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12.08.2012, 23:07

Klopp verteidigt seinen Titel - Okoyino da Mbabi bei den Frauen vorne

Marco Reus ist Fußballer des Jahres

Mit deutlichem Vorsprung setzte sich Marco Reus bei der Wahl zum Fußballer des Jahres 2012 durch. Für den erst 23-Jährigen Offensivmann ist das ein großer Erfolg, zumal er seine neuen Dortmunder Kollegen auf die weiteren Plätze verwies. Jürgen Klopp verteidigte seinen Titel als Trainer des Jahres. Bei den Frauen setzte sich Okoyino da Mbabi durch.

Marco Reus triumphierte bei der Wahl zum Fußballer des Jahres 2012.
Marco Reus triumphierte bei der Wahl zum Fußballer des Jahres 2012.
© picture allianceZoomansicht

Die traditionelle Wahl wird seit 1960 vom kicker sportmagazin unter den Mitgliedern des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) durchgeführt. 25 Jahre lang musste Borussia Mönchengladbach auf einen Sieger warten, zuletzt wurde Uwe Rahn im Jahr 1987 diese Ehre zuteil. Jetzt gewann Marco Reus mit deutlichem Vorsprung vor Mats Hummels, Robert Lewandowski und Shinji Kagawa.

"Es macht mich sehr stolz, weil diese Auszeichnung etwas für die Ewigkeit ist", freute sich Reus. "Diese Auszeichnung ist ein Ansporn, weiter Gas zu geben und in der neuen Saison eine Schippe draufzulegen." Reus weiß, dass sein Trainer in Mönchengladbach großen Anteil an seiner positiven Entwicklung hat. "Lucien Favre war der beste Trainer, den ich bisher in meiner Karriere hatte, obwohl mich auch Michael Frontzeck immer gefördert hat, als ich nach Mönchengladbach kam", lobt der national wie international begehrte Youngster seinen ehemaligen Chef. In der vergangenen Saison gab es nicht nur das Angebot von Borussia Dortmund. Auch Bayern München, Real Madrid, Inter Mailand und Manchester City waren hinter ihm her.

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Reus blickt jedenfalls optimistisch und selbstbewusst in die Zukunft. "Für mich fängt es jetzt erst richtig an. Mit 23 Jahren ist man ganz bestimmt noch nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt. Vor allem die Erfahrung ist ein entscheidender Faktor, der in den nächsten Jahren hinzukommt."

Der Sieger heißt wieder Jürgen Klopp

Jürgen Klopp verteidigte seinen Titel als Trainer des Jahres. 496 Journalisten stimmten für den Dortmunder, der die Wahl vor Gladbachs Favre (138 Stimmen) klar für sich entschied. Den dritten Rang belegte Freiburgs Christian Streich, der den Sportclub als Schlusslicht übernahm und noch zum Klassenerhalt führte.

Diesen Preis zum zweiten Mal in Serie zu gewinnen, empfindet Klopp als "große Ehre" und "nochmalige Bestätigung" eines Jahres, in dem Dortmund mit in der Liga-Geschichte nie dagewesen 81 Punkten zum Rekord-Meister aufstieg und den Rekordmeister aus München (22 Titel) mit Vollgas-Fußball und Power-Pressing erneut distanzierte. Dafür allein Lob und Anerkennung zu kassieren, wäre für Klopp ein Verstoß gegen die von ihm vorgelebten Ideale; entsprechend konsequent widmet er die abermalige Auszeichnung seinem "kompletten Trainer-Team". Klopp sagt: "Die Wahl zeigt, dass wir in diesem Team nicht so schlecht arbeiten."

Große Ehre für Celia Okoyino da Mbabi

Die Wahl zur Fußballspielerin des Jahres war ebenfalls eine klare Angelegenheit. Celia Okoyino da Mbabi vom SC Bad Neuenahr gewann mit 204 Stimmen vor Genoveva Anonma (Turbine Potsdam, 68 Stimmen) und Alexandra Popp (FCR 2001 Duisburg, 53). Titelverteidigerin Fatmire Bajramaj landete nur auf Platz vier (40).

Okoyino da Mbabi
Fußballspielerin des Jahres: Okoyino da Mbabi.

"Damit habe ich wirklich nicht gerechnet", sagte Celia Okoyino da Mbabi, als sie von ihrer Wahl zu Deutschlands Fußballerin des Jahres erfuhr. "Was für eine Ehre. Es hat mich jetzt eiskalt erwischt", staunte die 24-Jährige. Dabei ist ihre Wahl mehr als verdient. Die 24-Jährige reifte zu Deutschlands Stürmerin Nummer eins und ist noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung abgekommen. Schon bei der verkorksten Heim-WM 2011 gehörte sie zu den positiven Erscheinungen. Die Herkunft der Angreiferin ist international. Der Vater kommt aus Kamerun, die Mutter aus Frankreich, geboren wurde sie in Bonn.

Vor acht Jahren landete sie beim SC Bad Neuenahr. Ein Klub aus der Grauzone der 1. Bundesliga, dem die neue Fußballerin des Jahres seit 2004 die Treue hält. Ihr Fokus gilt in den nächsten Monaten ihrem Studium, das sie beenden möchte. Dann ist sie "flexibel", wenn ihr Vertrag am Ende der Saison ausläuft.


Lesen Sie alles zur Wahl des Fußballer des Jahres in der aktuellen Ausgabe des kicker sportmagazin vom Montag.

12.08.12
 
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