| Vorname: | Simon |
| Nachname: | Kjaer |
| Nation: | Dänemark |
| Verein: | VfL Wolfsburg |
| Geboren am: | 26.03.1989 |
Wieder saß Träsch draußen, feierte immerhin am Ende seine Saisonpremiere. Mit Simon Kjaer und Thomas Kahlenberg war ihm ein dänisches Duo vorgezogen worden, das auf dieser Position zuvor noch nie gemeinsam agiert hatte. Allein das zeigt die Not, die Magath auf dieser Position noch immer hat. In Stuttgart (1:0) besetzten Robin Knoche und Marcel Schäfer die Doppelsechs und gegen Hannover (0:4) spielte Josué neben Schäfer.
Träsch nahm beim VfB Stuttgart vor nicht allzu langer Zeit noch einen kometenhaften Aufstieg, der ihn sogar zum zehnfachen Nationalspieler machte. In Wolfsburg übernahm er die Kapitänsbinde, spielte bis zum 24. Spieltag stets über 90 Minuten, danach bröckelte das Vertrauen in den 25-Jährigen, auch wenn am Ende 33 Spiele in der Statistik stehen (kicker-Durchschnittsnote: 4,15). Nun muss er sogar einem Spieler Platz machen, der schon auf Magaths Abschussliste stand und zudem bisher, nach eigener Aussage, erst zwei Mal im defensiven Mittelfeld gespielt hat: Kjaer.
„Was soll ich machen? Einen Handstand oder eine Rückwärtsrolle? Es würde doch auch nix bringen.“Christian Träsch
"Natürlich bin ich enttäuscht", gibt Träsch unumwunden zu. "Aber mein Gott, so ist das Leben. Was soll ich machen? Einen Handstand oder eine Rückwärtsrolle? Es würde doch auch nix bringen. Also muss ich weitermachen und Gas geben und dann abwarten, was passiert." Abwarten. Das galt bis Freitag auch für Kjaer, der sich seiner Perspektive beim VfL nicht sicher sein konnte. Wie Diego stand er auf der Verkaufsliste, wie Diego entschuldigt er sich nun im Gespräch mit dem kicker öffentlich für sein Fehlverhalten, als er ebenfalls im kicker sagte, nie mehr für Felix Magath spielen zu wollen.
"Aber jetzt kann ich mich nur entschuldigen und mich auf meinen Job beim VfL konzentrieren", sagte Kjaer. Mit Magath sei alles okay. "Da ist nichts mehr zurückgeblieben. Wir sind beide Profis und wollen den Erfolg", so der Däne.
Das ganze Interview mit Simon Kjaer lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des kicker-sportmagazin.