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23.08.2012, 12:45

Neue Tribüne für die Bundesliga

Fürth putzt sich heraus

Die Spielvereinigung Greuther Fürth putzt sich heraus, um sich zum Bundesliga-Auftakt am Samstag gegen Bayern München (15.30 Uhr) von der besten Seite zu zeigen. Ein neues Stadion soll gebaut werden, doch bis dahin wurde der alte Ronhof erstmal umgebaut. Nicht das einzige, was sich geändert hat. Aber nicht nur an den Tribünen wird rumgeschraubt, auch Mike Büskens überlegt noch, wen er ins Rennen schickt, nachdem man im Pokal ja bereits gescheitert ist.

Vor wenigen Wochen sah es in Fürth noch nach einer Baustelle aus: Eine neue Tribüne für die Bundesliga musste her.
© picture alliance

Die Südtribüne des Stadions wurde erst ab- und dann größer, steiler und mit Dach wieder aufgebaut. Ende dieser Woche werden die Arbeiten abgeschlossen. Gerade noch rechtzeitig zum Ligastart. 18.000 Plätze bietet das Stadion dann, zum Auftakt am Samstag gegen den FC Bayern ist es ausverkauft. So viele Zuschauer waren seit Ende der 70er Jahre nicht mehr im Ronhof. Die Bundesliga ist für den Verein, der Wert auf seine familiäre Note legt, eine neue Dimension. "Wir werden ein neues Gesicht zeigen", verspricht Hack, "das wird richtig gut für unsere Verhältnisse."

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Vieles hat sich verändert. Die Geschäftsstelle, in der nun 21 statt zuvor 14 Leute arbeiten, zog in einen Container-Neubau, um Platz für zusätzliche Logen zu schaffen. Der Teeladen wurde von der Haupttribüne auf die andere Straßenseite umquartiert - der Raum wird künftig für die Pressekonferenzen benötigt. Der Ausnahmezustand, der im März beim Pokalhalbfinale gegen Dortmund herrschte, ist jetzt alle zwei Wochen der Normalfall. "Wir spüren, wo unsere Grenzen sind. Das heißt aber nicht, dass wir dem nicht gewachsen sind", sagt Geschäftsführer Holger Schwiewagner (35), der mit seinen Kollegen in den zurückliegenden Wochen oft bis in die Nacht arbeitete, um der Spielvereinigung bundesligataugliche Strukturen zu verpassen.

Nun, da alles bereit scheint für das Duell des kleinen Neulings mit dem Branchenriesen FC Bayern, bastelt Mike Büskens noch mal an seinem Team. Nach dem ernüchternden Pokal-Aus beim Drittligisten Offenbach (0:2) setzte er für Dienstag einen Test gegen den Landesligisten Quelle Fürth (8:0) an und formierte die Startelf erstmals im 4-2-3-1. Neuzugang Djiby Fall (27) war die einzige Spitze, dahinter spielte Sebastian Tyrala (24) als Zehner. "Das kann durchaus eine Option sein", sagte Büskens im Hinblick auf Samstag. Bislang hatte der Trainer während der gesamten Vorbereitung konsequent auf zwei Spitzen gesetzt.

23.08.12
 

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