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02.10.2012, 15:25

Stuttgart: Kritik an den Medien, Vertragsgespräche mit Labbadia

Bobic schimpft: "Rufmord"

Beim 1. FC Nürnberg gelang dem VfB Stuttgart der erste Saisonsieg (2:0) und man sollte glauben, dass sich etwas Erleichterung breit macht. Doch die Stimmung bleibt bei den Schwaben angespannt bis nervös. Vor dem Europa-League-Spiel in Norwegen bei Molde FK schimpfte Sportdirektor Fredi Bobic auf die Medien und sprach dabei sogar von "Rufmord". Das anstehende Spiel geriet dabei in den Hintergrund.

Erleichterung? Fredi Bobic und Bruno Labbadia nach dem ersten Saisonsieg.
Erleichterung? Fredi Bobic und Bruno Labbadia nach dem ersten Saisonsieg.
© Getty ImagesZoomansicht

In Stuttgart gab es zuletzt reichlich Themen zu diskutieren. Das fanden auch die Spieler. Das Team setzte sich am Freitag vor der Partie in Nürnberg zusammen. Trainer Bruno Labbadia und Manager waren übrigens nicht dabei. "Wichtig und nötig" sei die Zusammenkunft gewesen, erzählte Christian Gentner, "wir haben uns die Meinung gesagt". In Stuttgart herrscht offenbar reichlich Redebedarf dieser Tage. Auch über Bruno Labbadia (gibt er den jungen Spielern keine Chance?) oder Assistent Eddy Sözer (belastet er das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainerteam?) wurde in den Medien spekuliert.

Bobic hat dazu eine deutliche Meinung. Das gehe in Richtung "Rufmord", sagte Bobic bei einer Pressekonferenz zwei Tage vor dem zweiten Gruppenspiel in der Europa-League bei Molde FK (Donnerstag/21.05 Uhr). "Da muss sich mancher Journalist schon hinterfragen. Da wäre Objektivität wichtig." Labbadia, der sich offenbar erst am Mittwoch im norwegischen Molde wieder öffentlich äußern will, sei mit der Kritik sehr gut umgegangen, sagte Bobic. "Die Außenwirkung war aber anders. Das hat uns geärgert." Beim VfB werde schon wieder der eine oder andere "Sargnagel" eingeschlagen.

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Vertragsgespräche mit Labbadia "wenn wir Ruhe haben"

In Bezug auf eine Vertragsverlängerung mit Labbadia, die Präsident Gerd Mäuser zuletzt ins Gespräch gebracht hatte, äußerte sich Bobic derweil zurückhaltend, stellte aber durchaus Gespräche in Aussicht. Man habe zwar schon das ein oder andere besprochen, "aber wir werden uns erst zusammensetzen, wenn wir Ruhe haben", sagte der VfB-Sportdirektor. Der Vertrag von Labbadia läuft 2013 aus.

Bobic: "Die Bundesliga ist unser täglich Brot"

Derweil gab Bobic auch zu verstehen, dass das Hauptaugenmerk auf der Bundesliga liege. "Die Bundesliga ist unser täglich Brot", sagte er. Trotz einer Reihe von Ausfällen sollen in der Partie beim norwegischen Meister Molde zusätzlich Spieler geschont werden, sagte Bobic und nannte namentlich Rechtsverteidiger Gotoku Sakai. Für ihn könnte der 19-jährige Antonio Rüdiger auflaufen.

Der Einsatz von VfB-Kapitän Serdar Tasci (schwere Prellung) ist weiter fraglich, aber er wird die Reise mitantreten. Fehlen werden Tim Hoogland (Bänderriss), Tunay Torun (Muskelverletzung) und Shinji Okazaki (Knochenabsplitterung am linken großen Zeh). Dagegen ist Zdravko Kuzmanovic in Molde nach einer Sperre wieder spielberechtigt.

02.10.12
 

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weitere Infos zu Labbadia

Vorname:Bruno
Nachname:Labbadia
Nation: Deutschland
Verein:VfB Stuttgart

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