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27.08.2012, 14:30

Frankfurt steckt Tiefschläge weg

Neue Spieler, neuer Stil: Die Eintracht startet furios

"Leverkusen hat eine richtig gute Mannschaft, sie werden um die Champions-League-Plätze mitspielen", sagte Armin Veh am Samstag über den Gegner - kurz nachdem seine Mannschaft ihn mit einem furiosen Auftritt bezwungen hatte. Acht Neuzugänge und ein neuer Spielstil sorgten bei Eintracht Frankfurt für den ersten Saisonsieg. Nicht alle hatten damit gerechnet.

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Stefan Aigner (Eintracht Frankfurt)
Spuren hinterlassen: Stefan Aigner machte mit der Eintracht am ersten Spieltag Lust auf mehr.
© imago Zoomansicht

Das deprimierende Pokal-Aus in Aue (0:3)? Vergessen. Die vielen Neuzugänge? Integriert. Die Schiedsrichter-Fehlentscheidungen? Weggesteckt. Am ersten Spieltag der neuen Saison war die Eintracht voll da, das 2:1 gegen Bayer Leverkusen war weit mehr als ein Arbeitssieg, mit teilweise begeisterndem Kombinationsfußball wusste Vehs Elf zu verblüffen - sogar den eigenen Chef: "Das hätte ich ihr nicht zugetraut", gab Vorstandsboss Heribert Bruchhagen zu.

Vor allem beeindruckte, mit welcher Selbstverständlichkeit die Frankfurter Rückstand und Referee-Benachteiligung verkrafteten. "Wenn einerseits der Schiedsrichter zu wenig sieht und andererseits der Linienrichter zu viel, kann man so ein Spiel eigentlich nicht gewinnen", sagte Veh hinterher und hatte doch erlebt: Man kann.

Macht die Eintracht weiter Spaß?

"Zu jammern hätte nichts gebracht", erklärte Kapitän Pirmin Schwegler die Energieleistung. "Wir haben weiterhin versucht, Chancen zu kreieren." Zehn an der Zahl erarbeitete sich die neu zusammengestellte Mannschaft. Außer Schwegler gehören nur noch Nikolov, Jung, Köhler, Meier, Rode und Kittel zum spielenden Personal des Mai 2011.

Bis auf Vadim Demidov und Dorge Kouemaha setzte Veh alle zehn Neuzugänge gegen Leverkusen gleich ein - und wurde belohnt. Auch weil die Neuen für einen neuen Spielstil stehen: Die Zeiten, in denen die Außenverteidiger lange Bälle in den gegnerischen Strafraum schlagen, gehören der Vergangenheit an, Takashi Inui & Co. traten dynamisch und kombinationssicher auf (siehe Bilderstrecke unten). Trotzdem bewahrt Veh die Ruhe: "In diesem Jahr geht es für uns nur um den Klassenerhalt. Aber danach kann die Mannschaft von der Altersstruktur her einen Schritt nach vorn machen."

Veh setzt gegen Leverkusen gleicht acht Neuzugänge ein
Aigner, Inui & Co.: Gute Noten für die Neuen
Olivier Occean

Gleich acht Neuzugänge setzte Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh zum Auftakt gegen Leverkusen ein - er wurde mit einem 2:1-Sieg belohnt. Im Angriff zeigte Olivier Occean (25), dass er auch in der Bundesliga in der Lage ist, die Bälle zu behaupten. Im Abschluss agierte er allerdings sehr unglücklich. kicker-Note: 3,5.
© imago

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27.08.12
 

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Lakic, SrdjanSturm29.01.2013
 
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Kouemaha, Dorge RostandSturm24.01.2013
 
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