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08.05.2012, 09:17

Hertha: Kritiker des Managers bringen sich in Stellung

Tiefe Risse: Wackelt Preetz?

Fortuna Düsseldorf also: Hertha BSC bleiben zwei Spiele, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen - schon das Erreichen der Relegation sei eigentlich unverdient gewesen, gestand Peter Niemeyer. Und im Hintergrund kündigen sich bereits neue Turbulenzen an. Vor der Mitgliederversammlung bringen sich die Kritiker von Manager Michael Preetz in Stellung.

Es stehen turbulente Tage an: Hertha-Manager Michael Preetz.
Es stehen turbulente Tage an: Hertha-Manager Michael Preetz.
© picture allianceZoomansicht

Als der MSV Duisburg am frühen Sonntagnachmittag in Düsseldorf in Führung ging, schien es, als könnte diese an Irrungen und Wirrungen so reiche Hertha-Saison um ein letztes Kapitel erweitert werden. Aber Otto Rehhagel (73) und Michael Preetz (44), die zugegen waren, hatten dann doch den richtigen Ort für ihre Visite gewählt.

Hertha stünden gegen Düsseldorf "keine einfachen Spiele" bevor, sagt Rehhagel. "Einen unangenehmen Gegner" sieht Manager Preetz im Anmarsch. "Sie haben sehr viel Power in der Truppe, sind sehr heimstark und vor allem in der Offensive gefährlich. Die Entwicklung des Klubs ist großartig."

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Derlei Hymnen über den eigenen Verein kommen ihm im Moment nicht über die Lippen. Dank des 3:1 gegen Hoffenheim und der Kölner Pleite gegen Bayern hat Hertha (1:4) zwar den sechsten Bundesliga-Abstieg vorerst vermieden - mehr indes nicht. "Wir können froh sein, dass wir die Chance der Relegation bekommen - verdient hätten wir sie eigentlich nicht", gesteht Peter Niemeyer (28).

Preetz: "Mentale Verfassung rechtzeitig zurückgewonnen"

Immerhin: Das durch Verletzungen (Franz, Lell, Mijatovic, Lustenberger), Formschwächen (Ottl, Ramos) und Disziplinverstöße (Torun) ausgedünnte Ensemble hat den Druck geschultert. "Rechtzeitig zum Showdown", frohlockt Preetz, "haben wir die mentale Verfassung zurückgewonnen, die wir brauchen. Es ist ein Unterschied, ob du in die Relegation taumelst oder mit einem Sieg reingehst."

Hertha gab mit dem dritten Sieg im zwölften Spiel unter Rehhagel ein Lebenszeichen. Dass sowohl der Trainer, der zwischen Oktober 1979 und Dezember 1980 die Fortuna anleitete und 1980 den DFB-Pokal gewann, als auch der gebürtige Düsseldorfer Preetz (38 BL-Spiele/5 Tore für Fortuna) eine Vergangenheit beim Relegationsgegner haben, ist eine hübsche Fußnote.

Der Langzeit-Ausfall von Stürmer Pierre-Michel Lasogga (20, Kreuzbandriss) engt den Spielraum weiter ein, der zuletzt blasse Adrian Ramos (26) ist nun gefordert.

Sidka: "Ein Amt strebe ich nicht an"

Gefordert ist auch Preetz - ungeachtet des Sieges und der überraschenden Verlautbarung von Torhüter Thomas Kraft (22, Vertrag bis 2015), er bleibe unabhängig vom Saisonausgang. Hinter den Kulissen bringen sich vor der Mitgliederversammlung am 29. Mai Preetz' Kritiker in Stellung, drei der acht Präsidiumsmitglieder wird eine skeptische Grundhaltung nachgesagt. Zu denen zählt Ingmar Pering, der am Donnerstag in Spandau mehrere Stunden mit Ex-Hertha-Profi Wolfgang Sidka und Präsidiumskandidat Hans-Jürgen Ahlhoff zusammensaß. "Ein Amt strebe ich nicht an", so Sidka zum kicker, "aber ich habe schon vor Jahren Preetz mein Know-how angeboten - ohne Reaktion." Hertha BSC stehen turbulente Tage ins Haus - auch nach der Relegation.

Finale - Sonderheft 2011/12
08.05.12
 

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weitere Infos zu Rehhagel

Vorname:Otto
Nachname:Rehhagel
Nation: Deutschland
Verein:Hertha BSC

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Vereinsdaten

Vereinsname:Hertha BSC
Gründungsdatum:25.07.1892
Mitglieder:32.000 (01.07.2014)
Vereinsfarben:Blau-Weiß
Anschrift:Hanns-Braun-Straße, Friesenhaus 2
14053 Berlin
Telefon: (0 30) 30 09 28 0
Telefax: (0 30) 30 09 28 94
E-Mail: info@herthabsc.de
Internet:http://www.herthabsc.de

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