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16.07.2012, 16:11

Hamburg: Kein großer Transfer im Sommer

Es kracht beim HSV

Der Hamburger SV bekommt einfach nicht die Kurve. Auch vor der Saison 2012/13 scheint die Krise anzudauern. Auf dem Trainingsplatz flogen die Fäuste, infolgedessen sich Slobodan Rajkovic einen neuen Verein suchen kann. Und zwischen Klub-Boss Carl Edgar Jarchow und Investor Klaus Michael Kühne hat es ebenfalls gekracht. Die Hoffnung auf einen großen Transfer im Sommer hat sich deshalb zerschlagen.

Carl Edgar Jarchow
Akzeptiert keine Einmischung: HSV-Boss Carl Edgar Jarchow.
© picture allianceZoomansicht

In einer Telefonkonferenz hatte Unternehmer Kühne den HSV-Vorstand für dessen Passivität im Fall Rafael van der Vaart angeklagt und gezielt Einfluss zu nehmen versucht. Vor allem mit dieser Ankündigung: Kommt van der Vaart nicht, möchte er die ihm zustehenden rund 1,5 Millionen für Paolo Guerrero ausgezahlt bekommen. "Wenn man was bewegen will, muss man stimulieren, mir geht es zu zögerlich. Das letzte Feuer brennt nicht." Auch den unter Jarchow eingeschlagenen Konsolidierungskurs kritisiert er: "So schlecht sieht es nicht aus, es wird zu tief gestapelt."

Jarchow positionierte sich am Samstag gegenüber dem kicker eindeutig, sagt nach einem Telefonat mit Kühne vom Freitag: "Er hat sich damit keinen Gefallen getan. Dass er sich einmischt, werde ich als Vorstand des HSV nicht akzeptieren." Genau dies aber ist geschehen - und bringt Jarchow in die Zwickmühle. Bislang war Kühne der Hoffnungsträger auf einen großen Sommer-Transfer. Diese ist nun dahin.

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Kühne hat Anteile an fünf weiteren Profis, Jarchow kann sich gegen die öffentlichen Angriffe also nur bedingt wehren, denn: "Wir sind Vertragspartner, werden uns vernünftig verhalten. Außerdem haue ich nicht publikumswirksam auf den Tisch, das mache ich intern. Wir haben eine Verantwortung: Wir werden den Verein nicht gegen die Wand fahren!" Das Kapitel van der Vaart, mit Ablöse und Gehalt bis zu 35 Millionen teuer, ist damit zu. "Wir werden ihn nicht finanzieren können. Ich habe Herrn Kühne deutlich gemacht, dass er nicht zu bekommen ist."

Rajkovic muss gehen

Derweil steht fest, dass sich Innenverteidiger Rajkovic nach der Trainingskeilerei mit Heung-Min Son einen neuen Verein suchen muss. Trainer Thorsten Fink hat am Montag unterstrichen, dass der Serbe unter ihm keine Zukunft mehr hat. Rajkovic war erst in der letzten Saison vom FC Chelsea an die Elbe gewechselt. Seither hat er 16 Ligaspiele (ein Treffer, kicker-Durchschnittsnote: 4,25) fü den HSV bestritten.

16.07.12
 

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weitere Infos zu Rajkovic

Vorname:Slobodan
Nachname:Rajkovic
Nation: Serbien
Verein:Hamburger SV
Geboren am:03.02.1989

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