Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

05.10.2012, 17:12

Stuttgart: Bobic stärkt Trainer den Rücken

Labbadia: "Die Mannschaft zieht sich selbst runter"

In der Rückrunde der Vorsaison war der VfB Stuttgart berüchtigt dafür, sich von Rückständen nicht unterkriegen zu lassen. Jetzt ist das Gegenteil der Fall: Beim peinlichen 0:2 bei Molde FK in der Europa League fiel der Mannschaft nach dem 0:1 nicht mehr viel ein. Trainer Bruno Labbadia hat eine negative Dynamik im Team festgestellt - sein Job ist indes nicht in Gefahr.

Bruno Labbadia
Kam "brutalst enttäuscht" aus Molde zurück: VfB-Trainer Bruno Labbadia.
© imagoZoomansicht

Mit einem schlichten "Nö" antwortete VfB-Sportdirektor Fredi Bobic am Freitag in der Pressekonferenz auf die Frage, ob sich Labbadia innerhalb des Vereins langsam Fragen gefallen lassen müsse. Der Trainer steht in Stuttgart nicht zur Diskussion. Die Hoffnung allerdings, nach dem 2:0 in Nürnberg in Molde einen weiteren Schritt aus dem Tief zu machen, zerplatzte auf schmerzhafte Weise. "Ich bin brutalst enttäuscht", sagte Labbadia nach dem Norwegen-Trip. "Das war zu wenig."

Wie schon in der Liga ließen die VfB-Profis frühe Torgelegenheiten aus und hatten später, als inkonsequente Abwehrarbeit den Schwaben das 0:1 beschert hatte, keine Antwort mehr parat. "Eine unserer Stärken in der vergangenen Saison war, nach Rückständen zurückzukommen. Das fehlt im Moment", stellte Bobic fest. Und vorne "ist uns die Effizienz flöten gegangen".

- Anzeige -

Klar ist: Eine Leistung wie gegen Molde könnte gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) schnell im Desaster enden. "Wir sind gerade in einer Entwicklung, wo es gefährlich ist, das muss man ganz ehrlich sagen", warnt Bobic - die Fast-Abstiegssaison 2010/11 hat auch er noch im Hinterkopf. Er fordert "mehr Reibung" im Team, es müsse sich jetzt mehr "pushen".

Zu hart will Labbadia seine Schützlinge aber bis Sonntag nicht anpacken, denn: "Man sieht, wie sich die Mannschaft selbst runterzieht", so der VfB-Coach. "Man darf kaum negative Worte finden, weil sie sich selbst für die vergebenen Chancen runterzieht." Mal wieder alles Kopfsache beim VfB also.

05.10.12
 

- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -