| Vorname: | Kyriakos |
| Nachname: | Papadopoulos |
| Nation: | Griechenland |
| Verein: | FC Schalke 04 |
| Geboren am: | 23.02.1992 |
Es sind turbulente Tage für Papadopoulos. Das Millionen-Angebot der Russen zwang ihn zum Nachdenken, nach Absprache mit Verein und Familie entschied er sich, auf Schalke zu bleiben. Am Samstag stand der schon wieder im Mittelpunkt, beim 3:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Augsburg brachte er S04 mit einem blitzsauberen Kopfballtreffer zur 1:0-Führung in die Spur.
"Hier glaubt man an mich", erklärte Papadopoulos, der von den Fans minutenlang gefeiert wurde, nach der Begegnung. Und er fühlte sich im Nachhinein nochmals in seinem Entschluss bestätigt. "Es ist super, wenn die Fans uns feiern und die Mannschaft Erfolg hat. Ich fühle mich sehr wohl hier und bin sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe."
Auch der Sonntag ging nicht ohne eine neue Papadopoulos-Schlagzeile über die Bühne. Tönnies hatte zur Einweihung der nach ihm benannten neuen Arena in Rheda-Wiedenbrück geladen - in dem mehr als 3000 Zuschauer fassenden Stadion spielen künftig auch die Bundesliga-Frauen des FSV Gütersloh - und dabei erklärt, dass "Papa" seinen Vertrag verlängert habe. Bisher war nur bekannt, dass Papadopoulos seinen bis 2015 datierten Vertrag auf Schalke erfüllen will.
Ganz so weit ist es aber doch noch nicht. Allerdings sind nur noch letzte Details nach der Länderspielpause zu klären, ehe der Kontrakt dann bis 2016 verlängert wird, und das zu verbesserten Bezügen.
„ Ich denke, ich hole dieses Jahr Klaas Jan ein.
“ Kyriakos Papadopoulos auf die Frage, wieviele Saisontore er schießen werde.
In der Heimat des Fleischfabrikanten in Rheda-Wiedenbrück war unter anderem Franz Beckenbauer zu Gast. Neben einigen aktuellen Schalke-Profis und Chefcoach Huub Stevens waren zahlreiche ehemalige Spieler gekommen. Höhepunkt der Feierlichkeiten mit Familientag und großem Rahmenprogramm war das "Spiel der Legenden", in dem die Stars des UEFA-Cup-Siegers von 1997 um Olaf Thon gegen die Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund antraten. Sogar BVB- und Ligapräsident Reinhard Rauball schnürte nochmal die Fußballschuhe.