Anpfiff: 15.30 Uhr, LIVE!-Ticker bei kicker.de). Für Ottl, als Bayern-Leihgabe auch schon für den Club aktiv, bleibt dort erstmal wieder nur die Bank.

Der gebürtige Münchner, der in punkto Spielstärke Vorteile gegenüber dem robusteren Vogt hat, hat Verständnis für den von Weinzierl vorgenommenen Personaltausch auf der Doppelsechs: "Unsere ersten Spiele waren nicht so erfolgreich, wie wir es erwartet hatten. Der Trainer wollte wechseln, um andere Erkenntnisse zu gewinnen. Ich bin ganz entspannt."

Vogt weiß um seinen derzeitigen Vorsprung, aber auch: "Alle bei uns im Kader haben was auf dem Kasten. Ich habe alles gegeben, um ins Team zu kommen. Jetzt gebe ich mein Bestes, um drinzubleiben. Ich mache mir keine großen Gedanken wegen der Konkurrenz." Braucht er derzeit auch nicht.

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18.10.12
 

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