Geste der Wiedergutmachung und Entschuldigung
Fortuna-Fans wollen mit "Geistertickets" helfen
Fortuna Düsseldorf geht bekanntlich mit einem Handicap in die neue Erstligaspielzeit. Der Aufsteiger wurde wegen der Vorfälle rund um das Relegationsrückspiel gegen Hertha BSC (2:2) mit zwei Teilausschlüssen bestraft. Die Fortuna-Fans wollen dem Verein mithilfe von "Geistertickets" helfen, zumindest den finanziellen Schaden in Grenzen zu halten.
Flagge gezeigt: Die Fortuna-Fans wollen ihrem Verein unter die Arme greifen.
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Die Anhänger des Aufsteigers planen, für die kommenden zwei Begegnungen jeweils 21.500 sogenannte "Geistertickets" zu verkaufen. Der Grund: schlechtes Gewissen. Als "kleine Geste der Wiedergutmachung und zaghafte Entschuldigung" wurde die Aktion bezeichnet.
Nach den Vorfällen im Relegations-Rückspiel am 15. Mai gegen Hertha BSC hatte das DFB-Sportgericht die Rheinländer zu zwei Spielen mit Teilausschlüssen verurteilt. Bei den ersten beiden Heimspielen der neuen Saison gegen Borussia Mönchengladbach und den SC
Freiburg dürfen lediglich 30.000 Karten verkauft werden. 25.000 Tickets gehen an das heimische Publikum, während ein Kontingent von 5000 Karten für die Gastvereine vorgesehen ist.
Zweitligist Dynamo Dresden hatte mit einer ähnlichen Aktion beim "Geisterspiel" Anfang März 2012 gegen den FC Ingolstadt (0:0) sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Glücksgas-Stadion (Fassungsvermögen: 32.000 Zuschauer) war zumindest virtuell ausverkauft.
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